Unruhe um Ronaldo-Transfer
Das eifrige Werben von Real Madrid um Cristiano Ronaldo sorgt im portugiesischen Lager für Nervosität.
Manchester United blockte bisher sämtliche Offerten und Angebote für seinen Topskorer ab. Nun gelangte der englische Champion an die Fifa und klagte gegen das Vorgehen des spanischen Meisters. Ronaldo selber schweigt sich über seine Zukunft aus. «Ich konzentriere mich darauf, Portugal bei der Euro zu helfen; nur das zählt jetzt», so der 23-jährige Offensivspieler. Coach Luiz Felipe Scolari betonte, morgen gegen die Tschechen die gleiche Formation aufs Feld schicken zu wollen. «Aber wir müssen unseren Stil etwas anpassen. Die Tschechen sind physisch etwas stärker», so der Brasilianer.
Bei den Tschechen wird einzig Zdenek Pospech fehlen, der wegen einer Viruserkrankung schon das Eröffnungsspiel gegen die Schweiz verpasste. Coach Karel Brückner könnte jedoch in Versuchung kommen, neben Jan Koller einen zweiten Stürmer - Vaclav Sverkos oder Milan Baros - zu nominieren. «Wir schafften es nicht, den Ball zu Koller zu bringen. Deshalb fand er überhaupt nicht ins Spiel», erklärte der tschechische Coach Versäumnisse gegen die Schweiz und ergänzte: «Auch ein Sieger-Team kann geändert werden.»
Unruhe um Ronaldo-Transfer - Teams - Tages-Anzeiger