Stopp von Zug mit Flüchtlingen: Nach Protesten: Flüchtlinge dürfen von Lübeck nach Dänemark weiterreisen | shz.de
"(...)Die meisten verblieben auf einem Bahnsteig und protestierten friedlich für ihre Weiterreise. Mehrere hatten sich Berichten zufolge auf den Bahnsteig gesetzt und sich geweigert, den Bahnhof zu verlassen. Sie sagten, sie wollten weiter nach Schweden. „We want Sweden!“, riefen die Flüchtlinge,
wie ln-online berichtet. Andere Sprechchöre lauteten: „Merkel help us.“ Zudem verweigerten sie Lebensmittel, die Lübecker Bürger ihnen anboten.(...)"
Und dann sind sie in Schweden, und realisieren, dass dort auch nicht das Schlaraffenland auf sie wartet. Es sind nicht mehr die 60er in Europa. Die Zeiten, in denen man millionenfach billige, einache Arbeit gebraucht hat, sind vorbei. Heutzutage leben wir im sogenannten Postfordismus, heute gibt es nur einen guten Job, wenn man Bildung hat. Die einheimischen Niedrigqualifizierten haben es selber schon schwer genug. Ich kann es gut verstehen, wenn die nicht noch Konkurrenz von außen haben möchten.
Diese Syrer verkaufen ihr letztes Hab und Gut, weil sie glauben, dass sie hier die Perspektive auf ein gutes Leben haben. Dann kommen sie hierher, und sehen, dass es nicht so ist. Dann hören sie, dass es in diesem oder jenem Land besser ist. Und dann ziehen sie weiter, nur um dann zu merken, dass das wieder eine Lüge war. Nochmals: Für diese Erkenntnis haben sie ihr letztes Hab und Gut verkauft, und auch oft Familienangehörige während der Reise verloren.
Wenn ich es nicht besser wüsste, würde ich denken, dass diese Willkommenskultanhänger unter einer Decke mit der Schlepperbande stecken. Die freuen sich tierisch über das kostenlose Marketing für ihre Dienste. Ihre Milliardengewinne steigen weiter. Alle anderen, die Herkunftsländer, die Zielländer, die Flüchtlinge, der Steuerzahler, alle verlieren daran, und zwar richtig.
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Und welche Perspektive hätten sie in der Türkei? Und weshalb sollte die Türkei überhaupt Flüchtlinge bei sich haben wenn andere Länder sie auch nicht wollen?
Es nimmt das nächste sichere Land die Flüchtlinge auf. Die Unterkunft kann man ja gemeinsam finanzieren. Es macht jedenfalls wenig Sinn, sie um die halbe Welt reisen zu lassen, wenn es Kriegsflüchtlinge sind. Wenn der Krieg vorbei ist, gehen sie wieder zurück. Wenn man diese Leute stattdessen dauerhaft in andere Gesellschaften integriert, wird Syrien für immer ein Krisengebiet bleiben.