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Bahn wegen Rabatten für Abtreibungsgegner in der Kritik

Was auffällig ist, früher (als die Welt noch Schwarz-Weiß war) gab es wesentlich mehr Behinderte. Kinder mit Down-Syndrom sind fast nicht mehr zu sehen. Das sind ja meist keine Schwerstbehinderten, die können alleine essen, die können alleine aufs Klo, die spielen und lachen. Die haben keinen massiven Hirnschaden, so dass sie die Welt nur durch eine Milchscheibe sehen.

Es werden Fruchtwasserproben erlaubt, die selbst sehr gefährlich sind, mit dem einzigen Zweck, die Entscheidung für eine Abtreibung zu treffen falls es behindert ist. Alles andere sind Ausreden. Es würden kein Mensch ein gefährlichen Test machen lassen, nur um 6 Monate vor Der Geburt Gewissheit zu haben.

Ich möchte mir kein Urteil anmaßen über Mütter/Eltern die dann abtreiben lassen. Persönlich finde ich das aber grenzwertig, Gott zu spielen.
 
es kommt ganz auf die krankheit an....es gibt krankheiten die machen das leben nicht lebenswert, nicht für den kranken und auch nicht für die eltern. da finde ich es egoistisch einem kind so ein leben zuzumuten nur weil man sonst ein schlechtes gewissen hat.....es ist viel humaner es nicht zu bekommen.

vielleicht würde ich aber auch ganz anders reagieren wenn ich wirklich vor dieser situation stehen würde....ich weiss es nicht.


Klar, ich meinte eher auch Krankheiten, die "aushaltbar" sind.:)
 
Was auffällig ist, früher (als die Welt noch Schwarz-Weiß war) gab es wesentlich mehr Behinderte. Kinder mit Down-Syndrom sind fast nicht mehr zu sehen. Das sind ja meist keine Schwerstbehinderten, die können alleine essen, die können alleine aufs Klo, die spielen und lachen. Die haben keinen massiven Hirnschaden, so dass sie die Welt nur durch eine Milchscheibe sehen.

Es werden Fruchtwasserproben erlaubt, die selbst sehr gefährlich sind, mit dem einzigen Zweck, die Entscheidung für eine Abtreibung zu treffen falls es behindert ist. Alles andere sind Ausreden. Es würden kein Mensch ein gefährlichen Test machen lassen, nur um 6 Monate vor Der Geburt Gewissheit zu haben.

Ich möchte mir kein Urteil anmaßen über Mütter/Eltern die dann abtreiben lassen. Persönlich finde ich das aber grenzwertig, Gott zu spielen.

Erst neulich habe ich in einem anderen Forum folgendes gelesen - "Ich habe erfahren, dass mein Kind am Down Syndrom leiden wird und habe es deswegen ihm/ihr zu liebe abgetrieben." Ich will jetzt nicht darüber urteilen oder sonstiges, aber das Down Syndrom ist nicht extremst schlimm. Ganz ehrlich jetzt, Menschen mit Down Syndrom erscheinen mir sogar häufig glücklicher als Menschen ohne Behinderung. Ich denke eher, dass viele aus Angst besonders wie im Falle des Down Syndromes abtreiben oder eben die typische europäische Familie sein wollen, mit 1 oder 2 nicht behinderten Kind, 2 Katzen und 3 Hunden und auf gar keinen Fall ein 3 Kind. Aber Platz für neue Tiere hat man immer. Man muss einfach akzeptieren, dass Menschen mit Behinderungen genauso normal wie du und ich sind, stattdessen erlaubt man an Maßnahmen, die an die Selektion des 3. Reiches erinnert.

Eine Freundin von mir hatte eine Frauenärztin, welche sie unbedingt dazu bringen wollte, eben Untersuchungen zu machen, wo eben festgestellt wird, ob das Kind eine Behinderung haben wird usw. Ihr Argument dafür war folgendes - "Ja, es ist besser davon so früh wie möglich zu wissen, dann kann man noch eventuell abtreiben." Mit so kacke zu kommen ist schon irgendwie unglaublich.
 
Es werden Fruchtwasserproben erlaubt, die selbst sehr gefährlich sind, mit dem einzigen Zweck, die Entscheidung für eine Abtreibung zu treffen falls es behindert ist. Alles andere sind Ausreden. Es würden kein Mensch ein gefährlichen Test machen lassen, nur um 6 Monate vor Der Geburt Gewissheit zu haben.

"Mögliche Komplikationen bei einer Fruchtwasseruntersuchung

Die Amniozentese ist ein invasiver Eingriff und daher mit einem Komplikationsrisiko verbunden. Das Risiko besteht in der Auslösung einer Fehlgeburt, dies beträgt durchschnittlich ca. 0,5 %. Bei unauffälliger Vorgeschichte und normalem Schwangerschaftsverlauf ist es niedriger, bei Blutungen oder nach vorherigen Fehlgeburten ist es höher (2,1 bzw. 3,4%).

In Einzelfällen kann es nach der Fruchtwasserentnahme zu Wehentätigkeit, Fruchtwasserabgang oder zu einer fieberhaften Infektion kommen. Unmittelbare Gefahren für das Kind, z.B.Verletzungen durch die Nadel, sind wegen der ständigen Ultraschallsichtkontrolle extrem selten."

