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Ägypten News

In der Türkei haben Ehr und gottlose ( Aleviten, alawiten, Schwule und Kommunisten ) gegen islamisch konservative Regierung protestiert Bilanz nur 5 Tote durch Polizei.

In Ägypten protestieren islamisch konservative gegen Ehr und gottlose Regierung (Schwule, Kopten und Atheisten) Bilanz mehrere tausend Tote durch brutaler Gewalt seitens der regierung

Von wegen Schwule sind nicht gewalttätig.........tsssss

Die Situation in den zwei Ländern ist in diesem Sinne nicht wirklich vergleichbar.. Ägypten ist viel instabiler und hat mehr Gewaltpotenzial. Als die Muslimbrüder an der Macht waren, haben sie auch nicht wenige getötet. Obwohl meiner Meinung nach, der wirkliche Machthaber war und ist die Armee, egal ob mit MB, mit Mubarak oder mit der NSF heute.
 
Die Situation in den zwei Ländern ist in diesem Sinne nicht wirklich vergleichbar.. Ägypten ist viel instabiler und hat mehr Gewaltpotenzial. Als die Muslimbrüder an der Macht waren, haben sie auch nicht wenige getötet. Obwohl meiner Meinung nach, der wirkliche Machthaber war und ist die Armee, egal ob mit MB, mit Mubarak oder mit der NSF heute.

Die Türkei und Ägypten sind sich am ähnlichsten von allen Staaten der Region
Bei beiden hät die Armee was zu melden beide haben etwa den gleichen Anteil an GG (gottlose Gays)

Nur konnte sich die Mehrheit der Türken sich von der Sklaverei durch die Minderheit der GG befreien was in Ägypten nicht der fall ist
 
In der Türkei haben Ehr und gottlose ( Aleviten, alawiten, Schwule und Kommunisten ) gegen islamisch konservative Regierung protestiert Bilanz nur 5 Tote durch Polizei.

In Ägypten protestieren islamisch konservative gegen Ehr und gottlose Regierung (Schwule, Kopten und Atheisten) Bilanz mehrere tausend Tote durch brutaler Gewalt seitens der regierung

Von wegen Schwule sind nicht gewalttätig.........tsssss

Und dann behauptet Bambi ich wäre der User der mit weitem Abstand die dümmsten Beiträge schreibt.:facepalm:
 
Nie war Ägypten dem Bürgerkrieg näher

Warum diese Gewalt? Das Massaker des gestrigen Tages war ein Wendepunkt für Ägypten. Dem Land steht Schlimmeres bevor als nur die Rückkehr eines Mubarak-artigen Regimes. Von Michael Thumann

Ägypten lässt sich den Sturz von Mohammed Mursi etwas kosten. Sechs Wochen nachdem der demokratisch gewählte islamistische Präsident aus dem Amt geputscht wurde, hat die Gewalt das Land fest im Griff: Panzereinsätze gegen Unbewaffnete, Sniper-Schüsse gegen Protestierende, Leichen auf der Straße. Seit dem 14. August, dem blutigsten Tag der ägyptischen Konterrevolution, herrscht der Ausnahmezustand. So sah Syrien 2011 zu Beginn des Bürgerkrieges aus.

Die hilflosen Liberalen und Säkularen in Ägypten zeigen jetzt auf die Muslimbrüder, die nicht einsehen wollen, dass ihr Präsident abgesetzt ist. Die massenhaft Kasernen und Ministerien belagern und blockieren. Und dann fügen die Liberalen noch hinzu, dass sie ja niemals Gewalt wollten. Dieser Katzenjammer ist entweder ungeheuerlich naiv oder schlicht zynisch.

