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Kolbow: "Mazedonien soll die Beziehungen mit dem Kosovo normalisieren" Samstag, 30. Mai 2009 um 21:31 Uhr Der Abgeordnete der sozialdemokratischen Partei SPD im deutschen Bundestag, Walter Kolbow, erklärte, dass die Republik Mazedonien die Beziehungen zum Kosovo normalisieren sollte und fügte hinzu, dass der neue Präsident Mazedoniens, Gjorgje Ivanov, einen großen Fehler begangen hat, als er den Präsidenten des Kosovo nicht zu seiner Einweihungszeremonie einlud.
"Das war falsch. Die Mazedonier müssen die nötigen Entscheidungen treffen im Bereich ihrer Bemühungen die Balance zwischen dem Kosovo und Serbien zu halten. Sie haben den Kosovo anerkannt und nun müssen die Botschaften eröffnet werden. Auf diese Weise entsteht eine Normalität zwischen beiden Ländern und sie brauchen nicht zu beachten, was Serbien denkt", betonte der deutsche Abgeordnete in einem Interview für die Deutsche Welle.
Kolbow sagte zudem, dass die Staaten des Westbalkans ihre europäische Perspektive realisieren können, indem sie die Beziehungen untereinander vertiefen. "Sie müssen miteinander sprechen. Die EU ist eine Zusammenkunft des Friedens und Wohlbefindens. Das Wohlbefinden wird nur erreicht, wenn es keinen Krieg und keine Feindschaften gibt. Auf dem Weg in ein soziales Europa, muss der Nationalismus erst an zweiter Stelle stehen. Das gilt insbesondere für die Serben, die verstehen müssen, dass der Kosovo unabhängig ist und dass auch dieser das Recht hat, in die EU zu kommen. Ein Europa ohne Kosovo kann es nicht geben, deswegen kann auch Serbien nicht in die EU aufgenommen werden, ohne den Kosovo anzuerkennen", sagte Kolbow.
Kolbow: "Mazedonien soll die Beziehungen mit dem Kosovo normalisieren"
Ich glaube, dass die Mazedonier das nicht gerne hören.
Die Mazedonier sollten sich meiner Meinung nicht länger von Serbien "erpressen" lassen.
"Das war falsch. Die Mazedonier müssen die nötigen Entscheidungen treffen im Bereich ihrer Bemühungen die Balance zwischen dem Kosovo und Serbien zu halten. Sie haben den Kosovo anerkannt und nun müssen die Botschaften eröffnet werden. Auf diese Weise entsteht eine Normalität zwischen beiden Ländern und sie brauchen nicht zu beachten, was Serbien denkt", betonte der deutsche Abgeordnete in einem Interview für die Deutsche Welle.
Kolbow sagte zudem, dass die Staaten des Westbalkans ihre europäische Perspektive realisieren können, indem sie die Beziehungen untereinander vertiefen. "Sie müssen miteinander sprechen. Die EU ist eine Zusammenkunft des Friedens und Wohlbefindens. Das Wohlbefinden wird nur erreicht, wenn es keinen Krieg und keine Feindschaften gibt. Auf dem Weg in ein soziales Europa, muss der Nationalismus erst an zweiter Stelle stehen. Das gilt insbesondere für die Serben, die verstehen müssen, dass der Kosovo unabhängig ist und dass auch dieser das Recht hat, in die EU zu kommen. Ein Europa ohne Kosovo kann es nicht geben, deswegen kann auch Serbien nicht in die EU aufgenommen werden, ohne den Kosovo anzuerkennen", sagte Kolbow.
Kolbow: "Mazedonien soll die Beziehungen mit dem Kosovo normalisieren"
Ich glaube, dass die Mazedonier das nicht gerne hören.
Die Mazedonier sollten sich meiner Meinung nicht länger von Serbien "erpressen" lassen.