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Nach Morddrohungen: Islamkritikerin Ates flieht aus der Öffentlichkeit

Sehe ich fast alles genauso....
Allerdings habe ich im Eingangpost nichts von einem Mordversuch durch Islamisten lesen koennen. Kennst du denn die genauen Hintergruende und das Tatmotiv ?
Frage der Interesse halber...

Im Eingangspost steht "muslimischer Täter"- was auf einen religiösen hintergrund schließen läßt. Der Täter kam aber aus dem rechtsextremen Umfeld. Ates arbeitete zu der Zeit in einer beratungseinrichtung für türkische Frauen, die unter Türken umstritten war, aufgrund von Schlampereien verlief das Verfahren im Sande. Anscheinend arbeitete er im Auftrag von jemandem- zur Verhandlung erschien der Maurergehilfe jedenfalls mit drei Top-Verteidigern. Den genauen hintergrund weiß ich nicht- wurde nicht geklärt. Evtl. hat es auch damit zutun, daß Ates kurdisch-türkischer Herkunft ist.
In Deutschland gab es mehrfach Auftragsmorde durch die grauen Wölfe, soweit ich weiß, an Gewerkschaftern. Ist jetzt bischen viel Spekulation, aber das, was ich über den Fall weiß.


Ich bin mit Frau Ates nicht in allem einer Meinung- z.B. Kopftuchverbot- aber was mir bei ihr gefällt, ist, daß sie durch ihre Tätigkeit als Juristin wirklich Kontakt zu Opfern hat, und nicht nur eine persönliche Leidensgeschichte aufarbeitet (wie es mir oft bei Hirsi Ali oder Necla kelek vorkommt). In erster Linie geht es ihr ja darum, machistische Strukturen zu bekämpfen- und die finden sich nicht nur unter religiösem Vorwand.
 
Zuletzt bearbeitet:
Naja, von einem muslimischen Mann bis zu einem Islamisten ist es noch ein Stueck weit...

Eigentlich ja, aber wenn "muslimisch" bei einem rechtsextremen ultranationalisten als Hauptmerkmal genannt wird, dann geschieht das nicht ohne Hintergedanken. Stell dir vor, ein Neo-Nazi würde als "christlicher Mann" bezeichnet. Und schau dir mal den Threadverlauf an, darum ging es mir hauptsächlich- wie mit Informationen umgegangen wird.

Ich verstehe nicht, warum man eine politische Organisation in Deutschland, die Morde in Auftrag gibt, weitgehend ignoriert, und zu religiös motivierten Taten umdeutet.
 
Eigentlich ja, aber wenn "muslimisch" bei einem rechtsextremen ultranationalisten als Hauptmerkmal genannt wird, dann geschieht das nicht ohne Hintergedanken. Stell dir vor, ein Neo-Nazi würde als "christlicher Mann" bezeichnet. Und schau dir mal den Threadverlauf an, darum ging es mir hauptsächlich- wie mit Informationen umgegangen wird.

Ich verstehe nicht, warum man eine politische Organisation in Deutschland, die Morde in Auftrag gibt, weitgehend ignoriert, und zu religiös motivierten Taten umdeutet.
Also was mir auch auf den Senkel geht, ist wenn gleich bei jedem Delikt von nem Tuerken oder nem Moslem die Rede ist. Dann sind fuer mich die Hintergedanken eindeutig rassisitsch und hetzerisch.
In diesem Fall handelt es sich um eine Frau die sich fuer die Rechte muslimischer Frauen und gegen die Unterdrueckung in ihren Ehen einsetzt.
Finde das geht in Ordnung so...
 
Also was mir auch auf den Senkel geht, ist wenn gleich bei jedem Delikt von nem Tuerken oder nem Moslem die Rede ist. Dann sind fuer mich die Hintergedanken eindeutig rassisitsch und hetzerisch.
In diesem Fall handelt es sich um eine Frau die sich fuer die Rechte muslimischer Frauen und gegen die Unterdrueckung in ihren Ehen einsetzt.
Finde das geht in Ordnung so...

