FloKrass
Dvoglavi orao
Mord bleibt mord, egal aus welchem land. wer einen menschen umbringt der ist ein mörder, scheissegal ob iraner oder deutscher.
Typisch anwalt, macht aus einem mord glatt totschlag :![]()
Ist aber nicht grad im Sinne der Integration, zudem noch eine Verharmlosung der Tat.
Inwiefern wird Totschlag weniger geahndet als Mord?
Ich will euch eure Argumentationslinie gar nicht ausreden und ihr mögt das auch so sehen aber als Richter hat man über alle Parteien zu stehen und da kann es durchaus dazu kommen, dass nach dem miteleuropäischen Verständnis diese Urteile als Skandalös bezeichnet werden.
Hier mal einen Artikel aus Spiegel-Online der diese Fälle kurz beschreibt und die Gerichte kritisiert:
Skandalurteile: Kulturbonus bei Straftaten? - SPIEGEL ONLINE
[...]Im sogenannten "Enthauptungs-Prozess" 2003 wurde ähnlich argumentiert. Auch diesen Tathergang sah das Gericht als erwiesen an. Demnach hatte der kurdische Angeklagte am 6. Mai 2003 seine Schwägerin zunächst erstochen und ihr anschließend mit einem Küchenmesser den Kopf abgetrennt. Unter Triumphgeschrei lief der Mann anschließend mit dem Kopf in der einen und dem Messer in der anderen Hand durch die Fußgängerzone der Kleinstadt Übach-Palenberg. Und doch verurteilte das Gericht den Mann nicht wegen Mordes - schließlich könne seine verminderte Schuldfähigkeit nicht ausgeschlossen werden. Als strafmildernd werteten die Richter den "ethno-kulturellen Hintergrund" des Mannes. Seine Kriegserlebnisse als Rebell der kosovarischen Befreiungsarmee UCK habe zu "anderen Moral- und Wertvorstellungen" geführt.[...]
@Graue Emninez
Bei Totschlag fänt der Strafrahmen bei 5 Jahren an und geht bis zur lebenslänglichen Haft (je nach Ermessen des Richters), während er bei Mord gleich auf Lebenslänglich festgesetzt ist.
Da hat man kein Vertrauen mehr in den Staat, sondern denkt lieber gleich dran, paar männliche Verwandte vorbeizuschicken, die mal mit ihm "reden". Aber ich wette, da kriegt man keine kulturell mildernden Umstände 