Wie dämlich muss man sein, Humanismus auch nur irgendwie mit Sozial-Darwinismus in Verbindung zu bringen.
Humanismus ist eine
Weltanschauung, die auf die
abendländische Philosophie der Antike zurückgreift und sich an den Interessen, den
Werten und der
Würde des einzelnen Menschen orientiert.
Toleranz,
Gewaltfreiheit und
Gewissensfreiheit gelten als wichtige humanistische Prinzipien menschlichen Zusammenlebens. Die eigentlichen Fragen des Humanismus sind aber: „Was ist der Mensch? Was ist sein wahres Wesen? Wie kann der Mensch dem Menschen ein Mensch sein?“ Humanismus bezeichnet die Gesamtheit der Ideen von
Menschlichkeit und des Strebens danach, das menschliche Dasein zu verbessern. Der Begriff leitet sich ab von den lateinischen Begriffen
humanus (menschlich) und
humanitas (Menschlichkeit). Der Humanismus beruht auf folgenden Grundüberzeugungen:[SUP]
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- Das Glück und Wohlergehen des einzelnen Menschen und der Gesellschaft bilden den höchsten Wert, an dem sich jedes Handeln orientieren soll.
- Die Würde des Menschen, seine Persönlichkeit und sein Leben müssen respektiert werden.
- Der Mensch hat die Fähigkeit, sich zu bilden und weiterzuentwickeln.
- Die schöpferischen Kräfte des Menschen sollen sich entfalten können.
- Die menschliche Gesellschaft soll in einer fortschreitenden Höherentwicklung die Würde und Freiheit des einzelnen Menschen gewährleisten.