Führt Trump die Republikaner doch noch in den Abgrund?
Mit einem unbeliebten Präsidenten und radikalen Kandidaten droht der Partei eine schwere Niederlage bei den Midterms. Dann beginnen erst die wahren Probleme
In seinem wöchentlichen Newsletter "Trumps Welt" analysiert Eric Frey, Leitender Redakteur, das Verhältnis zwischen dem Präsidenten und den Republikanern, deren Erfolgschancen ihm nicht wichtig zu sein scheinen.
Es gibt Prognosen, die sind grundfalsch. Und es gibt welche, die sind bloß verfrüht. Als Donald Trump im Sommer 2016 zum Präsidentschaftskandidaten der Republikaner gekürt wurde, war ich überzeugt, dass er seine Partei nicht nur in eine schwere Niederlage bei den Wahlen im November führen würde, sondern auch in eine tiefe Krise, aus der sie nur schwer herausfinden könnte. Die Republikaner würden zu einer radikalen Minderheitspartei verkommen, die kaum noch eine Chance aufs Regieren hätte.
Diese Erwartung, die ich damals mit anderen Beobachtern teilte, erfüllte sich bekanntlich nicht. Trump selbst hat seither zwei von drei Präsidentenwahlen gewonnen. Aber auch die Republikaner haben ihre Position im Kongress und in den Bundesstaaten zumindest gehalten, wenn nicht weiter ausgebaut.
www.derstandard.at
Mit einem unbeliebten Präsidenten und radikalen Kandidaten droht der Partei eine schwere Niederlage bei den Midterms. Dann beginnen erst die wahren Probleme
In seinem wöchentlichen Newsletter "Trumps Welt" analysiert Eric Frey, Leitender Redakteur, das Verhältnis zwischen dem Präsidenten und den Republikanern, deren Erfolgschancen ihm nicht wichtig zu sein scheinen.
Es gibt Prognosen, die sind grundfalsch. Und es gibt welche, die sind bloß verfrüht. Als Donald Trump im Sommer 2016 zum Präsidentschaftskandidaten der Republikaner gekürt wurde, war ich überzeugt, dass er seine Partei nicht nur in eine schwere Niederlage bei den Wahlen im November führen würde, sondern auch in eine tiefe Krise, aus der sie nur schwer herausfinden könnte. Die Republikaner würden zu einer radikalen Minderheitspartei verkommen, die kaum noch eine Chance aufs Regieren hätte.
Diese Erwartung, die ich damals mit anderen Beobachtern teilte, erfüllte sich bekanntlich nicht. Trump selbst hat seither zwei von drei Präsidentenwahlen gewonnen. Aber auch die Republikaner haben ihre Position im Kongress und in den Bundesstaaten zumindest gehalten, wenn nicht weiter ausgebaut.
Führt Trump die Republikaner doch noch in den Abgrund?
Mit einem unbeliebten Präsidenten und radikalen Kandidaten droht der Partei eine schwere Niederlage bei den Midterms. Dann beginnen erst die wahren Probleme
