Lilith
une vache folle
Nein, tatsächlich kaufen die Türken, wenn sie denn kaufen, zu Marktpreisen, was man von Russen in Serbien definitiv nicht behaupten kann.
Tankstellen zum Spottpreis an Gazprom verkauft
Noch viel inniger werden die Wirtschaftsbeziehungen. Schon vor Jahren hatte Serbien seine Erdölindustrie wie das Tankstellennetz an Gazprom "zu einem Spottpreis" verkauft, so der damals gar nicht einverstandene Wirtschaftsminister. Zur Zeit verhandelt das vom Bankrott bedrohte Land mit Russland um einen 800-Millionen-Dollar-Kredit, um die Pleite abzuwenden. Passend dazu will die Sberbank noch vor Jahresende ihre Arbeit in Serbien aufnehmen.
Auf russischen Investoren liegen auch die Hoffnungen bei dem von US-Steel für einen symbolischen Dollar an die Regierung abgetretenen Stahlwerk in Smederevo, immerhin dem wichtigsten Industriebetrieb des Landes. Und die marode nationale Fluggesellschaft JAT soll von Moskau gerettet werden, hofft das Infrastrukturministerium. Schließlich könnte selbst der staatliche Stromerzeuger EPS schrittweise an Russland verhökert werden, spekulieren die heimischen Zeitungen seit langem.
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"Auf die EU schwören, aber nach Moskau rennen!", titelte die größte Zeitung "Blic" in der vergangenen Woche und veröffentlichte diese Bilanz: Russland macht 5,5 Prozent des serbischen Außenhandels aus, die EU jedoch 57 Prozent. Seit dem Jahr 2000 flossen aus der EU 2,2 Milliarden Euro an Schenkungen nach Serbien. Aus Russland "kam nicht einmal ein einziger Dollar".
Internationale Märkte : Russland greift nach der Macht am Balkan « SOLID - Wirtschaft und Technik am Bau. Österreichs Magazin für Baugewerbe, Bauindustrie und Immobilien.
Klar, "greift nach Macht". Uuuhhhhh, die pösen pösen Russen kommen. Ich verkneife mir schon lange westliche Berichterstattung, wenns um Russland geht... Und was rauben sie jetzt aus?
