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Hamëz Jashari
Guest
[SIZE=+0]Düsseldorf[/SIZE] - Geisterfahrer-Drama
Kinder ahnen nichts vom Tod der Mutter
Von MARC HERRIGER
Innerhalb von Sekundenbruchteilen ist eine glückliche Familie zerstört worden.
Ilaz mit seiner Mutter Fatime.
Foto: Galert
Galerie
Am Sonntagmorgen hat ein betrunkener Geisterfahrer auf der A59 den Kombi der Düsseldorfer Familie Vokri gerammt. › Mutter Valbone (32), ihre Tochter Lejdina (1) und ihre Schwiegermutter sind tot.
Der Tod kam um 3.30 Uhr am Sonntagmorgen. Ilaz Vokri (41) ist mit seinem erst vor 10 Tagen gekauften Ford Focus Kombi auf dem Heimweg vom Verwandtschaftsbesuch beim Onkel in Koblenz.
Neben ihm sitzt seine Frau Valbone. Auf dem Rücksitz: Oma Fatime (78), Sohn Albion (9) und die beiden Töchter Elvina (8) und Lejdina (1). Wie aus dem Nichts taucht kurz hinter der Ausfahrt Rheindorf auf der A59 ein Golf auf der Überholspur auf.
Am Steuer: Pascal B. (22) aus Hilden. Er ist betrunken. Ilaz kann den Horror-Crash nicht mehr vermeiden, alles geht viel zu schnell.
Als er wieder zu sich kommt, bemerkt der Kosovo-Albaner sofort, dass es seiner Frau sehr schlecht geht. „Sie hat noch versucht, mir etwas zu sagen. Aber ich habe sie nicht verstehen können“, erzählt der am Boden zerstörte Familienvater.
Wenig später, die Retter kümmern sich schon um seine Frau, sieht er, wie der Kopf von Valbone zur Seite wegsackt. Seine Frau ist tot. Seine Mutter Fatime und die jüngste Tochter sind lebensgefährlich verletzt. Die 78-Jährige stirbt wenig später in einer Kölner Klinik, das kleine Mädchen am Sonntagabend in einem Krankenhaus in Leverkusen.
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„Ilaz ist am Ende“, sagt sein bester Freund Rushiti Rrustem. „Er ist ein absoluter Familienmensch, er hat seine Frau abgöttisch geliebt. Die Kinder sind sein Ein und Alles.“ Noch gestern wurden der Vater und seine beiden Kinder aus dem Krankenhaus entlassen. „In die alte Wohnung lassen wir sie nicht, das könnte er jetzt gar nicht verkraften“, erklärt Rrustem.
Zusammen haben beide als Bauarbeiter in Düsseldorf gearbeitet, sie kennen sich schon seit ihrer Kindheit im Kosovo. „Es ist ein absoluter Schock, wir können es noch gar nicht begreifen“, sagt Rrustem. Furchtbar: Sohn Albion und Tochter Elvina ahnen noch nichts vom Tod ihrer Mutter und ihres Geschwisterchens. „Sie fragen ständig nach ihr. Wir hatten noch nicht die Kraft es ihnen zu sagen“, berichtet Rrustem. Bereits diese Woche wird Vokri in den Kosovo fliegen. Seine Liebsten werden in der alten Heimat beerdigt. Die Familie steht auch wirtschaftlich vor harten Zeiten. EXPRESS hat daher eine Spendenaktion gestartet. Wer helfen will, kann seine Spende auf das Konto 022 22 31 000 bei der Dresdner Bank (BLZ: 300 800 00) überweisen; Stichwort: „Familie Vokri“.
echt schrecklich sowas
Kinder ahnen nichts vom Tod der Mutter
Von MARC HERRIGER
Innerhalb von Sekundenbruchteilen ist eine glückliche Familie zerstört worden.


Ilaz mit seiner Mutter Fatime.
Foto: Galert
Galerie

Am Sonntagmorgen hat ein betrunkener Geisterfahrer auf der A59 den Kombi der Düsseldorfer Familie Vokri gerammt. › Mutter Valbone (32), ihre Tochter Lejdina (1) und ihre Schwiegermutter sind tot.
Der Tod kam um 3.30 Uhr am Sonntagmorgen. Ilaz Vokri (41) ist mit seinem erst vor 10 Tagen gekauften Ford Focus Kombi auf dem Heimweg vom Verwandtschaftsbesuch beim Onkel in Koblenz.
Neben ihm sitzt seine Frau Valbone. Auf dem Rücksitz: Oma Fatime (78), Sohn Albion (9) und die beiden Töchter Elvina (8) und Lejdina (1). Wie aus dem Nichts taucht kurz hinter der Ausfahrt Rheindorf auf der A59 ein Golf auf der Überholspur auf.
Am Steuer: Pascal B. (22) aus Hilden. Er ist betrunken. Ilaz kann den Horror-Crash nicht mehr vermeiden, alles geht viel zu schnell.
Als er wieder zu sich kommt, bemerkt der Kosovo-Albaner sofort, dass es seiner Frau sehr schlecht geht. „Sie hat noch versucht, mir etwas zu sagen. Aber ich habe sie nicht verstehen können“, erzählt der am Boden zerstörte Familienvater.
Wenig später, die Retter kümmern sich schon um seine Frau, sieht er, wie der Kopf von Valbone zur Seite wegsackt. Seine Frau ist tot. Seine Mutter Fatime und die jüngste Tochter sind lebensgefährlich verletzt. Die 78-Jährige stirbt wenig später in einer Kölner Klinik, das kleine Mädchen am Sonntagabend in einem Krankenhaus in Leverkusen.
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„Ilaz ist am Ende“, sagt sein bester Freund Rushiti Rrustem. „Er ist ein absoluter Familienmensch, er hat seine Frau abgöttisch geliebt. Die Kinder sind sein Ein und Alles.“ Noch gestern wurden der Vater und seine beiden Kinder aus dem Krankenhaus entlassen. „In die alte Wohnung lassen wir sie nicht, das könnte er jetzt gar nicht verkraften“, erklärt Rrustem.
Zusammen haben beide als Bauarbeiter in Düsseldorf gearbeitet, sie kennen sich schon seit ihrer Kindheit im Kosovo. „Es ist ein absoluter Schock, wir können es noch gar nicht begreifen“, sagt Rrustem. Furchtbar: Sohn Albion und Tochter Elvina ahnen noch nichts vom Tod ihrer Mutter und ihres Geschwisterchens. „Sie fragen ständig nach ihr. Wir hatten noch nicht die Kraft es ihnen zu sagen“, berichtet Rrustem. Bereits diese Woche wird Vokri in den Kosovo fliegen. Seine Liebsten werden in der alten Heimat beerdigt. Die Familie steht auch wirtschaftlich vor harten Zeiten. EXPRESS hat daher eine Spendenaktion gestartet. Wer helfen will, kann seine Spende auf das Konto 022 22 31 000 bei der Dresdner Bank (BLZ: 300 800 00) überweisen; Stichwort: „Familie Vokri“.
echt schrecklich sowas