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Ägypten News

Künstlich herbeigeführte Engpässe in Ägypten! Manipulation pur!

13. Juli 2013 13:22 [h=2] Militärputsch in Ägypten Willkommen in der Coupokratie[/h]Plötzlich gibt es Benzin, und die Polizei arbeitet wieder. In Ägypten mehren sich Hinweise, dass der Militärputsch gegen den ehemaligen Präsidenten Mohammed Mursi lange geplant war. Die Entmachtung hat einen Beigeschmack: den der Rückkehr des alten Systems.

Militärputsch in Ägypten: Willkommen in der Coupokratie - Politik - Süddeutsche.de
 
Gestern haben in München grad mal ca 50 Leute Promursi demonstriert. Ich dachte, als ich die Fahnen von weiten nicht gleich erkannte, es wär ne Nazidemo oder Hinterhupfing wär in die Kreisliga aufgestiegen.
 
13. Juli 2013 13:22 Militärputsch in Ägypten Willkommen in der Coupokratie

Plötzlich gibt es Benzin, und die Polizei arbeitet wieder. In Ägypten mehren sich Hinweise, dass der Militärputsch gegen den ehemaligen Präsidenten Mohammed Mursi lange geplant war. Die Entmachtung hat einen Beigeschmack: den der Rückkehr des alten Systems.

Militärputsch in Ägypten: Willkommen in der Coupokratie - Politik - Süddeutsche.de

Teile des alten Mubarak-Systems haben sicher auf den Putsch gefreut, als eine Chance wieder die Macht an sich zu reißen (obwohl es fraglich ist, ob sie sie überhaupt verloren hatten). Sie werden natürlich diese Chance voll ausnützen.

Jedoch langfristig wird ihnen das nicht leicht sein. Die ägyptische Jugend ist einmal gegen die Mubarak-Diktatur aufgestanden, und noch mal gegen die autoritäre Herrschaft der Muslimbrüder. Und wie man von der Zeit der SCAF-Herrschaft im Kopf hat, haben sie es auch dem Militär nicht leicht gemacht. Wenn das neue Regime auch ihren Erwartungen nicht entspricht (und das wird es wahrscheinlich nicht tun), werden sie noch mal aufstehen. Der Demokratisierung-Prozess hat jetzt keinen Rückweg - es sei denn es kommt zu einem Bürgerkrieg.

Das Problem mit der ägyptischen Jugend ist, dass sie anscheinend noch viel Vertrauen in der Armee haben. Das wird hoffentlich mit der Zeit korrigiert werden.
 
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Deutsche Übersetzung:
Dieses Video ist den Fragen der Leser des Blogs “Die Freiheitsliebe” gewidmet.

1) Habt ihr Angst und wie geht ihr mit dieser Angst um?

Yasmine: Wir haben eigentlich keine Angst, denn wenn mit Angst hätten wir nie die Revolution gegen Mubarak und gegen Mursi zustande bringen können.
Unsere Angst ist, dass sich Ägyptens Lage verschlechtert – und deshalb protestieren wir gegen die Machthaber.

2) Wie gewann de Muslimbruderschaft die Wahl?

Fouad: Sie benutzten die Lebensverhältnisse der Ägypter. Wie ihr vielleicht wisst – 40% der Ägypter sind ungebildet und mehr als 50% der Ägypter leben unterhalb der Armutsgrenze. Also nutzten sie die Armut der Menschen – sie verteilten Nahrungsmittel wie Öl, Brot, Reis und Ähnliches. So leiteten sie die Menschen, sie zu wählen. Das wurde auch in Zeiten des Mubarak-Regimes so gehandhabt. Sie nutzen die Armut und die Ahnungslosigkeit der Menschen.

3) Hatte Mursi überhaupt die Chance, etwas zu verändern in diesem einen Jahr seiner Präsidentschaft?

Yasmine: Ja, tatsächlich hatte er viele Chancen, die Lebensumstände in Ägypten zu verbessern. Er hatte die Chance, gute Dinge für Ägypten und die ägyptische Bevölkerung zu tun – dies tat er nicht, dann er war sehr damit beschäftigt, die Ziele der Muslimbruderschaft zu verfolgen. Er hätte auch qualifizierte Minister einstellen können, Menschen, die in der Regierung Verantwortung übernehmen können. Stattdessen stellte er ausschließlich Mitglieder der Muslimbruderschaft oder seiner “freedom and justice”- Partei ein.

