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Albanien will der Europäischen Union beitreten

BesserWisser

Frischling
Teammitglied
OFFIZIELLER ANTRAG

Albanien will der Europäischen Union beitreten

Eines der ärmsten Länder des Kontinents klopft an die Tür der EU: Albanien hat förmlich einen Antrag auf Beitritt in die Union gestellt. Ratspräsident Topolanek empfing den albanischen Premier Berisha - und warnte, der Weg für den Balkanstaat sei noch lang.
Prag - Für das kleine Albanien ist es ein großer Augenblick: Am Dienstag hat das Land, das als eines der ärmsten in Europa gilt, förmlich um den Beitritt zur Europäischen Union (EU) ersucht. "Das ist ein historischer Moment für mein Land", sagte der albanische Ministerpräsident Sali Berisha. Sein Land sei sehr pro-europäisch eingestellt. Berisha legte den Beitrittsantrag am Dienstag seinem tschechischen Kollegen Mirek Topolanek vor, dessen Land derzeit die EU-Ratspräsidentschaft innehat.

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AP​
EU-Ratspräsident Topolanek, Albaniens Ministerpräsident Berisha: Langer Weg in die Union


"Vor Albanien liegt noch ein langer Weg", sagte Topolanek. "Ich hoffe, dass er von Erfolg gekrönt wird." Der Balkanstaat ist eines der ärmsten Länder Europas. Die EU-Kommission begrüßte die Bewerbung. Albanien habe Fortschritte bei den entscheidenden politischen Reformen gemacht, erklärte der Generaldirektor für Erweiterung, Michel Leigh.
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Das Land müsse allerdings noch die Rechtsstaatlichkeit verbessern. Auch der freie und faire Charakter der Ende Juni stattfindenden Parlamentswahl sei eine wichtige Bedingung für die weitere Annäherung an die EU. Als nächsten Schritt müssen die 27 EU-Außenminister der Kommission einen Auftrag erteilen, einen Bericht zu erstellen. Dieser dient dann als Grundlage für eine einstimmige Entscheidung darüber, ob Albanien Kandidatenstatus erhält. In der EU wird die Aufnahme weiterer Mitglieder zunehmend in Frage gestellt. Der Grund ist die große Unsicherheit über das Schicksal des EU-Reformvertrags von Lissabon, der die Arbeitsstrukturen der auf 27 Staaten angewachsenen Gemeinschaft grundlegend reformieren soll, so dass die EU durch die Aufnahme von noch mehr Ländern nicht immer schwerfälliger wird.






Auch schürt der jüngste Streit des EU-Landes Slowenien mit dem Kandidaten Kroatien Besorgnis darüber, dass die Balkan-Länder Konflikte in die EU tragen. Deren Aufnahme soll gerade dazu dienen, den Frieden auf dem westlichen Balkan zu sichern.
beb/Reuters/dpa
 
ich glaub heute ist der Rekordtag an albanischen Threads gewesen. :pukeright: :pukeleft:
 
Also wirklich, gehört sich denn sowas?
Laßt lieber das eur. Volk abstimmen, ob Albanien Mitglied der EU werden kann, und falls ja, ab welchem Jahrhundert.
Nur wegen der NATO-Mitgliedschaft werden wir die Augen vor diesem Regime nicht verschließen:

Liest selber:

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:-({|=


09. Januar 2009, 17:35 Uhr


UNTERDRÜCKUNG DER MEDIEN

Albanische Regierung sabotiert kritische Zeitung

Von Renate Flottau, Belgrad


Die Absicht ist klar, das Vorgehen brutal: Mit zweifelhaften Mitteln versucht die albanische Regierung, das weitere Erscheinen der kritischen Zeitung "Tema" zu verhindern. Doch deren Chefredakteur leistet Widerstand.
Belgrad - Mit unerwartet brutalen Methoden versucht die albanische Regierung, das Erscheinen der kritischen Zeitung "Tema" zu verhindern: Das Auto von Chefredakteur Mero Baze wurde Ende Dezember in Brand gesetzt, Anzeigenkunden werden vor weiteren Inseraten gewarnt und seit Donnerstag ist das Redaktionsgebäude von bewaffneten Polizeikräften umzingelt.

