Klar ist Europa deutlich reicher als die Entwicklungsländer. Aber hier ist es schwierig an diesem Reichtum teilzuhaben, wenn man Einwanderer ist. Welche Perspektiven hat man denn dann schon? In Südeuropa gibt's gar keine Jobs mehr, in Nordeuropa als Leih- oder Schwarzarbeiter, mit denen man vielleicht 1000€ pro Monat netto hat. Das ist natürlich deutlich mehr, als die 200-300€ zu Hause. Dafür muss man hier aber auch Miete zahlen und die Lebenshaltungskosten sind höher. Unterm strich bleibt kaum bessere Lebensqualität, als zu Hause.
Zumindest für diejenigen, die hier typischerweise herkommen, also die eher etwas wohlhabenderen. Diejenigen, die wirklich im elend leben können sich die Reise gar nicht leisten.
Deswegen sehe ich das ganze auch ziemlich entspannt. Der Flüchtlingsstrom wird wieder abebben, weil Deutschland für diejenigen, die sich die Reise leisten können, gar nichts zu bieten hat.
Wenn du wirklich 15 Musterabschlüsse hast, scheint keiner davon zu helfen. Was redest du eigentlich für einen Müll? In Kroatien sind in den Städten die Mieten so hoch, wie in Deutschland, ebenso Nahrungsmittel etc. Dienstleistungen sind günstiger und das Bier im Café. Das wars dann aber auch. in Germoney bekommt n Kanacke locker 1500€ netto raus, wenn er ne ordentliche Arbeit findet. Der Lebensstandard wächst gewaltig. Nur sind irrigerweise ausgerechnet die dämlichsten Deutschen gegen Zuwanderung, also jene, die eh nix gebacken bekommen. Vorhin hab ich einen interessanten Beitrag gesehen. Schweden hat einen Flüchtlingsanteil von 5,5% an der Gesamtbevölkerung, das reiche Deutschland gerade einmal 1,8%. Fragt sich auch wer später mal die Renten bezahlen soll für Hans und Traudl. Es sind sicher nicht die Pegidianten oder die ekelhaften U-Bahnpisser.l
