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Seid ihr mit der Unabhängigkeit des Kosovo einverstanden???

Seid ihr mit der Unabhängigkeit des Kosovos heute einverstanden?Als welchen Teil .


  • Umfrageteilnehmer
    43
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Meine Meinung: Kosovo ist nach wie vor eine Provinz Serbiens, solange bis ein entsprechendes Gerichtsurteil nichts Gegenteiliges hervorbringt. Die Benennung oder das Ziehen von Landesgrenzen ist jedoch völlig sekundär; viel wichtiger ist doch die Frage, wie die Bewohner des Kosovos ihr Leben meistern, welche Verbesserungen oder Verschlechterungen es seit letztem Februar gibt oder gab, wie die Zukunftsperspektive der Menschen aussieht, etc. etc.

In diesem Zusammenhang finde ich Bemerkungen wie "Kosovo ist albanisch" oder "Wir schließen uns an Albanien an" oder auch so lustige Sachen wie "In 10 Jahren sind wir in der UNO" eher unangebracht und kontraproduktiv.

Auch wenn der albanische Teil der Bevölkerung unten die Mehrheit ausmacht, Kosovo ist nicht rein albanisch. Auch wenn (!!) irgendwann die Illyrer dort geherrscht haben und die albanische Ethnie tatsächlich von denen abstammt ... es rechtfertigt im Jahre 2009 keine Gebietsansprüche.

Grundsätzlich ist ein Staat Kosovo nur dann akzeptabel wenn auch die MEnschen dort als KOSOVAREN und nicht als ALBANER eine Identifikation mit diesem Staat erleben. Und ein Zusammenschluß an Albanien ist indiskutabel, da wird keine internationale Macht dahinter stehen.
 
Kosovo ist gut für die Kosovaren, aber die Büchse der Pandora für viele andere Staaten auf dieser Welt, die ähnliche Problemregionen haben...
 
Mir ist es egal, ob die Diaspora-Kinder mit der Unabhängigkeit einverstanden sind. Mir ist es egal, ob Serbien uns jemals anerkennen wird (auch wenn es zur mehr Stabilität auf dem Balkan führen würde). Mir ist es wichtig, dass Kosove Schritte nach vorne macht. Dass die Leute unten ein einigermaßen sicheres Leben führen können. Dass die Bürger die Rechte genießen können, die eigentlich für alle Bürger eines Staates selbstverständlich sein sollten.

Die Bürger Kosovas sind seit der Unabhängigkeit glücklicher, das steht außer Diskussion. Denn jeder Albaner in Kosove weiß, welche Opfer wir für diesen Tag bringen mussten.

Wir sind ein multiethnischer Staat. Jeder, der in Kosove leben will und sich an die Gesetze hält, den Staat Kosova anerkennt hat die gleichen Möglichkeiten wie jeder Albaner auch.

Das spielt vielleicht jetzt (zur Zeit) keine Rolle, aber es ist nun mal Fakt,dass wir ein Volk sind = Albaner, daher ist (war und es wird auch immer so sein) Kosove albanisch. Wie ich bereits vorher erwähnte ist es erstmal wichtig, dass Kosove sich entwickelt, über den Zusammenschluss an Albanien kann man ja auch in 10/15 Jahren reden.
 
Meine Meinung: Kosovo ist nach wie vor eine Provinz Serbiens, solange bis ein entsprechendes Gerichtsurteil nichts Gegenteiliges hervorbringt. Die Benennung oder das Ziehen von Landesgrenzen ist jedoch völlig sekundär; viel wichtiger ist doch die Frage, wie die Bewohner des Kosovos ihr Leben meistern, welche Verbesserungen oder Verschlechterungen es seit letztem Februar gibt oder gab, wie die Zukunftsperspektive der Menschen aussieht, etc. etc.

In diesem Zusammenhang finde ich Bemerkungen wie "Kosovo ist albanisch" oder "Wir schließen uns an Albanien an" oder auch so lustige Sachen wie "In 10 Jahren sind wir in der UNO" eher unangebracht und kontraproduktiv.

Auch wenn der albanische Teil der Bevölkerung unten die Mehrheit ausmacht, Kosovo ist nicht rein albanisch. Auch wenn (!!) irgendwann die Illyrer dort geherrscht haben und die albanische Ethnie tatsächlich von denen abstammt ... es rechtfertigt im Jahre 2009 keine Gebietsansprüche.

