Schaumal mein Freund ich verteidige lediglich einen Mann der demokratisch gewählt würde man kann diesen Mann bei den nächsten Wahlen wieder abwählen...alles was er getan hat war rechtens korrekt...Ägypten ist ein Militärstaat alles wird vom Militär kontrolliert Politik,Wirtschaft usw. Nicht Mubarak hat das Land regiert sondern das Militär...Mursi war der erste demokratisch gewählte Präsident aber er war machtlos Ägypten ist und bleibt ein Militärstaat..ägypten steht momentan da wo wir vor Jahrzehnten waren..es wird der Tag kommen wo diese Generäle zur Rechenschaft gezogen werden da bin ich mir ziemlich sicher..ich bin wirklich froh darüber das die Türkei im Gegensatz zu solchen Ländern diesen Quantensprung gemeistert hat
Wenn hunderttausend gegen Mursi demonstrieren dann ist es die Gesellschaft und wenn wie letztens über eine Million für Mursi und gegen die diktatur demonstrieren dann interessiert es keine Sau...ich hab dich schon verstanden
Nur das ägyptische Volk darf über sein Schicksal sich entscheiden, und wenn das Volk einen Präsident nicht mehr will, dann muss dieser weg. Wenn man nur 4 Jahren lang warten kann, um ihn bei den nächsten Wahlen abzuwählen, das hat mit Demokratie nichts zu tun. Zu Mursi war schon klar, dass das Volk ihn nicht mehr will, deswegen hat er sich nicht getraut, in Neuwahlen zu gehen. Er wollte in der Macht gegen den Willen seines Volkes bleiben.
Das was du sagst über das Militär ist richtig. Du vergisst aber, dass dieses auch mit Mursi und Muslimbrüder gut zusammengearbeitet hat, und Mursi hatte ihm deswegen auch mit der neuen Verfassung belohnt, wo der Einfluss vom Militär gesichert wurde. Wenn jetzt die Armee ihn verlassen hat, ist das weil er total versagt hat, wenn sie weiter mit ihm bleiben würden, würden sie auch den Schaden davon kriegen. Die Generalen wollen, dass es Ruhe gibt, damit ihre Interessen nicht angetastet werden. Und so eine schwache Mursi-Regierung könnte die Ruhe nicht garantieren, gerade jetzt, wo das Abkommen mit der IWF kommt.
Ich habe keine Illusionen, dass das neue Regime besser als das ältere ist. Auch Personen wie El-Baradei und andere liberale und salafistische Politiker sind nicht zu vertrauen. Deswegen sage ich, ist schon gut, dass die ägyptische Jugend sich gegen Mubarak und Mursi aufgestanden hat, sie muss aber auch verstehen, dass die Generalen auch ein Feind sind.
„Unsere Herzen schlagen mit dem ägyptischen Volk“
Weiter Erdogan: „Unsere Herzen schlagen mit dem gesamten ägyptischen Volk. Unsere Herzen schlagen mit denen, die sowohl auf den Tahrir Platz (Anm.: Gegner Mursis) als auch mit jenen, die nach Adeviyye (Anm.: Anhänger Mursis) gekommen sind. Ich bin mir sicher, dass die, die auf den Tahrir Platz gekommen sind, die Wirklichkeit nicht kennen. Sobald sie die Wirklichkeit kennen, werden auch sie mit den Brüdern auf dem Adeviyye Platz sein.“
„Wir kennen die Drahtzieher der Geschehnisse“
Weiter Erdogan: „Zwischen den Ereignissen in Ägypten und der Türkei gibt es kaum Unterschiede. Die Drahtzieher sind dieselben. Die Drahtzieher werden zum passenden Zeitpunkt genannt.“
Diese Reden von Erdogan deuten darauf hin, dass er (trotz des Images, die er verkaufen will) von Nahost-Politik nicht viel versteht.