3.1) Was hätte er besser machen können, damit ihr ihn respektiert hättet?

Yasmine: Er hätte viel tun können, er hätte Zusammenarbeit mit Anderen zulassen können – das tat er jedoch nicht.
Fouad: Wir baten ihm eine Vielzahl an Lösungsvorschlägen an, und er nahm sie nicht wahr, er wollte sie nicht wahrnehmen. Er hörte nur seinen Anhängern zu. Zum Beispiel bat Mohammed El Baradei an, mit Mursi zusammenzuarbeiten – unter Bestimmten Vorraussetzungen, wie einen Ministerpräsidenten zu ernennen, der nihct der Muslimbruderschaft zugehörig ist. Er hätte Dinge tun können, die den Ägyptern gezeigt hätten, dass er sich nicht nur um seine Anhängerschaft kümmert, sondern um alle Ägypter. Dass er neutral ist und der Präsident aller Ägypter ist und nicht nur der Präsident der Muslimbruderschaft.

4) Seht ihr es als notwendig an, dass Menschen zu Schaden kommen oder soger getötet werden – ist das der Preis einer Revolution?

Yasmine: Es ist nie notwendig, dass Menschen sterben oder sich gegenseitig töten. Und ich hoffe, dass Ägypter aufhören, Gewalt gegeneinander auszuüben und sich umzubringen. Denn auch wenn sie sich in unterschiedliche politische Richtungen orientieren, sind sie alle Ägypter. Jedoch leider ist es scheinbar der Preis einer jeden Revolution, dass Menschen sterben…

Fouad:…besonders in der Dritten Welt.

5) Vertraut ihr dem Militär?

Fouad: Ich denke, diese Frage ist nicht neutral gestellt. Es gibt korrupte Menschen in jeder Einrichtung, in jeder staatlichen Instutition. Wenn sie korrupt sind und es Beweise gibt, das dies der Fall ist, sollten sie vor Gericht dafür verantwortlich gemacht werden. Du kannst nicht einfach schlichtweg sagen “Ich kann dem Militär nicht vertrauen”, denn dieses setzt sich auch aus guten und korrupten Menschen zusammen, wie auch eine Regierung aus korrupten Menschen und guten Menschen besteht. Die korrupten Kräfte sollten vor Gericht verantwortlich gemacht werden und die “guten” sollten in ihren Positionen bleiben.

6) Ist eine demokratische Wahl ohne eine Manipulation möglich?

Wir können die Vorgänge beobachten, die Menschen in der Welt darauf aufmerksam machen, wir können um Hilfe in Form von internationaler Überwachung der Wahlvorgänge bitten - so können wir versuchen, den Vorgang als sauber abzusichern.

7) Wie ist die Situation zwischen den Lagern?

Yasmine: Mursi und die Muslimbruderschaft haben Hass und Wut zwischen den beiden Lagern während des letzten Jahres ausgebaut. Sie haben die Ägypter irgendwie in zwei Gruppen gespalten – die eine Gruppe, die die Muslimbruderschaft unterstützt und die andere Gruppe, die die Muslimbruderschaft nicht unterstützt. Das kann manchmal zu der Gewalt zwischen den beiden Lagern führen, manchmal gibt es keine Akzeptanz füreinander nur wegen unterschiedlichen politischen Standpunkten und bis jetzt gibt es diesen Hass und diese Wut zwischen den beiden Lagern.

8) Ist es für euch Normalität, dass die Menschen gegeneinander kämpfen?

Yasmine: Tatsächlich ist es keinerlei Normalität. Ägypter haben sich nie so bekämpft wie in dieser Zeit, seitdem Mursi Präsident war.
Es ist nicht normal ,dass sich Menschen bekämpfen oder umbringen auf den Straßen.

9) Gibt es eine gewisse Versorgung mit Lebensmitteln und Gesundheitseinrichtungen auch während der Auseinandersetzungen?