Grundsätzlich ist ein Staat Kosovo nur dann akzeptabel wenn auch die MEnschen dort als KOSOVAREN und nicht als ALBANER eine Identifikation mit diesem Staat erleben. Und ein Zusammenschluß an Albanien ist indiskutabel, da wird keine internationale Macht dahinter stehen.

ok das war jetzt deine serbische meinung , und wo bleibt die reale und neutrale meinung ?
 
Mir ist es egal, ob die Diaspora-Kinder mit der Unabhängigkeit einverstanden sind. Mir ist es egal, ob Serbien uns jemals anerkennen wird (auch wenn es zur mehr Stabilität auf dem Balkan führen würde). Mir ist es wichtig, dass Kosove Schritte nach vorne macht. Dass die Leute unten ein einigermaßen sicheres Leben führen können. Dass die Bürger die Rechte genießen können, die eigentlich für alle Bürger eines Staates selbstverständlich sein sollten.

Die Bürger Kosovas sind seit der Unabhängigkeit glücklicher, das steht außer Diskussion. Denn jeder Albaner in Kosove weiß, welche Opfer wir für diesen Tag bringen mussten.

Wir sind ein multiethnischer Staat. Jeder, der in Kosove leben will und sich an die Gesetze hält, den Staat Kosova anerkennt hat die gleichen Möglichkeiten wie jeder Albaner auch.

Das spielt vielleicht jetzt (zur Zeit) keine Rolle, aber es ist nun mal Fakt,dass wir ein Volk sind = Albaner, daher ist (war und es wird auch immer so sein) Kosove albanisch. Wie ich bereits vorher erwähnte ist es erstmal wichtig, dass Kosove sich entwickelt, über den Zusammenschluss an Albanien kann man ja auch in 10/15 Jahren reden.

Hmm, dir ist sicher entgangen, dass es nicht nur Albaner im Kosovo gibt.

ok das war jetzt deine serbische meinung , und wo bleibt die reale und neutrale meinung ?

Neutraler geht es leider in Anbetracht der derzeitigen Situation. Ich denke, wenn ich als "ansässige Halbserbin" aus dem Kosovo sage, das Volk im Kosovo muss sein Schicksal aktiv in die Hand nehmen, gleich welcher Ethnie sie angehören, ist das schon liberal und neutral genug.
 
Ich bin mit dem Urteil des IGH zu frieden.
Dieses Urteil zeigt dass die Albaner die Unabhängigkeit eigentlich schon sehr lange verdient haben.

Hohe Strafen für Milosevics Schergen
Das Haager Gericht verurteilt Vertraute des früheren Staatschefs. Dagegen gibt es einen Freispruch für Serbiens Ex-Präsident Milutinovic.
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Er kam durch. Milan Milutinovic - Foto: AFP
Von Norbert Rütsche, Sarajevo
27.2.2009 0:00 Uhr
Von Norbert Rütsche, Sarajevo
27.2.2009 0:00 Uhr
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Webnews
Mr. Wong
Jugoslawien-Tribunal
Richter des Krieges
Zehn Jahre ist es her: In der ersten Hälfte des Jahres 1999 standen im Kosovo zahllose Dörfer in Flammen. Hunderttausende von kosovo-albanischen Zivilisten waren auf der Flucht – vertrieben von Einheiten der serbischen Polizei, der jugoslawischen Armee und wild wütenden Paramilitärs. Mindestens 700 000 Menschen – fast die Hälfte der kosovo-albanischen Bevölkerung – waren gezwungen, den Kosovo zu verlassen. Viele von ihnen fanden vorübergehend Schutz in den Nachbarländern Albanien und Mazedonien, ein Teil floh auch nach Westeuropa.

Doch mehrere Tausend Menschen überlebten die Terror- und Gewaltkampagne nicht: Sie wurden erschossen, erschlagen, bei lebendigem Leib verbrannt, von Minen zerfetzt oder verhungerten auf der Flucht in den Wäldern. Unzählige Frauen und Mädchen wurden vergewaltigt. Wohnhäuser und Ställe wurden systematisch angezündet, Moscheen gesprengt. Die Nato bombardierte derweil Ziele in Serbien, um die Verbrechen zu stoppen.

