Krajisnik
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Im Osten der zentralasiatischen Republik Usbekistan ist ein Aufstand gegen den autoritären Präsidenten Islam Karimow ausgebrochen: Bewaffnete Banden mutmaßlicher Islamisten raubten in der Nacht auf Freitag Waffen aus einer Kaserne und befreiten danach rund 2000 Häftlinge aus einem Gefängnis in der Stadt Andischan. Nach offiziellen Angaben der Staatsführung wurden bei den Ausschreitungen neun Menschen getötet und 34 verletzt. Nur sechs Wochen nach dem gewaltsamen Umsturz in Kirgistan wankt damit erneut einer der totalitär geführten Staaten Zentralasiens.
Foto-Serie Aufstand in Kirgistan
Umsturz in Kirgisien Präsident Akajew offenbar geflüchtet
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Feuergefechte halten an
Die Auseinandersetzungen mit mutmaßlichen islamistischen Extremisten im Osten der früheren Sowjetrepublik halten offenbar an: In Andischan – einer Stadt mit 320.000 Einwohnern - seien noch immer tausende Menschen auf den Straßen. Bewaffnete Banden lieferten sich Feuergefechte mit der Polizei. Vielerorts seien Schüsse zu hören, berichtete die russische Agentur Interfax. Bislang habe jedoch niemand einen Überblick über das Ausmaß der Gewalt.
Kirgistan schließt Grenzen zu Usbekistan
Nach unbestätigten Augenzeugenberichten aus dem betroffenen Konfliktgebiet im Fergana-Tal sollen die bewaffneten Banden die Gebäude der Stadtverwaltung sowie der Sicherheitsdienste in Andischan gestürmt haben. Dagegen berichteten die usbekischen Behörden, in der Stadt an der Grenze zu Kirgistan habe man alles unter Kontrolle. Die kirgisische Regierung meldete allerdings, man habe die Grenzen zu Usbekistan geschlossen.
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Brennpunkt Fergana-Tal
Das Fergana-Tal ist seit Jahren Schauplatz gewaltsamer Auseinandersetzungen zwischen Regierung und militanten Islamisten, die von Gesinnungsgenossen aus Tadschikistan und Afghanistan unterstützt werden. Nach unbestätigten Berichten soll Karimow, in die Krisenregion Fergana-Tal geflogen sein.
US-Verbündeter Karimow für Folter und Mord berüchtigt
Dem autoritären Präsidenten Karimow – Verbündeter der USA im Kampf gegen den islamischen Terrorismus – werden dagegen von "Amnesty International" und der US-Organisation "Human Rights Watch" Folter und Mord an echten oder vermeintlichen islamischen Oppositionelle vorgeworfen. Mehrere tausend Menschen säßen zudem ohne Anklage in Haft.
"Anschlagsversuch" mit Bombenattrappe
Zu einem anderen Zwischenfall kam es in der usbekischen Hauptstadt Taschkent: Wachleute erschossen am Freitag einen Mann, der sich der israelischen Botschaft mit einer Bombenattrappe genähert hatte. Er hatte nach Angaben von Diplomaten versucht, auf das Gelände der Botschaft zu gelangen. Im vergangenen Juli hatten sich Selbstmordattentäter in Taschkent vor den Botschaften der USA und Israel sowie vor einem Justizgebäude in die Luft gesprengt. Dabei starben insgesamt vier Wachleute.
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Feuergefechte halten an
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Nach unbestätigten Augenzeugenberichten aus dem betroffenen Konfliktgebiet im Fergana-Tal sollen die bewaffneten Banden die Gebäude der Stadtverwaltung sowie der Sicherheitsdienste in Andischan gestürmt haben. Dagegen berichteten die usbekischen Behörden, in der Stadt an der Grenze zu Kirgistan habe man alles unter Kontrolle. Die kirgisische Regierung meldete allerdings, man habe die Grenzen zu Usbekistan geschlossen.
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