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AP​
Albanischer Premier Berisha: Brutale Unterdrückung der Medien


Mero Baze konnte eigenen Aussagen zufolge gestern nur mit Gewalt in sein Büro eindringen, die im Gebäude befindlichen Journalisten durften dieses bis in die späten Abendstunden nicht verlassen. Der Innenminister berief sich dabei auf eine Anordnung von Premier Sali Berisha und die einseitige Aufkündigung eines vor 20 Jahren abgeschlossenen Mietvertrags für das Redaktionsgebäude durch die Regierung. Berisha müsse lernen, dass blinder Hass gegen die Medien einen Kampf darstelle, den er nicht gewinnen könne, sagt Baze und kündigt an, daß "Tema" trotz aller Regierungsschikanen weiter erscheinen werde. Der Journalist hatte während der achtjährigen Oppositionszeit von Premier Berisha dessen Rückkehr an die Macht bedingungslos unterstützt und zählte nach dessen Sieg zu den engsten Freunden des Regierungschefs.
Seit er jedoch auch Skandale der neuen Regierung kompromisslos veröffentlicht, schlug die Sympathie in Feindseligkeit um. Der ohnehin in der Wählergunst sinkende albanische Premier greift jetzt offenbar auf Methoden zurück, für welche er in seiner ersten Amtsperiode bekannt und berüchtigt war: die Unterdrückung der Medien.


URL:


 
Juhuuu "EU wir kommen"
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Mal ehrlich Leute... Albanien gilt als "das Armenhaus Europas" (schon X mal und überall gelesen). Es gibt sogar Länder die in der EU sind, weit weit vor Albanien und die gehören nicht in die EU. Ich rede da von Bulgarien und Rumänien. Und die EU hat auch Probleme mit ihnen. Stichwort: Korruption. Ich kann darum nicht nachvollziehen, dass jetzt Albanien sich ernstaft bereit für die EU fühlt. Ausser Griechenland und Slowenien gehört kein Balkanland in die EU.

Zu erst müssen sich die Leute ändern (die ganze Mentalität, Lebenseinstellung und Denkweise). Mal aufhören Balkaner zu sein und anfangen Europäer zu sein. Westlich, modern, abendländisch, diszipliniert,.... europäisch. Wir sind komplett anders (Balkaner eben). Angefangen bei diesem orientalisch-quitschendem Turbofolk bis hin zur Arbeitsmoral, die besagt, dass halb-getane Dinge schon OK und genug sind.
 
Juhuuu "EU wir kommen"
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Mal ehrlich Leute... Albanien gilt als "das Armenhaus Europas" (schon X mal und überall gelesen). Es gibt sogar Länder die in der EU sind, weit weit vor Albanien und die gehören nicht in die EU. Ich rede da von Bulgarien und Rumänien. Und die EU hat auch Probleme mit ihnen. Stichwort: Korruption. Ich kann darum nicht nachvollziehen, dass jetzt Albanien sich ernstaft bereit für die EU fühlt. Ausser Griechenland und Slowenien gehört kein Balkanland in die EU.

Zu erst müssen sich die Leute ändern (die ganze Mentalität, Lebenseinstellung und Denkweise). Mal aufhören Balkaner zu sein und anfangen Europäer zu sein. Westlich, modern, abendländisch, diszipliniert,.... europäisch. Wir sind komplett anders (Balkaner eben). Angefangen bei diesem orientalisch-quitschendem Turbofolk bis hin zur Arbeitsmoral, die besagt, dass halb-getane Dinge schon OK und genug sind.


Ähm, die EU ist ein Staatenbund, keine Eliteschule. Abgesehen davon, dass ich sowieso kein Fan von der Idee bin, sich alles von Brüssel diktieren zu lassen, warum sollten die Balkanländer mit ihrer Mentalität und Kultur nicht auch Europäer sein können?

Hat Deutschland aufgehört deutsch zu sein, als es in die EU eintrat? Ich denke nicht ;)

Was Albanien angeht: da wird noch viel Wasser den Rhein runter fließen ehe dieses Land in den Staatenbund aufgenommen wird. Ich würde auch prognostizieren, dass Kroatien das nächste Balkanland in der EU sein wird -immer vorausgesetzt sie einigen sich endlich mit den Slowenen.

Albanien sollte weiterhin an sich arbeiten, den bereits angepeilten Ansatz in der Touristik weiter ausbauen und stabil auf die Füße kommen.
 
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