Wo ist das Problem ? Wenn es Idioten gibt die soviel Bereit sind dafür zu zahlen ? Jeder würde sich hoch verkaufen wie er kann.
Das Problem ist, dass Anspruch und Wirklichkeit hier weit auseinander gehen. Nach Außen gibt sich die SPD als Anwalt der Arbeiterklasse und weist immer wieder auf Missstände in der Gesellschaft hin. Andererseits stellt sie einen Kanzlerkandidaten auf, der Unsummen aus irgendwelchen Vorträgen kassiert und von sich selbst aus nicht bereit ist, die heraus resultierenden Einnahmen offen zu legen.
Diese "sozialdemokratische" Partei hat doch durch die Einführung der Agenda 2010 den Graben zwischen arm und reich noch weiter auseinandergerissen. Den Niedriglohnsektor ausgebaut, die Rente mit 67 eingeführt, die Finanzmärkte (die sie jetzt scheinheilig kritisiert) so weit es geht liberalisiert. Die Liste ließe sich noch weiter fortsetzen.
Und es sind genau die Leute, die andere zur Sparsamkeit und Verzicht auffordern.