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Todesurteil gegen christliches Ehepaar wegen SMS

Monte-B

Gesperrt
Andere Länder andere Sitten? Was bezwecken die Medien damit?Warum schreiben sie überhaupt christlich dazu?



17:56Pakistan

Todesurteil gegen christliches Ehepaar wegen SMS

Weil sie den Propheten in einer SMS beleidigt haben sollen, verurteilt ein Richter ein Ehepaar zum Tode. Dass beide kaum schreiben können und das Telefon Wochen vorher verloren ging, ist ihm gleich. Von Dietrich Alexander


Das-pakistanische-christliche-Ehepaar-Sh.jpg

Foto: rescuechristians.org
Das pakistanische christliche Ehepaar Schaukat Emmanuel und seine Frau Shagufta ist wegen angeblich blasphemischer SMS zum Tode verurteilt wordenBild teilenBild teilen











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Die Geschichte beginnt am 18. Juni vergangenen Jahres mit mehreren verhängnisvollen telefonischen Textnachrichten (SMS). Schaukat Emmanuel, ein nach einem schweren Unfall im Jahr 2004 von der Hüfte abwärts gelähmter und an den Rollstuhl gefesselter, des Lesens und Schreibens kaum mächtiger Hausmeister, soll an diesem Tage gotteslästerliche Nachrichten per Mobiltelefon an den muslimischen Imam Mohammed Hussain verschickt haben. Der zeigte den 43-Jährigen prompt an und ließ ihn festnehmen.
Beleidigungen des Propheten Mohammed ahnden pakistanische Gerichte gern mit der Todesstrafe. So auch diesmal in einem kurzen und juristisch höchst zweifelhaften Prozess. Und da das inkriminierte Mobiltelefon auf den Namen von Schaukats Frau Shagufta registriert war, wurde die als Putzfrau in einer Schule tätige 38-Jährige gleich mit zum Tode verurteilt.
Ehefrau gleich mitverurteilt

Da spielte es für den eherenwerten Richter Mian Amir Habib auch keine große Rolle, dass das Paar vier minderjährige Kinder zurückließe, sollte das Urteil tatsächlich vollstreckt werden: Ambrose, 13 Jahre alt, Danish (10), Sarah (7) und Amir (5).
Der Richter in Gorja, Provinz Pundschab, folgte in vollem Umfang der Argumentation der Staatsanwaltschaft und berief sich auf ein geltendes Recht aus dem Jahr 1985, das Beleidigungen des Koran oder des Propheten mit der Todesstrafe belegt.
Anwalt Nadeem Hassan will für das Paar in Berufung gehen, weil der Prozess nicht fair geführt worden sei. Er sprach sogar davon, dass sein Mandant gefoltert worden sei, um ein Geständnis abzulegen, das er dann später vor Gericht widerrief. Der Richter, so Hassan, habe sich islamistischem Druck gebeugt und die Staatsanwälte seien bedroht worden.
"Sie haben geweint"

Farrukh Harrison, Leiter von World Vision in Progress, einer Organisation, die die Rechte religiöser Minderheiten in Pakistan unterstützt, sagte: "Die beiden Angeklagten haben geweint, als der Richter ihnen sagte, dass sie durch den Strang sterben werden."
Die Verteidigung machte zwar geltend, das Handy der Frau sei zum fraglichen Zeitpunkt bereits seit einem Monat nicht mehr in ihrem Besitz gewesen, weil sie es verloren hatte. Möglicherweise sei die Textbotschaft von jemandem gesendet worden, der ihnen schaden wolle. Doch das änderte nichts an der Verhängung der Höchststrafe – obwohl die Anklage weder das Mobiltelefon noch die SIM-Karte vorlegen konnte. Eine Abrechnung der Telefongesellschaft reichte dem Gericht als Indiz, um die Schuld des Paares festzustellen.
Das Gericht ließ sich auch nicht von der Argumentation beeindrucken, dass die SMS-Texte in sauberem Urdu verfasst waren, das Ehepaar aber Urdu weder korrekt lesen noch schreiben könne. Auch die Motivfrage spielte nur eine sehr untergeordnete Rolle.
Mehrere Todesurteile gegen Christen

Vor zehn Tagen verurteilte ein Gericht in Lahore einen anderen Christen, Pastor Adnan Masih, zum Tode, weil er angeblich den Propheten im betrunkenen Zustand während eines Streits mit einem muslimischen Freund beleidigt habe. Mit dem Ehepaar Emmanuel, Masih und der im November 2010 wegen Blasphemie verurteilten Mutter Asia Bibi warten nun vier Christen in Pakistan auf Begnadigung oder Vollstreckung.
Pakistan hat de facto ein Moratorium über die Vollstreckung der Todesstrafe verhängt, weshalb es unwahrscheinlich ist, dass die vier hingerichtet werden. Doch sie bleiben bis zu ihrer möglichen Begnadigung oder vorzeitigen Entlassung aus dem Gefängnis in Haft, was in Pakistan ohnehin schon eine schwere Strafe ist.



