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Wojwodina und Serbien sollen 2 gleichberechtigte Republiken werden

Ludjak

Labertasche
Ich würde gerne mal ein Referendum durchlaufen lassen, denn ich glaube kaum, dass von den 70 % Serben die Mehrheit für eine Abspaltung wäre. Wirtschaftlich tut man auch nur besser darstehen, aufgrund der guten Aggrarpolitik, natürlich durch einen der besten Böden Europas, begünstigt. Den Einfluss der KuK Monarchie sollte man ebenfalls nicht vergessen. Und wie genau konnte man sein eigenes Volk unterdrücken oder diskriminieren ? Haben die Vojvodiner ne andere Religion, Sprache oder Kultur ?

Der Punkt daß die erwirtschafteten Gelder nach Belgrad fließen würde doch schon genügen, muss ja nicht immer einen "kulturellen" Hintergrund haben.
 

Hercegovac

Pablo Emilio Escobar
Der Punkt daß die erwirtschafteten Gelder nach Belgrad fließen würde doch schon genügen, muss ja nicht immer einen "kulturellen" Hintergrund haben.

Da muss ich im Prinzip zustimmen. Die Verteilung der Gelder in Serbien ist nicht ganz korrekt bzw fair. Auf der anderen Seite, trägt Vojvodina die Bürde, den Rest Serbiens finanziell zu unterstützen, wie eben Westdeutschland im Form des Solidaritätszuschlages an Ostdeutschland. Ich weiss jetzt nicht, wie viel Geld aus der Vojvodina nach BG fließt und wie viel in Novi Sad bleibt. Fakt ist, die Politik muss geändert werden und deine Dezentralisierung muss her. Auf der anderen Seite ist es aber schwer den richtigen politischen Kurs zu finden, wenn alle 2 Wochen sich eine neue "Minderheit" oder "Gruppierung" sich mit iergendwelchen Unabhängigkeitsbestrebungen oder Erpressungen meldet. Des Weiteren finden diese Unabhängigkeitsbestrebungen immer wieder Symphatisanten im Ausland. Nehmen wir z.b die Albaner, welche eig die Serben hassen, aber hier im BF die Unabhägigkeit der Vojvodina supporten trotz serbischer Mehrheit in der Vojvodina, nur um Serbiens eins auszuwischen. Ein Wiederspruch in sich.
 

Ludjak

Labertasche
Da muss ich im Prinzip zustimmen. Die Verteilung der Gelder in Serbien ist nicht ganz korrekt bzw fair. Auf der anderen Seite, trägt Vojvodina die Bürde, den Rest Serbiens finanziell zu unterstützen, wie eben Westdeutschland im Form des Solidaritätszuschlages an Ostdeutschland. Ich weiss jetzt nicht, wie viel Geld aus der Vojvodina nach BG fließt und wie viel in Novi Sad bleibt. Fakt ist, die Politik muss geändert werden und deine Dezentralisierung muss her. Auf der anderen Seite ist es aber schwer den richtigen politischen Kurs zu finden, wenn alle 2 Wochen sich eine neue "Minderheit" oder "Gruppierung" sich mit iergendwelchen Unabhängigkeitsbestrebungen oder Erpressungen meldet. Des Weiteren finden diese Unabhängigkeitsbestrebungen immer wieder Symphatisanten im Ausland. Nehmen wir z.b die Albaner, welche eig die Serben hassen, aber hier im BF die Unabhägigkeit der Vojvodina supporten trotz serbischer Mehrheit in der Vojvodina, nur um Serbiens eins auszuwischen. Ein Wiederspruch in sich.


Aber führte nicht genau diese Problematik zum Zerfall Jugoslawiens,
die Machtstrebungen Belgrads ?
Während in Zagreb (genauer gesagt an der Adria) das Geld erwirtschaftet wurde und nach Belgrad floss . . .
Das Beispiel Vojvodina, Albaner ist doch nichts anderes als das mit Kosovo.
Die Mehrheit befürwortet eine Unabhängigkeit obwohl es denen eigentlich am Allerwertesten vorbeigeht - Ziel ist es lediglich Serbien bzw den Serben einen auszuwischen.
 

Hercegovac

Pablo Emilio Escobar
Aber führte nicht genau diese Problematik zum Zerfall Jugoslawiens,
die Machtstrebungen Belgrads ?
Während in Zagreb (genauer gesagt an der Adria) das Geld erwirtschaftet wurde und nach Belgrad floss . . .
Das Beispiel Vojvodina, Albaner ist doch nichts anderes als das mit Kosovo.
Die Mehrheit befürwortet eine Unabhängigkeit obwohl es denen eigentlich am Allerwertesten vorbeigeht - Ziel ist es lediglich Serbien bzw den Serben einen auszuwischen.

Was die Machtbestrebungen Beograds angeht, mit Sicherheit war das einer der Hauptfaktoren. Serbien bzw das serbische Volk hatte seid 45 nur 2 würdige Repräsentanten, zum einem Tito und zum anderem Djindjic. ( Hier tritt wieder ein serb Leitfaden in Kraft "Der Serbe ist dem Serbem größter Feind "). Wie gesagt, es bedarf einer drastischen Änderung der serbischen Politik. Aber da gibt es noch andere Faktoren, die ausgemertzt werden müssen und ein bisschen Hilfe von Außen bei der Demokratisierung wär nicht schlecht.
 

Kampfposter

Top-Poster
Was die Machtbestrebungen Beograds angeht, mit Sicherheit war das einer der Hauptfaktoren. Serbien bzw das serbische Volk hatte seid 45 nur 2 würdige Repräsentanten, zum einem Tito und zum anderem Djindjic. ( Hier tritt wieder ein serb Leitfaden in Kraft "Der Serbe ist dem Serbem größter Feind "). Wie gesagt, es bedarf einer drastischen Änderung der serbischen Politik. Aber da gibt es noch andere Faktoren, die ausgemertzt werden müssen und ein bisschen Hilfe von Außen bei der Demokratisierung wär nicht schlecht.

Du weisst aber schon das Tito Kroate war?
 
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