Nein... Erstmal- sie wurde ja mehrmals angegriffen, und natürlich in erster Linie von wütenden Ehemännern, die sie als "Nestbeschmutzerin" betrachteten. Der Artikel hebt das Problem "Islam" hervor- aber es gibt nochein Problem, das mit dem Islam als Religion nichts zu tun hat. Sondern höchstens als ein identitätsstiftendes Element türkischer Ultranationalisten. In Deutschland wird viel auf den Islam gesehen, die türkischen Rechtsextremen können relativ unbehelligt operieren. Und diese Leute haben mehrfach bewiesen, wozu sie fähig sind- und das hat NICHTS mit Koranauslegungen zu tun.

Der Mordversuch war keine Beziehungstat, sondern organisiertes Verbrechen. Ich finde, das ist etwas, was nicht vernachlässigt werden sollte.
 
Nein... Erstmal- sie wurde ja mehrmals angegriffen, und natürlich in erster Linie von wütenden Ehemännern, die sie als "Nestbeschmutzerin" betrachteten. Der Artikel hebt das Problem "Islam" hervor- aber es gibt nochein Problem, das mit dem Islam als Religion nichts zu tun hat. Sondern höchstens als ein identitätsstiftendes Element türkischer Ultranationalisten. In Deutschland wird viel auf den Islam gesehen, die türkischen Rechtsextremen können relativ unbehelligt operieren. Und diese Leute haben mehrfach bewiesen, wozu sie fähig sind- und das hat NICHTS mit Koranauslegungen zu tun.

Der Mordversuch war keine Beziehungstat, sondern organisiertes Verbrechen. Ich finde, das ist etwas, was nicht vernachlässigt werden sollte.
Wer sagt, dass muslimische Maenner sich nicht am organisierten Verbrechen beteiligen koennen? Nochmal... die Rede ist nicht von einem Islamisten, sondern von einem muslischen Mann. In dem Zusammenhang finde ich daran nichts verwerflich und ich moechte mich deswegen auch nicht unbedingt an einer Grundsatzdebatte darueber beteiligen.
Wenn in der Zeitnung steht,"Tuerke pluendert Supermarkt", ok, dann braeuchte man die Herkunft nicht erwaehnen.
Wenn jemand schreibt, "Moslem toetet Nachbarn im Streit", braucht man die Religion nicht erwaehnen, also nach meiner Meinung.
Aber in diesem Zusammenhang finde ich es ok.
Vielleicht holst du gerade etwas zu weit aus...
 
Wer sagt, dass muslimische Maenner sich nicht am organisierten Verbrechen beteiligen koennen? Nochmal... die Rede ist nicht von einem Islamisten, sondern von einem muslischen Mann. In dem Zusammenhang finde ich daran nichts verwerflich und ich moechte mich deswegen auch nicht unbedingt an einer Grundsatzdebatte darueber beteiligen.
Wenn in der Zeitnung steht,"Tuerke pluendert Supermarkt", ok, dann braeuchte man die Herkunft nicht erwaehnen.
Wenn jemand schreibt, "Moslem toetet Nachbarn im Streit", braucht man die Religion nicht erwaehnen, also nach meiner Meinung.
Aber in diesem Zusammenhang finde ich es ok.
Vielleicht holst du gerade etwas zu weit aus...

Wenn es ein Mordversuch der Maffia gewesen wäre, und man schreibt "Italiener"? Würdest du nicht sagen, da fehlt eine wichtige Information?
 
Wenn es ein Mordversuch der Maffia gewesen wäre, und man schreibt "Italiener"? Würdest du nicht sagen, da fehlt eine wichtige Information?
Ja das wuerde ich auf jeden Fall sagen.
Dann wuerde ich, sollte ich mich fuer den Fall interessieren, andere Medien nutzen, um mich ausfuehrlicher zu informieren und so die Zuasammenhaenge besser zu verstehen.
Wenn jemand schreibt, ein muslimischer Mann hat versucht eine Frau zu toeten, die sich fuer die Rechte muslimischer Frauen einsetzt, finde ich es trotzdem ok.
Natuerlich kann man ausfuehrlicher berichten...
 
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