Jawoll, der verlorene Sohn kehrt wohl zurück Jungs.
Fabregas vor Rückkehr - aber Loch in der Kasse
Der Arsenal-Kapitän steht angeblich vor der Rückkehr. Doch um Barcas Finanzen ist es nicht gut bestellt.
Barcelona - Über die Rückkehr des spanischen Welt- und Europameisters Cesc Fabregas zum FC Barcelona wurde in den vergangenen Jahren immer wieder spekuliert.
Nun könnte sie tatsächlich über die Bühne gehen.
Laut "El Mundo Deportivo" hat der FC Arsenal Fabregas, der vor seinem Wechsel im Jahr 2003 bei Barca spielte, die Freigabe erteilt.
Einzige Bedingung des 13-maligen englischen Meisters sei, dass Fabregas nicht innerhalb der Premier League wechselt.
Die Sportzeitung aus Barcelona beruft sich auf ein Gespräch zwischen Trainer Arsene Wenger und dem Spieler.
Abschied aus London "unvermeidbar"
Eine andere Zeitung berichtet gar, dass "Arsenal glaubt, der Abschied des Spielers sei unvermeidbar".
Bereits am Donnerstag seien Repräsentanten des spanischen Meisters in London zu erwarten, um die Forderungen zu hören.
Demnach könne Arsenal eine Ablösesumme von bis zu 50 Millionen Euro aufrufen.
Sanchez-Transfer beinahe perfekt
Als weiterer heißer Kandidat gilt Alexis Sanchez von Udinese Calcio. Der Chilene könnte der erste Neuzugang für die kommende Saison sein.
Einzig bei der Höhe der Transfersumme herrscht noch Uneinigkeit: Die Italiener wollen 30 Millionen Euro, Barcelona bietet laut "Marca" bisher nur 22.
Ob Barcelona die geforderten Summen für Fabregas und Sanchez bezahlen will und kann, ist aber nicht so sicher.
Barca geht finanziell am Stock
Sportlich ein Gigant, geht der Verein nämlich finanziell weiter am Stock.
Der spanische Meister und Champions-League-Sieger schreibt trotz der erfolgreichen Saison weiter rote Zahlen.
Zwar konnte der Verlust um 62 Millionen Euro reduziert werden, für die abgelaufene Spielzeit musste Barca dennoch nach Steuern ein Minus von rund 21 Millionen Euro hinnehmen. Das teilte der Klub am Mittwoch mit.
Einnahmen von 420 Millionen Euro standen demnach Kosten von 441 Millionen gegenüber.
Messi und Co. bekommen Zusatzprämien
Dass der Verlust nicht noch höher ausfiel, verdanken die Katalanen den Titelsammlern um Trainer Josep Guardiola. Sie generierten Mehreinnahmen von 23 Millionen Euro.
Als "Dankeschön" schüttete der Klub zusätzlich rund vier Millionen Euro an Prämien an die Mannschaft aus.
Vizepräsident zieht positives Fazit
"Wir sind sehr zufrieden mit diesem Ergebnis. Und Bonuszahlungen sind die bestmöglichsten Investitionen, die es gibt, denn Barca wurde als Marke noch nie so wahrgenommen wie jetzt", sagte der für Finanzen zuständige Barcas-Vizepräsident Javier Faus.
Er zog trotz der keineswegs berauschenden Zahlen ein zufriedenstellendes Fazit (DIASHOW: Die wertvollsten Klubs der Welt).
Nettoverschuldung gesenkt
Die Nettoverschuldung des Klubs konnte dagegen durch Einsparungen von 431 Millionen auf 364 Millionen Euro gesenkt werden.
"Es gab sehr bedeutende Bemühungen, die in den kommenden zwei Jahren fortgesetzt werden", sagte Faus, der den Sparkurs als "unverzichtbar" bezeichnete.
Ab dem kommenden Jahr will der Verein wieder Gewinne erwirtschaften.
Erstmals Trikotwerbung
Nicht zuletzt durch Trikotwerbung soll künftig bei Barca die Kasse klingeln: Durch einen Deal mit der Qatar Foundation nimmt der Verein künftig bis zu 30 Millionen Euro pro Saison ein.
Das ungeschriebene Gesetz, dass die Brust des stolzen Klubs nicht zu verkaufen sei, wurde damit gebrochen.
Baseball-Abteilung vor dem Aus
Als Teil der Maßnahmen zur Kostenreduzierung zieht der Klub offenbar auch die Schließung seiner Baseball-Abteilung und weiterer Teilbereiche in Erwägung.
Diese machen derzeit rund zehn Prozent des jährlichen Budgets aus.
Saragossa vor Finanzkollaps
Der mit 110 Millionen Euro ebenfalls hochverschuldete Ligakonkurrent Real Saragossa will derweil die wohl letzte Möglichkeit ergreifen, um den drohenden finanziellen Kollaps zu vermeiden.
Am Mittwoch gab der Verein seine Absicht bekannt, bei Gericht Insolvenz anzumelden.
Damit soll die "wirtschaftliche Lebensfähigkeit" des Klubs gewährleistet bleiben.
Nach spanischem Wirtschaftsrecht ist ein Schuldner bei Konkurs zunächst nicht zu Zahlungen an seine Gläubiger verpflichtet.
"Um unsere Interessen, unser Erbe und Real Saragossa ein Überleben in der Zukunft abzusichern, hat der Aufsichtsrat als grundsätzliche Vorsichtsmaßnahme entschieden, sich rechtlich von seinen Gläubigern abzusichern", hieß es in einer Stellungnahme des Vereins.
der Hammer, sollte das so eintreffen, braucht man nichts mehr auf dem Transfermarkt tun vorerst.
Meine Meinung, man sollte in einem Sanchez Deal falls es dazu kommt, ersteinmal versuchen Maxwell mit einzubinden, für ihn ist leider kein Platz vorhanden, eventuell könnte man auch Jeffren an Udinese verleihen, ich traue es Udinese zu, dass man Jeffren zu einem Topspieler wie Sanchez formen kann.
und das mit den Schulden wird etwas dramatisiert, es läuft bereits besser also etwas, aber ich find es gut, dass man jetzt doch im Anbetracht auf den Umständen etwas für die Trikotwerbung einnimmt, denn dadurch wird es noch wesentlich mehr Geld geben.
VISCA BARCA