Die Stadt Gorja ist immer wieder Tatort religiös motivierter Unruhen. 2009 ging dort das Gerücht um, Christen hätten einen Koran verbrannt. Die Folge war, dass ein muslimischer Mob 40 christliche Häuser und eine Kirche in Brand steckte.
 
Last edited:

Monte-B

Gesperrt
Natürlich meint er den Gerichtsprozess, bzw das Urteil, was für eine dumme Frage
Entschuldige mal, so ist halt die Rechtsprechnung dort die auf der Sunnah und dem Koran aufbaut, daher sollte man sich vorher um die Gesetzt im jeweiligen Land kümmer in dem man Lebt, das machen doch die Muslime ja auch in Europa!

Aber natürlich hast du recht, das man deswegen Mensch umringt schließlich gilt ja im Koran Und nimmer sind das Gute und das Böse gleich. Wehre (das Böse) in bester Art(mit das Gute) ab, und siehe da, der, zwischen dem und dir Feindschaft herrschte, wird wie ein treuer Freund sein. (41:34)
 

Vergil

Balkaner
Mohammed war doch nur ein normaler Mensch wie wir, oder (das wird ja immer wieder gerne betont)? Keine Erhöhung gegenüber anderen Menschen, nicht wahr? :nemafrke:...Gibt es als Antwort auf Beleidigungen von Normalos in Pakistan auch die Todesstrafe?

...Ah ja, der Kunstgriff geschieht dadurch, dass man über das Beschmieren Mohammeds zugleich die ganze Religion beleidigt. Gecheckt. :lol:
 

Roni123

Top-Poster
Entschuldige mal, so ist halt die Rechtsprechnung dort die auf der Sunnah und dem Koran aufbaut, daher sollte man sich vorher um die Gesetzt im jeweiligen Land kümmer in dem man Lebt, das machen doch die Muslime ja auch in Europa!

Aber natürlich hast du recht, das man deswegen Mensch umringt schließlich gilt ja im Koran Und nimmer sind das Gute und das Böse gleich. Wehre (das Böse) in bester Art(mit das Gute) ab, und siehe da, der, zwischen dem und dir Feindschaft herrschte, wird wie ein treuer Freund sein. (41:34)

In diesem Koran kann drin stehen was will, aber es sollte nichts als Rechtsgrundlage verwendet werden und dies gilt für alle Religionen.

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Entschuldige mal, so ist halt die Rechtsprechnung dort die auf der Sunnah und dem Koran aufbaut, daher sollte man sich vorher um die Gesetzt im jeweiligen Land kümmer in dem man Lebt, das machen doch die Muslime ja auch in Europa!

Aber natürlich hast du recht, das man deswegen Mensch umringt schließlich gilt ja im Koran Und nimmer sind das Gute und das Böse gleich. Wehre (das Böse) in bester Art(mit das Gute) ab, und siehe da, der, zwischen dem und dir Feindschaft herrschte, wird wie ein treuer Freund sein. (41:34)

In diesem Koran kann drin stehen was will, aber es sollte nichts als Rechtsgrundlage verwendet werden und dies gilt für alle Religionen.
 

Monte-B

Gesperrt
In diesem Koran kann drin stehen was will, aber es sollte nichts als Rechtsgrundlage verwendet werden und dies gilt für alle Religionen.

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In diesem Koran kann drin stehen was will, aber es sollte nichts als Rechtsgrundlage verwendet werden und dies gilt für alle Religionen.
Wie kommst du jetzt auf alle?
Wie kannst du dir es anmaßen zu entscheiden ob der Koran und Sunnah Anwendung findet oder nicht
 
M

Mudi

Guest
In diesem Koran kann drin stehen was will, aber es sollte nichts als Rechtsgrundlage verwendet werden und dies gilt für alle Religionen.

Das zeigt mir, dass du nicht so wirklich weißt, was da drin steht und was nicht. Wo ist eigentlich der Sinn, wenn man sagt, dass man den Koran nicht verwenden darf, du aber nicht mal weißt, was da drin steht?

Zumindest hat diese Tat nichts mit dem Inhalt des Koran zu tun. Das sind abgefuckte Menschen, die irgendwelche beschissenen Gesetze aufstellen und sie dann islamisch verkaufen. Mögen die, die das Ehepaar verurteilt haben in der Hölle brennen.
 
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