Der Putsch vom 3. Juli hat zum tausendsten Mal in der Geschichte gezeigt: Wer eine demokratisch gewählte Regierung mit Gewalt abräumt, erntet Gewalt. Erstaunlich, wie viele Politiker und Beobachter im Westen diese alte Weisheit übersahen. Beklemmend, wie viele ägyptische Liberalen annahmen, die Muslimbrüder würden sich ohne monatelange Proteste dem Coup d’état vom 3. Juli unterwerfen. Schockierend, dass sich ein aufgeklärter Mann wie der Friedensnobelpreisträger Mohammed Elbaradei den Putschtruppen anschloss. Hintergangen, entsetzt und beschämt trat ElBaradei gestern von seinem Posten als Vizepräsident zurück. Der 14. August war der donnernde Weckruf für die Liberalen aus ihrer wochenlangen Trance: Bis dahin schien die nicht-islamistische Opposition in Ägypten blind ihrem neuen Herrscher, General Abdel Fatah al-Sissi, zu folgen.
Die Bürgerrechte sind aufgehoben

Ägypten ist in der Woche sieben der Konterrevolution rechtlich wieder in der Mubarak-Zeit angelangt. Die Bürgerrechte sind faktisch aufgehoben, die Polizei kann jeden auf der Straße niederknüppeln oder erschießen, wenn nötig. Die Richter können jederzeit kurzen Prozess machen und Bürger auf unbestimmte Zeit wegsperren. Führer der Muslimbrüder sitzen im Gefängnis. Züge und Straßen sind gesperrt.

Die neuen Machthaber um General al-Sissi und ihre liberalen Verbündeten müssen sich fragen: Was ist eigentlich gegen Demos und Sit-ins als Protestform einzuwenden? Überall in der Welt gibt es derlei Demonstrationen, als Protest gegen soziale, politische, lokale Missstände. Was hätte es die Übergangsregierung gekostet, die Proteste und Blockaden der Muslimbrüder mithilfe der Polizei zu ertragen, so wie Mohammed Mursi zuvor die Proteste und Sabotagen der Säkularen ertragen hat? Unter Mursi starben keine Demonstranten. Am 14. August haben Armee und Sicherheitskräfte zwei große Sit-ins aufgelöst, nur um viele kleine im ganzen Land zu schaffen. Die Zahl der Toten seit dem Putsch vom 3. Juli geht in die Hunderte.

Und deshalb steht Ägypten nun Schlimmeres bevor als nur die Rückkehr eines Mubarak-artigen Regimes auf den Bajonetten der Armee. Der Frieden ist dahin, der Weg zur Demokratie versperrt.
Kein Platz mehr für die Muslimbrüder

Bis zum 3. Juli waren die Muslimbrüder eine politische Organisation, mit einer Partei im Parlament und einer sozialen Bewegung als Basis. Alles deutet nun darauf hin, dass das Übergangsregime von General Sissi den politischen und sozialen Bewegungsspielraum der Bruderschaft radikal beschneiden will. Die Muslimbrüder bestehen auf der Wiedereinsetzung des inhaftierten Mohammed Mursi. Doch wohin sollen sich die Islamisten mit ihrem Protest wenden? Die Straßen sind versperrt, ein Parlament existiert nicht, Sit-ins werden mit aller Gewalt gesprengt. Al-Sissi bietet ihnen allein an, nachzugeben. Platz lässt er ihnen in der ägyptischen Gesellschaft nicht.

Wie sollen die Muslimbrüder darauf reagieren? Die Antwort zerreißt die Bruderschaft derzeit: Die einen sagen, dann reagieren wir auch mit Gewalt. Vereinzelte Mursi-Anhänger sollen schon Waffen auf die Demonstrationen gebracht haben. Islamistische Radikale haben in den vergangenen Stunden Kirchen angezündet. Die anderen sagen, Waffen und Feuer widersprechen unseren Grundsätzen. Offiziell sagen die Sprecher der Bruderschaft der Gewalt ab.
Eskalation der Gewalt: Nie war Ägypten dem Bürgerkrieg näher | ZEIT ONLINE
 
Die Türkei und Ägypten sind sich am ähnlichsten von allen Staaten der Region
Bei beiden hät die Armee was zu melden beide haben etwa den gleichen Anteil an GG (gottlose Gays)

Nur konnte sich die Mehrheit der Türken sich von der Sklaverei durch die Minderheit der GG befreien was in Ägypten nicht der fall ist

Also, ich sehe schon große Unterschiede zwischen den beiden.