Fouad: Ja, das gibt es. Und ich denke es ist die Pficht einer Regierung, diese Art Leistungen und Versorgungen sicherzustellen – auch während der Proteste.

10) Welche Einschränkungen bemerkt ihr in eurem alltäglichen Leben?

Fouad: Ich bin ein eher liberaler/freiheitlicher Mensch, also sehe ich Einschränkungen in dieser Gesellschaft. Denn die Dinge, die ich für richtig ansehe, werden größtenteils verboten. Wenn ich beispielsweise meine Verlobte auf der Straße küssen möchte, ist dies untersagt. Und dieses Muster könnt ihr auf jedliche andere Dinge übertragen. Natürlich ist eine Homo-Ehe illegal, natürlich ist Geschlechtstransplantation nicht von der Gesellschaft toleriert, all diese Sachen sind nicht nicht annähernd möglich in der Gesellschaft, denn diese ist sehr engeschränkt und streng. All diese Einschränkungen beziehen sich meiner Meinung nach auf den sozialen Status und die soziale Gerechtigkeit.

11) Entwickelt sich oder gibt es eine Vertretung der Anti-Mursi-Bewegung, sodass die oppositionelle Protestbewegung in einer kommendenWahl repräsentiert wird?

Yasmine: Die Anti-Mursi Bewegung ist wird repräsentiert durch viele verschiedene politischen Parteien und Bewegungen wie “6th of April” und “Tamarod” und “the rescue front”. Es gibt viele dieser Art, die die Anti-Mursi-Demonstranten repräsentieren. Auch diese, die nicht von politischen Parteien repräsentiert werden, können durch eine der Opposition vertreten werden.

12) Was für einen Präsidenten wünscht ihr euch?

Fouad: Ich habe momentan keinen Namen, aber eine Charakterisierung für einen Präsidenten. Er muss das Gesetzt respektieren, ungleich Mursi, er muss die Verfassung respektieren, das Recht der Menschen frei zu leben und das Recht eines Jeden, seine eigenes Vorstellungen, Überzeugungen und sein eigenes freies Denken zu haben. Er muss die Grenzen zwischen freier Meinungsäußerung und einer Bedrohung verstehen. Zum Beispiel: Ich kann nicht sagen, dass wir jeden umbringen werden, der der sich gegen Mursi stellt. Das ist keine Art von freier Meinungsäußerung, das ist Gewalt. Die Muslimbruderschaft sagt: Warum regt ihr euch auf, das ist die Freiheit der Meinungsäußerung. Nein, das ist keine Freiheit von Meinungsäußerung, du willst versuchen, mich umzubringen. Wir brauchen also einen Präsidenten, der sich auf die Themen konzentriert, die unser Land voranbringen können, nicht zurückwerfen. Zum Beispiel haben wir viele wirtschaftliche Probleme – die Wirtschaft ist desaströs. Die Sicherheitslage ist schrecklich. Die Kriminalität nimmt stetig zu. Diese Hilfen brauchen wir also von unserem nächsten Präsidenten.

13) Wie wünschst du dir Ägypten jetzt und in der Zukunft?

Yasmine: Frei

Fouad: Ja, ich möchte, dass es frei ist. Wir wünschen uns, dass es ein Land der Vielfalt sein kann, ein freies Land. Ein Land, dass eine Erweiterung der letzten siebentausend Jahre Zivilisation ist.
Vielen Dank euch,
Lang lebe Ägypten.

Yasmine und Fouad beantworten eure Fragen – deutsche Übersetzung | Die Freiheitsliebe
 
Teile des alten Mubarak-Systems haben sicher auf den Putsch gefreut, als eine Chance wieder die Macht an sich zu reißen (obwohl es fraglich ist, ob sie sie überhaupt verloren hatten). Sie werden natürlich diese Chance voll ausnützen.

Jedoch langfristig wird ihnen das nicht leicht sein. Die ägyptische Jugend ist einmal gegen die Mubarak-Diktatur aufgestanden, und noch mal gegen die autoritäre Herrschaft der Muslimbrüder. Und wie man von der Zeit der SCAF-Herrschaft im Kopf hat, haben sie es auch dem Militär nicht leicht gemacht. Wenn das neue Regime auch ihren Erwartungen nicht entspricht (und das wird es wahrscheinlich nicht tun), werden sie noch mal aufstehen. Der Demokratisierung-Prozess hat jetzt keinen Rückweg - es sei denn es kommt zu einem Bürgerkrieg.

