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Ferdydurke
Guest
naja was verstehst du unter engste familie bei albanerndie schwester, oder gehts bis zur tante oder doch bis zum onkel der mutter :
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und ja das mit den klamotten und rumprotzen kannst mir nicht erzählen dass die weiber da unten sich nicht immer überbieten wollen. Einmal war ich bei einer hochzeit und fragt mich so eine "wo hast du das tolle oberteil her" ich so "hab ich in wien gekauft, aber deins kenne ich hab ich letztens in dem 2 euro laden gesehen" die so hat mich voll sauer angesehen "nein das ist doch kein 2 euro oberteil" ich so "achso ok hab mich wohl geirrt" als wär das sowas schlimmes wenn man eine 2 euro bluse trägt, sah ja auch wirklich hübsch aus und jetzt nicht irgendwie nach billigklamotten, aber die hat das voll persönlich genommen. und so sind die meisten weiber da unten drauf. ich bin hier in wien auch schon mit 8 euro jeans ausm hofer rumgelaufen, wieso auch nicht, sah gut aus, hat gut gepasst, hatte auch keine probleme damit jedem zu sagen dass die vom hofer war.
Mich hat mal bei einer Hochzeit eine gefragt- wo hast du deine Kette her? (so ein Collier Gold mit Granaten) und ich: hab ich beim Spaziergang gefunden- ich war der Brüller des Abends, meine Schwippschwägerin hat sich so geschämt, dass sie nur noch mit dem Rücken zu mir saß
Übrigens habe ich mit der Großzügigkeit auch so meine Erfahrungen geacht- ich bin ja in einer Mischehe, und da sind die Leute vom Balkan plötzlich total zurückhaltend mit Geschenken. Also als ich geheiratet habe, gabs gar keine Umschläge, außer von meinen Schwägerinnen, die einfach total dick mit mir sind, plötzlich war allen total klar, dass ich das mit meinem Mann zahle oder halt mein Vater, und bei den Beschneidungen das gleiche in grün.
Finde ich jetzt auch nicht wirklich tragisch, ich habe ja nicht geheiratet um mich zu bereichern, aber meiner Erfahrung nach hielt sich der Hype mit der Großzügigkeit echt in Grenzen. Also, wenn bei uns irgendwas Großes ist, rechne ich damit, dass ich die Kosten komplett trage und Schluß.
Ich habe Einzelpersonen als wirklich großzügig erlebt, aber nicht die große Allgemeinheit.
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