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Hellenismos und das Christentum

  • Ersteller Ersteller Gelöschtes Mitglied 13322
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Und was ist an Gott nun authentischer als an Zeus? Wenigstens eine Sache?

Zeus war nunmal laut Mythologie ein "physischer" Gott, und auf dem Olymp(das gesamte Gebiet) gibt es weit und breit keine Götter. "Gott" als solches existierte für die Christen zumindest als Jesus. Die Existenz und auch Nicht-Existenz eines geistlichen Gottes ist nicht beweisbar.

Ich verstehe ja economicos wenn er sagt, dass er an den einen Gott glaubt. Aber die alte Religion als lächerlich abzustempel ist purer Schwachsinn. Es ging damals mehr als den stumpfen Glauben an einen Gott und irgendwelchen Richtlinien.
 
Fakt ist, dass es hier um eine Bewegung bzw. ja sagen wir mal eine Gruppe handelt, die halt ihre eigene Meinung vertretten. Es ist aber dumm und erbärmlich diese Gruppe mit der Weltreligion Christentum zu vergleichen.

Naja, ich bin weg. Viel Spaß noch.
 
Es ist nicht dumm und erbärmlich wenn man bedenkt, dass es nunmal mehr um die Ideologien und Philosophien dieser Religion geht. Und nicht um den stumpfen Glauben an einem Gott.
 
Die Akademikerin Maria Tzani über das Orakel von Delphi - YouTube
Schau mal was sie am ende des videos sagt. Da stimmt ich ihr vollkommen zu. Es ist uns heute unmöglich das geistige Verständnis der damaligen menschen zu begreifen. Natürlich nicht von allen. Und das wir Ihnen, trotz unserer errungschaften, heute unterlegen sind, triffts auch denke ich. Aber ich glaube das das für einige völker der damaligen zeit zutrifft. deswegen schließe ich mich auch den jungs an die sagen, das es sehr interessant ist.
 
Fakt ist, dass es hier um eine Bewegung bzw. ja sagen wir mal eine Gruppe handelt, die halt ihre eigene Meinung vertretten. Es ist aber dumm und erbärmlich diese Gruppe mit der Weltreligion Christentum zu vergleichen.
Wohl eher einen alten Glauben, oder? ich meine die haben sich das ja nicht ausgedacht.
 
Mädels, mal ganz ehrlich, wäre das Christentum genau so unlogisch wie die griechische Götterwelt, dann hätte sich das Christentum nicht bis heute und vorallem in den meisten modernsten und aufgeklärtesten Staaten erhalten. Man kann ja dem Christentum vieles vorwerfen, aber es wird immer ein Bestandteil bei den meisten Menschen bleiben. Die Griechische Götterwelt bzw. Mythologie ist sehr interessant und dient perfekt für Filme, aber mehr auch nicht, sonst würden die Griechen noch heute grösstenteils oder mehrheitlich diesem Götterkult huldigen.
 
Es ist nicht dumm und erbärmlich wenn man bedenkt, dass es nunmal mehr um die Ideologien und Philosophien dieser Religion geht. Und nicht um den stumpfen Glauben an einem Gott.

In der Heiligen Schrift geht es nicht um den stumpfen Glauben an einen Gott. Im Gegenteil: Sie ist eine Aufforderung zu denken und Verantwortung zu übernehmen. Im Gegensatz dazu ist die Mythologie reinste Erfindung von vorne bis hinten.
Zeus war nunmal laut Mythologie ein "physischer" Gott, und auf dem Olymp(das gesamte Gebiet) gibt es weit und breit keine Götter. "Gott" als solches existierte für die Christen zumindest als Jesus. Die Existenz und auch Nicht-Existenz eines geistlichen Gottes ist nicht beweisbar.

Ich verstehe ja economicos wenn er sagt, dass er an den einen Gott glaubt. Aber die alte Religion als lächerlich abzustempel ist purer Schwachsinn. Es ging damals mehr als den stumpfen Glauben an einen Gott und irgendwelchen Richtlinien.