Das Problem mit der ägyptischen Jugend ist, dass sie anscheinend noch viel Vertrauen in der Armee haben. Das wird hoffentlich mit der Zeit korrigiert werden.

Schaumal mein Freund ich verteidige lediglich einen Mann der demokratisch gewählt würde man kann diesen Mann bei den nächsten Wahlen wieder abwählen...alles was er getan hat war rechtens korrekt...Ägypten ist ein Militärstaat alles wird vom Militär kontrolliert Politik,Wirtschaft usw. Nicht Mubarak hat das Land regiert sondern das Militär...Mursi war der erste demokratisch gewählte Präsident aber er war machtlos Ägypten ist und bleibt ein Militärstaat..ägypten steht momentan da wo wir vor Jahrzehnten waren..es wird der Tag kommen wo diese Generäle zur Rechenschaft gezogen werden da bin ich mir ziemlich sicher..ich bin wirklich froh darüber das die Türkei im Gegensatz zu solchen Ländern diesen Quantensprung gemeistert hat
Wenn hunderttausend gegen Mursi demonstrieren dann ist es die Gesellschaft und wenn wie letztens über eine Million für Mursi und gegen die diktatur demonstrieren dann interessiert es keine Sau...ich hab dich schon verstanden;)

Unser Präsident ist Mursi.
"Benim cumhurba?kan?m Mursi"-HABERTÜRK

Ministerpräsident Erdogan: Mein Präsident ist Mursi

Am vergangenen Abend während eines Programms beim Fastenbrechen sagte Ministerpräsident Erdogan: „Mein Präsident in Ägypten heißt Mursi, da das Volk ihn gewählt hat. Wenn wir dies nicht so betrachten, so wären wir respektlos gegenüber das ägyptische Volk.“

Während seines Gesprächs brachte Erdogan zum Ausdruck, dass während der einjährigen Amtszeit Mursis kein einziger Staat finanzielle Unterstützung gegeben hatte. Nach dem Militärputsch wurden sofort 16 Milliarden Dollar Hilfen zugesagt. Die Türkei habe durch Militärputsche schmerzhafte Erfahrungen erlebt und dies solle Ägypten erspart bleiben

„Unsere Herzen schlagen mit dem ägyptischen Volk“
Weiter Erdogan: „Unsere Herzen schlagen mit dem gesamten ägyptischen Volk. Unsere Herzen schlagen mit denen, die sowohl auf den Tahrir Platz (Anm.: Gegner Mursis) als auch mit jenen, die nach Adeviyye (Anm.: Anhänger Mursis) gekommen sind. Ich bin mir sicher, dass die, die auf den Tahrir Platz gekommen sind, die Wirklichkeit nicht kennen. Sobald sie die Wirklichkeit kennen, werden auch sie mit den Brüdern auf dem Adeviyye Platz sein.“

„Wir kennen die Drahtzieher der Geschehnisse“
Weiter Erdogan: „Zwischen den Ereignissen in Ägypten und der Türkei gibt es kaum Unterschiede. Die Drahtzieher sind dieselben. Die Drahtzieher werden zum passenden Zeitpunkt genannt.“
 
Wir kennen die Drahtzieher der Geschehnisse“
Weiter Erdogan: „Zwischen den Ereignissen in Ägypten und der Türkei gibt es kaum Unterschiede. Die Drahtzieher sind dieselben. Die Drahtzieher werden zum passenden Zeitpunkt genannt.“

Erdoğan's chief adviser knows what's behind Turkey's protests – telekinesis

Well now we have the answer – it was all a giant telekinetic attack by dark forces to discredit Prime Minister Recep Tayyip Erdoğan, because he had made Turkey a "model for the world". Quite rightly, the man who made this astonishing discovery, Yiğit Bulut, has just been made Erdoğan's chief adviser. No, this is not a joke. Telekinesis, you may have noticed, is a Greek word.