Das Problem in Ägypten ist nicht Religion, oder ob es gottlose Gays gibt, sondern, dass die Wirtschaft kaputt ist und der Staat seine Bürger nicht schützen kann. Da ist fast egal, ob MB oder die Armee oder beide zusammen (wie bis vor kurzem) an der Macht sind.


Du vergisst auch, dass viele Islamisten gegen die Mursi-Regierung waren, wie die Salafisten der Nour-Partei, oder Fotouh mit seiner Partei. Ohne dass das heißt, dass sie jetzt für die militärische Regierung sind (wie einige der säkularen Kräften auch nicht).
 
Also, ich sehe schon große Unterschiede zwischen den beiden.

Das Problem in Ägypten ist nicht Religion, oder ob es gottlose Gays gibt, sondern, dass die Wirtschaft kaputt ist und der Staat seine Bürger nicht schützen kann. Da ist fast egal, ob MB oder die Armee oder beide zusammen (wie bis vor kurzem) an der Macht sind.


Du vergisst auch, dass viele Islamisten gegen die Mursi-Regierung waren, wie die Salafisten der Nour-Partei, oder Fotouh mit seiner Partei. Ohne dass das heißt, dass sie jetzt für die militärische Regierung sind (wie einige der säkularen Kräften auch nicht).

Das ist den Generälen nicht egal, weil die Armee vermutlich der größte Unternehmer Ägyptens ist (Zitat):

...
Militärische Schattenwirtschaft

Die Armee gehört bis heute zu den einflussreichsten wirtschaftlichen Akteuren Ägyptens. Sie hat es durch alle Umbrüche geschafft, ihre Interessen zu bewahren. Wie groß ihr Imperium wirklich ist, weiß niemand. In der Öffentlichkeit zirkulieren wilde Schätzungen. Mal heißt es, das Militär kontrolliere 40 Prozent der ägyptischen Wirtschaft, mal sind es nur fünf Prozent.

Dass die Generäle ökonomisch mächtig sind, ist im Alltag der Ägypter nicht zu übersehen. Die Firmen des Militärs handeln mit Nudeln, Mineralwasser und Kleidungsstücken. Wenn Grundnahrungsmittel knapp werden, backen die Soldaten Brot und bringen es zu den Armen, um Unruhen zu vermeiden. In den Armeebetrieben werden Küchengeräte hergestellt, Autos montiert und wird Haushaltsgas in Flaschen gefüllt. Das Militär baut Straßen, betreibt Tankstellen und Hochzeitssalons und besitzt Kairos wertvollste Grundstücke.
Vor allem aber investieren die Generäle in die strategisch wichtigsten Wirtschaftsbereiche des Landes. Sie bauen Häfen, besitzen Touristenzentren und landwirtschaftliche Betriebe; und sie stecken ihr Geld in Ölkonzerne sowie Firmen, die ihr Geschäft mit erneuerbaren Energien machen.
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Ägypten: Die Ökonomie der Generäle | ZEIT ONLINE

Daher ist es verständlich, dass die Generäle eine stabile Regierung wollen, die ihre Interessen nicht gefährdet, und wenn es eine Diktatur ist...
 
Bis dahin schien die nicht-islamistische Opposition in Ägypten blind ihrem neuen Herrscher, General Abdel Fatah al-Sissi, zu folgen.

Das stimmt nicht 100%, zumindest die 6. April-Bewegung und die Revolutionären Sozialisten hatten sich schon früher von ihm distanziert.
 
Daher ist es verständlich, dass die Generäle eine stabile Regierung wollen, die ihre Interessen nicht gefährdet, und wenn es eine Diktatur ist...

Das ist auch ein Teil davon, von was ich meinte.

Den Generalen ist es grundsätzlich egal, ob die Regierung islamistisch oder säkular ist, ob die MB drin oder draußen ist. Was für sie wichtig ist, ist dass es Stabilität gibt und ihre Interessen nicht gefährdet werden. Sie waren auch dazu bereit, mit Mursi zusammenzuarbeiten. Sie haben ihn erst verlassen, als es offensichtlich wurde, dass er die Stabilität und damit auch den Schutz ihrer Interessen nicht garantieren konnte.
 
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