Jesus war nicht Gott.
 
Mir gefällt die warmherzige Botschaft des Christentums die die Liebe eines jeden Individuums in den Vordergrund stellt.

Obgleich ich nicht an einen oder irgendeinen Gott glaube, empfinde ich dennoch diese Religion außerhalb der jeweiligen Konstitutionen wie der Kirche als eine gute Sache.

Jeder sollte glauben an was er will und vielen hilft der Glaube auch durch schwierige Zeiten hinweg, eine Religion fördert das Kollektivverhalten und die Hilfsbereitschaft der Menschen innerhalb der Gemeinden. Was ja an sich keine schlechte Sache ist.

Was meines erachtens nach nicht gut ist, ist die individuelle Auslegung und Verzerrung einer jeden Religion oder eben auch bestimmte selbstdefinierte Dogmen der Kirche und der Priester die mit der ursprünglichen Religion wenig am Hut haben.
Dadurch werden eben Abgrenzungen gegenüber anderen Menschen mit anderen Religionen und Kriege gefördert, was wohlgemerkt nicht nur beim Christentum der Fall ist sondern bei so ziemlich jeder Religion auf dieser unserer schönen Welt. (Man siehe zB. verschiedene terroristische Gruppierungen die im Namen Gottes handeln usw...)

Was den Hellenismos angeht, klar es geht hierbei vielleicht um mehr als des bloße glaube an irgendwelche Götter oder Mythen, und man kann auch den Wissenschaftlichen Apekt hervorheben oder die geistige Weiterentwicklung des Menschen, aber muss man hierführ extra eine längst Tote Religion Wiederbeleben, könnte man dies nicht ohne den Deckmantel des Glaubens erreichen?

Ich für meinen Teil fühle mich wohler wenn ich an nichts glaube ausser an die Botschaft die uns so manche Religion versucht zu vermitteln wie du sollst deinen nächsten lieben und nichts unrechtes tun, aber dafür brauche ich keinen Gott geschweige denn mehrere.

In diesen Sinne grüßt euch Phryxus
 
Nur ahnungslose Besserwisser hier...

In der Heiligen Schrift geht es nicht um den stumpfen Glauben an einen Gott. Im Gegenteil: Sie ist eine Aufforderung zu denken und Verantwortung zu übernehmen. Im Gegensatz dazu ist die Mythologie reinste Erfindung von vorne bis hinten.
7. Mythologie:

Die Mythen der Griechen haben unterschiedliche Hintergründe und Ursprünge. Die Erzählungen und Märchen – die als »griechische Mythologie« zusammengefasst werden – entstammen der ethnischen Erfahrungswelt der antiken Griechen, und sind für das hellenische Verständnis von Gottheit und Welt von großer Bedeutung. Mythen sind keine Legenden. Die Mythen offenbaren die Aktivitäten der Götter und die der menschlichen Seele – man muss sie nur »richtig« lesen können.
Sie sind Unwahrheiten, die Wahrheiten zum Ausdruck bringen. Es ist »Aufgabe der Philosophie« (Salustios), die Mythen zu studieren, um über die Götter, die Seele und den Kosmos zu lernen. Die Mythen sind nicht die Götter selbst, und sind von der eigentlichen Religion zu unterscheiden. Die Unbildung, die sich als »Allgemeinwissen« etabliert hat, hat nicht nur den makedonisch-thessalischen Olymp zum Sitz der Götter erklärt, auch die Religion wird verzerrt dargestellt, wenn sie mit der Mythologie identifiziert wird, die aber in Wahrheit nur eine »Hauptsäule« des Hellenismos ist, diesen aber nicht ausmacht.
»Die Sterblichen sind dazu angehalten, die Mythen zu studieren und sie entsprechend ihres Niveaus zu interpretieren, entsprechend ihrer Weltanschauung und ihrer Bildung«

Nur so als kleines Beispiel...aber Leute die meinen sie wären mit allen Wassern gewaschen, kann man ja eh nicht mehr helfen
 
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