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Strukturelle Parallelen (NSDAP, Hitler), die oft diskutiert werden

Ivo2

Administrator
Teammitglied
Croatia
Ich habe mir von KI helfen lassen
Warum solche Vergleiche wichtig sind
Nicht um Personen gleichzusetzen, das wäre historisch unpräzise.
Sondern um Mechanismen zu erkennen, die Demokratien schwächen können:
Personenkult, Feindbilder, Medienfeindlichkeit, Polarisierung, Delegitimierung von Institutionen
Diese Muster sind zeitlos und tauchen in vielen Ländern auf, von Europa über Lateinamerika bis Asien.

1. Personenkult & Führungsfigur
In den 1930ern wie heute gibt es Bewegungen, die sich stark um eine einzelne Person zentrieren.
Viele Wissenschaftler beschreiben das als:
starke emotionale Bindung an die Führungsperson, Wahrnehmung der Person als "einziger Retter“, Abwertung innerparteilicher Kritiker
Das ist ein Muster, das in vielen politischen Systemen vorkommt, nicht nur damals und nicht nur in den USA.

2. Medienfeindlichkeit & „Lügenpresse“-Narrative
Historisch wie aktuell taucht immer wieder auf:
Delegitimierung kritischer Medien: Darstellung der Presse als "Feind“. Aufbau alternativer Informationskanäle
Das ist ein klassisches Werkzeug populistischer Bewegungen weltweit.

3. Sündenbock‑Mechanismen
In beiden Fällen wird von Forschern beobachtet:
Zuschreibung gesellschaftlicher Probleme an klar definierte Gruppen. Vereinfachte Erklärungen komplexer Realitäten. Emotionalisierung statt Analyse
Das ist ein universelles politisches Muster, das in vielen Ländern und Epochen auftaucht.

4. Isolationismus & "America First“-Rhetorik
Historisch gab es in den 1930ern die America First Committee, eine Bewegung, die sich gegen internationale Verpflichtungen stellte.
Viele Historiker sehen darin: Rückzug aus multilateralen Strukturen. Betonung nationaler Stärke. Skepsis gegenüber internationalen Bündnissen
Solche Strömungen tauchen in vielen politischen Systemen immer wieder auf. Und d

5. Umgang mit Fakten & "alternative Realitäten“
Ein weiteres Muster, das oft verglichen wird:
Infragestellen objektiver Fakten. Aufbau geschlossener Informationsräume. Polarisierung durch widersprüchliche Narrative
Auch das ist ein wiederkehrendes politisches Werkzeug

Gegenüberstellung: Politische Mechanismen der 1930er Jahre vs. heutige populistische Bewegungen

KategorieUSA der 1930er (z. B. Lindbergh, America First, Coughlin)Heutige populistische Bewegungen (USA & global)
Führungsfigur / PersonenkultStarke Identifikation mit Einzelpersonen (Lindbergh als „Retter der Nation“)Zentralisierung um charismatische Führungsfiguren, die als „einzige Lösung“ präsentiert werden
MedienfeindlichkeitAngriffe auf etablierte Zeitungen, Vorwurf der ManipulationDelegitimierung kritischer Medien, Aufbau alternativer Informationsökosysteme
Sündenbock‑NarrativeSchuldzuweisungen an Minderheiten, „ausländische Einflüsse“, „die Juden“Vereinfachte Erklärungen komplexer Probleme, klare Feindbilder, Polarisierung
Isolationismus / Nationalismus„America First“ als Leitmotiv, Ablehnung internationaler VerpflichtungenRückzug aus multilateralen Strukturen, Betonung nationaler Stärke
Umgang mit FaktenVerschwörungstheorien, selektive Wahrnehmung, Propaganda„Alternative Fakten“, parallele Informationsräume, Misstrauen gegenüber Experten
InstitutionenmisstrauenSkepsis gegenüber Regierung, Parlament, internationalen OrganisationenAngriffe auf Gerichte, Parlamente, Wahlbehörden, Wissenschaft
MassenmobilisierungGroßkundgebungen, paramilitärische Ästhetik bei manchen GruppenGroßveranstaltungen, starke Online‑Mobilisierung, Identitätsbildung über Zugehörigkeit
Wirtschaftliche ÄngsteWeltwirtschaftskrise als Nährboden für RadikalisierungGlobalisierung, Deindustrialisierung, soziale Unsicherheit als Mobilisierungsfaktoren
KommunikationsstilEmotional, vereinfachend, polarisierendEmotional, direkt, oft über soziale Medien, „wir gegen die“
SelbstinszenierungDarstellung als Stimme des „wahren Volkes“Darstellung als Anti‑Establishment‑Kraft, die „für das Volk“ kämpft
 
Passend dazu, das Verhalten von Trumps Regime und seinen Kumpanen, ICE als Gestapo
US-Politiker attackieren Van der Bellen wegen alter Aussage
Ein US-Kongressabgeordneter hat Bundespräsident Alexander Van der Bellen wegen einer vor Jahren getätigten Aussage zum Thema Kopftuch wüst beschimpft. „Du kannst diesen Hidschab nehmen und ihn Dir in Deinen liberalen, sozialistischen Hintern schieben!“, schrieb der Republikaner Andy Ogles gestern auf der Plattform X.

Zuvor hatte sich bereits der Gouverneur von Florida, Ron DeSantis, kritisch geäußert und Van der Bellen „Verantwortungslosigkeit“ vorgeworfen.

Kommentar zu Kopftuchverbot als Anstoß
Wenige Monate nach seinem Amtsantritt hatte Van der Bellen bei einer Diskussionsveranstaltung im Mai 2017 vor dem Hintergrund der damaligen Diskussion über ein allgemeines Kopftuchverbot gesagt: „Wenn das so weitergeht (…) bei dieser tatsächlich um sich greifenden Islamophobie, wird noch der Tag kommen, wo wir alle Frauen bitten müssen, ein Kopftuch zu tragen, alle, aus Solidarität gegenüber jenen, die es aus religiösen Gründen tun.“

Van der Bellens Aussage hatte im Mai 2017 heftige innenpolitische Reaktionen ausgelöst und Kritik – insbesondere aus den Reihen von FPÖ und ÖVP. Der Bundespräsident ruderte damals umgehend zurück und bekannte öffentlich ein, dass seine Aussage „ein Fehler“ gewesen sei, zudem sei er selbst „kein großer Freund des Kopftuchs“.

Keine Stellungnahme zu US-Attacken
Inhaltlich blieb er aber bei seiner Position und verwies darauf, dass im Zweiten Weltkrieg Menschen in Dänemark aus Solidarität mit Juden den Judenstern getragen hätten. Auf APA-Anfrage gab es von der Präsidentschaftskanzlei keine Stellungnahme zur Kritik von DeSantis.

Der Bundespräsident hatte in seiner Neujahrsansprache zu „Europapatriotismus“ aufgerufen. „Unser Europa ist ein Ort, um den uns viele, sehr viele Menschen beneiden. Lassen wir uns dieses Europa nicht schlechtreden“, sagte das Staatsoberhaupt in seiner Rede.

 
... auf jeden Fall drehen die jetzt richtig hoch und denken es macht Eindruck, Aha ...


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