From Lufthansa to the CIA, Turkey's government has come up with some worrying conspiracy theories to explain Gezi Park

Erdo

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Yigit Bulut war mir schon immer sympatisch und deshalb freut es mich, das er als Spezialist eine besondere Aufgabe (Berater) zugeteilt bekommt. Vatana millete hayirli olsun!:lol: verschwörungstheoretiker ... ...hahahaha ....so versuchen sie yigit bulut zu diskreditieren
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:NEIN:
 
Schaumal mein Freund ich verteidige lediglich einen Mann der demokratisch gewählt würde man kann diesen Mann bei den nächsten Wahlen wieder abwählen...alles was er getan hat war rechtens korrekt...Ägypten ist ein Militärstaat alles wird vom Militär kontrolliert Politik,Wirtschaft usw. Nicht Mubarak hat das Land regiert sondern das Militär...Mursi war der erste demokratisch gewählte Präsident aber er war machtlos Ägypten ist und bleibt ein Militärstaat..ägypten steht momentan da wo wir vor Jahrzehnten waren..es wird der Tag kommen wo diese Generäle zur Rechenschaft gezogen werden da bin ich mir ziemlich sicher..ich bin wirklich froh darüber das die Türkei im Gegensatz zu solchen Ländern diesen Quantensprung gemeistert hat
Wenn hunderttausend gegen Mursi demonstrieren dann ist es die Gesellschaft und wenn wie letztens über eine Million für Mursi und gegen die diktatur demonstrieren dann interessiert es keine Sau...ich hab dich schon verstanden;)

Nur das ägyptische Volk darf über sein Schicksal sich entscheiden, und wenn das Volk einen Präsident nicht mehr will, dann muss dieser weg. Wenn man nur 4 Jahren lang warten kann, um ihn bei den nächsten Wahlen abzuwählen, das hat mit Demokratie nichts zu tun. Zu Mursi war schon klar, dass das Volk ihn nicht mehr will, deswegen hat er sich nicht getraut, in Neuwahlen zu gehen. Er wollte in der Macht gegen den Willen seines Volkes bleiben.

Das was du sagst über das Militär ist richtig. Du vergisst aber, dass dieses auch mit Mursi und Muslimbrüder gut zusammengearbeitet hat, und Mursi hatte ihm deswegen auch mit der neuen Verfassung belohnt, wo der Einfluss vom Militär gesichert wurde. Wenn jetzt die Armee ihn verlassen hat, ist das weil er total versagt hat, wenn sie weiter mit ihm bleiben würden, würden sie auch den Schaden davon kriegen. Die Generalen wollen, dass es Ruhe gibt, damit ihre Interessen nicht angetastet werden. Und so eine schwache Mursi-Regierung könnte die Ruhe nicht garantieren, gerade jetzt, wo das Abkommen mit der IWF kommt.

Ich habe keine Illusionen, dass das neue Regime besser als das ältere ist. Auch Personen wie El-Baradei und andere liberale und salafistische Politiker sind nicht zu vertrauen. Deswegen sage ich, ist schon gut, dass die ägyptische Jugend sich gegen Mubarak und Mursi aufgestanden hat, sie muss aber auch verstehen, dass die Generalen auch ein Feind sind.

„Unsere Herzen schlagen mit dem ägyptischen Volk“
Weiter Erdogan: „Unsere Herzen schlagen mit dem gesamten ägyptischen Volk. Unsere Herzen schlagen mit denen, die sowohl auf den Tahrir Platz (Anm.: Gegner Mursis) als auch mit jenen, die nach Adeviyye (Anm.: Anhänger Mursis) gekommen sind. Ich bin mir sicher, dass die, die auf den Tahrir Platz gekommen sind, die Wirklichkeit nicht kennen. Sobald sie die Wirklichkeit kennen, werden auch sie mit den Brüdern auf dem Adeviyye Platz sein.“

„Wir kennen die Drahtzieher der Geschehnisse“
Weiter Erdogan: „Zwischen den Ereignissen in Ägypten und der Türkei gibt es kaum Unterschiede. Die Drahtzieher sind dieselben. Die Drahtzieher werden zum passenden Zeitpunkt genannt.“

Diese Reden von Erdogan deuten darauf hin, dass er (trotz des Images, die er verkaufen will) von Nahost-Politik nicht viel versteht.
 
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