Erstmals hat das Haager Tribunal nun fünf hochrangige Angehörige des Milosevic-Regimes wegen Kriegsverbrechen im Kosovo im Jahr 1999 zu langjährigen Haftstrafen verurteilt. Der sechste Angeklagte, der ehemalige serbische Präsident Milan Milutinovic, wurde am Donnerstag freigesprochen.

Der Terror, so heißt es in der Anklageschrift des Internationalen Strafgerichtshofes für das ehemalige Jugoslawien (ICTY) in Den Haag, habe vor allem ein Ziel gehabt: Die Kosovo-Albaner endgültig und mit allen Mitteln zu vertreiben. Damit habe Belgrad die Kontrolle über die damalige südserbische Provinz Kosovo langfristig erhalten wollen. Für diese Kriegsverbrechen machte die Anklage am ICTY die Führungsspitze von Politik, Militär und Polizei im damaligen Serbien verantwortlich.

Erstmals müssen nun fünf hohe Angehörige der einstigen Belgrader Führung und enge Verbündete von Slobodan Milosevic wegen ihrer Mitschuld an den Verbrechen in Kosovo für viele Jahre hinter Gitter. Das ICTY verurteilte den früheren stellvertretenden jugoslawischen Ministerpräsidenten Nikola Sainovic zu 22 Jahren, den ehemaligen jugoslawischen Generalstabschef Dragoljub Ojdanic zu 15 Jahren, die Generäle und Ex-Kommandeure Nebojsa Pavkovic und Vladimir Lazarevic zu 22 beziehungsweise 15 Jahren sowie den damals für das Kosovo verantwortlichen Polizeigeneral Sreten Lukic zu 22 Jahren Haft.

Der bekannteste Angeklagte allerdings, der einstige Präsident der damaligen jugoslawischen Teilrepublik Serbien, Milan Milutinovic, wurde freigesprochen. Der Vorsitzende Richter Iain Bonomy begründete dies damit, dass Milutinovic kein entscheidender Einfluss auf die Vorgänge im Kosovo nachgewiesen werden konnte. Milutinovic war von 1997 bis 2002 Präsident Serbiens – als Nachfolger von Slobodan Milosevic, der von 1990 bis 1997 serbischer und von 1997 bis 2000 jugoslawischer Präsident war. Milosevic gilt als Drahtzieher der Verbrechen gegen die Menschlichkeit im Kosovo. Zu einer Verurteilung Milosevics kam es aber nie. Der prominenteste Angeklagte vor dem ICTY starb am 11. März 2006 in Untersuchungshaft.

Viele serbische Politiker kritisierten das Gericht. Das Tribunal sei antiserbisch und behandle nicht alle Angeklagten gleich, hieß es mit Blick auf den Freispruch des früheren kosovo-albanischen Rebellenführers Ramush Haradinaj im April 2008. Vizepremier Ivica Dacic, Vorsitzender der von Milosevic gegründeten Sozialistischen Partei Serbiens (SPS), sagte, die Urteile seien „eine Bestätigung dafür, dass der ganze Prozess von Anfang an politisch“ gewesen sei.

Der Richterspruch hat für Serbien möglicherweise weit reichende Folgen. Nach Ansicht des Belgrader Politologen Vojin Dimitrijevic könnte sich daraus das Recht der Kosovo-Albaner auf Selbstbestimmung ableiten – und damit die heutige Unabhängigkeit Kosovos gestützt werden. „Nach internationalem Recht ist der Staat verantwortlich für das Vorgehen seiner Organe“, sagte Dimitrijevic dem Radiosender B92. Diese Verantwortung hatte das damalige Serbien offensichtlich missbraucht oder nicht wahrgenommen. Auf Betreiben Serbiens untersucht der ebenfalls in Den Haag ansässige Internationale Gerichtshof, ob die Unabhängigkeitserklärung Kosovos vor einem Jahr mit internationalem Recht zu vereinbaren ist.
 
Ich versuchs so neutral wie möglich zu sehen und nachdem die serbische Milicija im KS gemordet und vertrieben hatt, is die unabhängigkeit des Kosovos mehr als gut...

Hochleben die Kosovaren im freien Kosovo...

Tja liebe Serben jetzt habt ihr die Quittung für eure Agressionpolitik....

Kosovo kosovo kosovo kosovo.....

PS: Wie ging ^noch mall der Spruch mit:: N vrbe...???
 
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