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BalkanForum
[/B]Was passiert nachts im Lenin-Museum?
Der Spukismus als höchste Form des Leninismus
Lenin, der Gründer der Sowjetunion, ist zwar schon mehr als 81 Jahre tot, doch sein Geist lebt weiter. Auf diesen Verdacht jedenfalls könnte man kommen, wenn man mit den Angestellten des Lenin-Museums in der Wolgastadt Samara spricht. In dem Haus soll es nämlich spuken.
Museumsdirektorin Maja Obraszowa verriet der Nachrichtenagentur Interfax, immer wieder seien in der ehemaligen Stube Lenins rätselhafte Schritte zu hören. Ob diese dem Muster von Lenins Werk "Ein Schritt vor, zwei Schritte zurück" folgen, sagte Frau Obraszowa aber nicht. Dafür enthüllte sie, dass man einmal "morgens ein benutztes Bett in Lenins Zimmer" gefunden habe - "obwohl nachts die Tür verschlossen war". Ein weiteres Indiz für die Anwesenheit eines dem Bolschewismus zugetanen Geistes: Manchmal rieche es in dem Museum nach frischem Apfelkuchen - und das war bekanntermaßen Lenins Lieblingsspeise.
Ob es der Astralleib des ehemaligen Generalsekretärs oder aber der eines andere Linksradikalen ist, ließ die Direktorin offen. Sie und ihre Kollegen fürchten weder den einen noch die anderen. Schließlich, so Frau Obraszowa, sollte es in jedem alten Haus Gespenster geben. Sie jedenfalls sei mit dem stillen Museumsgast "befreundet".
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