Aber ich bin auch der Meinung, dass Kinder nicht wegen dem Down-Syndrom abgetrieben werden sollten (oder das zumindest keine Spätabtreibung erlaubt sein sollte). Denn solche Kinder leiden nicht wirklich unter ihrer Behinderung, außerdem:

"Die Lebenserwartung von Europäern mit Down-Syndrom ist von durchschnittlich neun Jahren (1929) auf 60 Jahre (2004) gestiegen, insbesondere da Organfehlbildungen heutzutage in der Regel sehr gut behandelt werden können. Mittlerweile erreicht jeder zehnte Mensch mit Down-Syndrom das 70. Lebensjahr."
 
Man hat wohl mittlerweile einen Weg gefunden, solche Tests ohne Fruchtwasserprobe durchzuführen, durch Speichel oder so ähnlich glaube ich. Das ändert trotzdem nichts an meiner Meinung zum dem Thema. Auch wenn die Technik sich entwickelt und vielen Menschen so das Leben retten kann, darf sie nicht dazu eingesetzt werden um über das Leben von anderen (ungeborenen) Menschen zu bestimmen oder Einfluss auf deren Entwicklung mittels Technik genommen werden.

Wenn die Entwicklung der Technik dazu führt, dass diese Technik zum Nachteil anderer missbraucht wird, dann sollte der Gebrauch solcher Techniken strikt reglementiert sein. Ich rede von Abtreibungen aufgrund des Geschlechts(bzw. jeder Art der Abtreibung mit Ausnahme von Vergewaltigungen o.ä.), künstliche Befruchtungen in unnötigen Fällen (also künstliche Befruchtung nur dann, wenn Frau/Mann Probleme haben, auf herkömmlichem Weg Kinder zu bekommen und sonst gar nicht) und Abtreibungen aufgrund von einfachen oder mittleren Behinderungen. Es ist nicht Aufgabe des Menschen zu vorzuselektieren.
 
Man hat wohl mittlerweile einen Weg gefunden, solche Tests ohne Fruchtwasserprobe durchzuführen, durch Speichel oder so ähnlich glaube ich. Das ändert trotzdem nichts an meiner Meinung zum dem Thema. Auch wenn die Technik sich entwickelt und vielen Menschen so das Leben retten kann, darf sie nicht dazu eingesetzt werden um über das Leben von anderen (ungeborenen) Menschen zu bestimmen oder Einfluss auf deren Entwicklung mittels Technik genommen werden.

Ja richtig, hattes es jetzt wegen dem Thread auch gelesen und war ganz überrascht. Vor fünf Jahren hatte ich so einen Fall im engeren Bekanntenkreis, die hatten die Diskussion, weil sie den Test wollte und er nicht. Aber ist eben nicht graue Vorzeit, sondern wirklich noch vor kurzem so gemacht worden.

Moralisch sehe ich das ähnlich, wobei ich mir mit einem so strikten gesetzlichen Abtreibungsverbot schwer tue.

Edit: Oh ich führe Selbstgespräche, Yunan ist für einen Monat gesperrt, naja dann kriegt er noch ein Danke ...
 
Was auffällig ist, früher (als die Welt noch Schwarz-Weiß war) gab es wesentlich mehr Behinderte. Kinder mit Down-Syndrom sind fast nicht mehr zu sehen. Das sind ja meist keine Schwerstbehinderten, die können alleine essen, die können alleine aufs Klo, die spielen und lachen. Die haben keinen massiven Hirnschaden, so dass sie die Welt nur durch eine Milchscheibe sehen.

Es werden Fruchtwasserproben erlaubt, die selbst sehr gefährlich sind, mit dem einzigen Zweck, die Entscheidung für eine Abtreibung zu treffen falls es behindert ist. Alles andere sind Ausreden. Es würden kein Mensch ein gefährlichen Test machen lassen, nur um 6 Monate vor Der Geburt Gewissheit zu haben.

Ich möchte mir kein Urteil anmaßen über Mütter/Eltern die dann abtreiben lassen. Persönlich finde ich das aber grenzwertig, Gott zu spielen.

Das Problem ist, dass die Mütter den Test durchführen lassen, damit sie Gewissheit haben, dass alles gut ist. wenn plötzlich nicht alles gut ist, stehen sie unter Zeitdruck und müssen eine Entscheidung über etwas treffen, von dem sie letztendlich keine Ahnung haben.
Meine Freundin, die ein Kind mit Down-Syndrom hat, hat das so ausgedrückt- wenn du ein Kind mit behinderung zur Welt bringst, hast du ein Kind. Wenn bei Fruchtwasseruntersuchung Down-Syndrom festgestellt wird, hast du ein Problem.
 
Ich verstehe nicht inwiefern das ein Problem sein soll. Als Vater oder Mutter wird man doch sein Kind lieben, egal was es hat. Auch wenn mehr Pflege notwendig ist, das wäre für mich selbstverständlich, es wäre halt mein Kind und ich würde es lieben egal wie es ist.
 
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