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Judenfeindliche Einstellungen

das ist richtig, häufig wird gar von "Tabu" gesprochen, dabei wird dieses angebliche Tabu permanent gebrochen und die Behauptung implizit permanent widerlegt

EDIT
gemeint ist Bambis Beitrag

Typisch Internetrambos halt. Hinter der Tastatur trauen sie sich viel mehr, als in der Realität. Wenn's irgendwie um die Türkei oder sagen wir mal generell um Moslems geht, muss man fast zwangsläufig abscheuliche Kommentare lesen.
 
Typisch Internetrambos halt. Hinter der Tastatur trauen sie sich viel mehr, als in der Realität. Wenn's irgendwie um die Türkei oder sagen wir mal generell um Moslems geht, muss man fast zwangsläufig abscheuliche Kommentare lesen.

ja natürlich, ist bei Artikeln über die Türkei kein bißchen anders.
 
Auf die Lächerlichkeit dessen geh ich mal nicht weiter ein, aber abgesehen davon:
Du musst dir nur einen x-beliebigen Newsartikel zum Thema Israel anschauen, bei dem es Kommentarfunktion gibt. Da prasselt es verschiedenstes Negativ-Feedback. Manchmal konstruktiv, oft genug aber auch hart an der Grenze zu antisemitischem Bullshit. Und dann jammern die Leute, blabla, man darf nix sagen. Ich mein, wtf?! Sie tun es doch die ganze Zeit, sobald es den kleinsten Anlass gibt! Für Palästina zu sein ist weit mehr Mainstream in Deutschland als Israel zu supporten. Ist einfach ein Fakt. Man bildet sich nur ein, es sei umgekehrt. Wir reden jetzt hier von der gesellschaftlichen Mitte und nicht von der politischen Linie Deutschlands.

Kannst du mir sagen, was genau du lächerlich findest? Ich glaube, ich habe mich wieder einmal schwammig ausgedrückt. Vielleicht könnte ich's dann näher erläutern.
 
Kannst du mir sagen, was genau du lächerlich findest? Ich glaube, ich habe mich wieder einmal schwammig ausgedrückt. Vielleicht könnte ich's dann näher erläutern.

Dieses ganze Brüderding, die Vorhersehbarkeit dessen. Teilweise sich automatisch auf die islamische Seite stellen, einseitige Medien beziehen, um seine Haltung legitimieren zu können. Ich find es lächerlich, mich auf die Seite von Leuten zu stellen, einfach weil sie meinen Glauben teilen. Dazu sollte schon so einiges mehr gehören, vor allem in so einem komplexen Konflikt wie Israel-Palästina, bei dem ich es nahezu unmöglich finde, uneingeschränkt Solidarität mit einer der beiden Seiten zu zeigen. Aber viele Moslems zeigen diesbezüglich eben ein absolut vorhersehbares, unreflektiertes Bild.
 
Dieses ganze Brüderding, die Vorhersehbarkeit dessen. Teilweise sich automatisch auf die islamische Seite stellen, einseitige Medien beziehen, um seine Haltung legitimieren zu können. Ich find es lächerlich, mich auf die Seite von Leuten zu stellen, einfach weil sie meinen Glauben teilen. Dazu sollte schon so einiges mehr gehören, vor allem in so einem komplexen Konflikt wie Israel-Palästina, bei dem ich es nahezu unmöglich finde, uneingeschränkt Solidarität mit einer der beiden Seiten zu zeigen. Aber viele Moslems zeigen diesbezüglich eben ein absolut vorhersehbares, unreflektiertes Bild.

In der Tat, selbstkritisch kann ich sagen, dass viele Muslime bei dem Thema nicht differenzieren können und zu einer extremen Meinung neigen. Besonders bei den Ungebildeten zu beobachten.

Aber auch unabhängig vom Glauben, die derzeitige israelische Regierung ist das Schlimmste, was dem Friedensprozess widerfahren konnte. Viel zu kritisieren hat man jedenfalls.
 
In der Tat, selbstkritisch kann ich sagen, dass viele Muslime bei dem Thema nicht differenzieren können und zu einer extremen Meinung neigen. Besonders bei den Ungebildeten zu beobachten.

Aber auch unabhängig vom Glauben, die derzeitige israelische Regierung ist das Schlimmste, was dem Friedensprozess widerfahren konnte. Viel zu kritisieren hat man jedenfalls.

Ich finde Kritik an der Regierung auch absolut angebracht, nicht mal allein in Bezug auf Palästina, auch in Bezug auf andere innenpolitische Issues wie Sozialwesen etc. Nur gerät das schnell aus dem Ruder und wird dann zu so einer "Judensache", die Grenzen sind da fließend und verwischen schnell.
 
Gibt es auch nur einen Linken, der sich zu diesem Konflikt pro Israel äußert und die Palästinenser kritisiert?

ziemlich viele sogar.
Einmal abgesehen von der antideutschen Bewegung auch viele Linke, die sich weder als antideutsch noch als anti-Imp labeln.
Sieh dir allein schon die Zeitschrift Jungle World an, aus meiner Sicht DAS Aushängeschild des linken Journalismus in Deutschland. Die Autoren vertreten keine homogene Sichtweise, aber viele schreiben eher pro-Israel.
 
Wie kann man links sein und gleichzeitig pro-Israel wo mit der Likud ne konservative rechte Partei regiert? ISt das kein ideologischer Widerspruch?
 
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