Nachdem die Situation in Dagestan schon eskalierte und es zu intensiven kriegerischen Auseinandersetzungen gekommen war, verübten Attentäter in Russland im September
Sprengstoffanschläge in Moskau und anderen Städten, bei denen mehrere Hundert Menschen ums Leben kamen. Es gab Gerüchte, dass diese tödlichen Anschläge vom russischen Geheimdienst
FSB verübt oder angestiftet wurden, um einen Vorwand für einen
zweiten Tschetschenienkrieg zu haben und den Präsidentenwahlkampf
Putins zu unterstützen. Auch der frühere
KGB- und FSB-Mitarbeiter und mutmaßlich in Folge vergiftete
Alexander Litwinenko hatte dies immer wieder behauptet.
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