Dinarski-Vuk
Vuk sa Dinare
Hab grob das wichtigste aus dem heutigen Artikel der "Slobodna Dalmacija" zusammengefasst - ist lesenswert.
Sichtweise aus Belgrad - "Wir Serben mögen Kroatien manchmal nicht, aber ohne sie können wir nicht".
Vor nichteinmal 2 Monaten hat ein Belgrader Institut für Sicherheitspolitik eine Studie veröffentlicht, wonach die Serben Kroatien nicht als "feindliches Land" betrachten. Vladimir Ilic, Leiter des Belgrader Instituts erwähnt, dass sich die Verhältnisse zwischen den beiden Nationen normalisiert haben. Zwar haben leider beide Länder 4 Jahre lang Krieg geführt, aber vorher zusammen 45 Jahre lang im Jugoslawien zusammengelebt. Heute, zum jetzigen Zeitpunkt betrachtet man Kroatien wiederum als "weniger freundschaftliches" Land. Ausschlaggebend dafür war die Staatsfeier der "Oluja", Kosor's Äusserungen zu Markac und Gotovina, der private "Medienkrieg" von Zeljko Mitrovic (Chef vom PINK TV), einige Unannahemlichkeiten/Vorfälle gegen serbische Touristen an der Adria und der Boykott gegen serbische Turbofolk Sänger in Kroatien. Er erwähnt zudem, dass die "Liebe" der Serben gegenüber Kroatien (umgekehrt genauso), eine empfindliche Kategorie sei und man nicht jeder Studie blind vertrauen muss.
Weiter wird im Bericht aufgeführt, dass es drei Gruppierungen in Serbien gegenüber Kroatien gäbe:
a) die "Jugo-Nostalgiker", die sich wieder das "bratstvo und jedinstvo" zurückwünschen. Das sind jene Menschen, die schon lange darauf warten, dass sich die Verhältnisse vollständig normalisieren.
b) die zweite Gruppe gehört in die Kategorie der "90er". Sie erleben die kroatische Politik stets als antiserbisch. In vielen Kreisen betrachtet man Kroatien als Staat, das auf Genozid aufgebaut wurde, die mit der "Oluja-Operation" die grösste ethnische Säuberung seit dem 2. Weltkrieg in Europa begangen hat.
c) die dritte Gruppe, wahrscheinlich die grösste, steht neutral Kroatien gegenüber, bzw. man betrachtet Kroatien aus einer gesunden Distanz und man beschäftigt sich gar nicht mit dem Land.
Erstaunt war ich über diese Äusserung von Dragan Pjevac, er ist Vizepräsident der Vereinigung "Suza" der Familien und Opfer der Serben in Kroatien:
POGLED IZ BG 'Mi Srbi katkad ne volimo Hrvatsku, ali ne mo
POGLED IZ BG 'Mi Srbi katkad ne volimo Hrvatsku, ali ne možemo bez nje'
Sichtweise aus Belgrad - "Wir Serben mögen Kroatien manchmal nicht, aber ohne sie können wir nicht".
Vor nichteinmal 2 Monaten hat ein Belgrader Institut für Sicherheitspolitik eine Studie veröffentlicht, wonach die Serben Kroatien nicht als "feindliches Land" betrachten. Vladimir Ilic, Leiter des Belgrader Instituts erwähnt, dass sich die Verhältnisse zwischen den beiden Nationen normalisiert haben. Zwar haben leider beide Länder 4 Jahre lang Krieg geführt, aber vorher zusammen 45 Jahre lang im Jugoslawien zusammengelebt. Heute, zum jetzigen Zeitpunkt betrachtet man Kroatien wiederum als "weniger freundschaftliches" Land. Ausschlaggebend dafür war die Staatsfeier der "Oluja", Kosor's Äusserungen zu Markac und Gotovina, der private "Medienkrieg" von Zeljko Mitrovic (Chef vom PINK TV), einige Unannahemlichkeiten/Vorfälle gegen serbische Touristen an der Adria und der Boykott gegen serbische Turbofolk Sänger in Kroatien. Er erwähnt zudem, dass die "Liebe" der Serben gegenüber Kroatien (umgekehrt genauso), eine empfindliche Kategorie sei und man nicht jeder Studie blind vertrauen muss.
Weiter wird im Bericht aufgeführt, dass es drei Gruppierungen in Serbien gegenüber Kroatien gäbe:
a) die "Jugo-Nostalgiker", die sich wieder das "bratstvo und jedinstvo" zurückwünschen. Das sind jene Menschen, die schon lange darauf warten, dass sich die Verhältnisse vollständig normalisieren.
b) die zweite Gruppe gehört in die Kategorie der "90er". Sie erleben die kroatische Politik stets als antiserbisch. In vielen Kreisen betrachtet man Kroatien als Staat, das auf Genozid aufgebaut wurde, die mit der "Oluja-Operation" die grösste ethnische Säuberung seit dem 2. Weltkrieg in Europa begangen hat.
c) die dritte Gruppe, wahrscheinlich die grösste, steht neutral Kroatien gegenüber, bzw. man betrachtet Kroatien aus einer gesunden Distanz und man beschäftigt sich gar nicht mit dem Land.
Erstaunt war ich über diese Äusserung von Dragan Pjevac, er ist Vizepräsident der Vereinigung "Suza" der Familien und Opfer der Serben in Kroatien:
Der ganze Bericht auf kroatisch findet ihr hier:Pjevac: "Die Oluja war für die Kroaten ein Ende des 4-jährigen Leidens (das sagt ein Mann, dessen Mutter in der kroatischen Aktion im Medacki Dzep in der Lika 1993 ermordert wurde !), und das die Serben die auf der anderen Seite gewesen sind, bzw. in der Krajina einer dieser Ursachen waren. Zudem fügt er hinzu, dass man in Kroatien endlich einsehen muss, dass die Serben in Kroatien nicht freiwillig im Krieg gezogen sind, sie hatten einfach keine Wahl zwischen der damaligen serbischen und kroatischen Politik.
POGLED IZ BG 'Mi Srbi katkad ne volimo Hrvatsku, ali ne mo
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darf ich das als Sig nebutzen?