vieles stimmt was du schreibst,doch bis es soweit sein wird,muss Serbien alles daran setzen dem "Staat Kosovo" alles zu erschweren und steine in den weg zu legen wo es nur kann und es so lange wie möglich, durch zu halten.natürlich wird am ende die eu, in gut 8-10 jahren, Serbien dazu drängen,kosovo endlich in die Unabhängigkeit zu entlassen.dennoch wird Kosovo nie in die eu eintreten können, als Staat, da allein Spanien schon reichen wird, mit seinem Veto.also wird ein Kompromiss gefunden werden müssen,mit Serbien und den Kosovo Albanern,das den eintritt ermöglichen wird.da werden die Kosovo Albaner etwas unterschreiben müssen was ihnen gar nicht schmecken wird.wie gesagt das alles wird in 8-10 jahren passieren,und dann wird es eh keinen gross mehr interessieren.gruss oliver
Wenn es sich die Wirtschaftsmacht Serbien leisten kann, die EU an der Nase herumzuführen für die nächsten 8-10 Jahre, dann nur zu.
Was Spanien angeht, mache ich mir nun wirklich keine Sorgen. Alle 5 Mitglieder meinen, dass sie es anerkennen, wenn es zu irgend einer Art Abmachung kommt...oder Kosovo in der UN sitzt. Brüssel wird niemals verlangen, dass Belgrad die Unabhängigkeit direkt anerkennt, da in der EU selbst keine Konsens herrscht. Es wird aber verlangt werden, dass Serbien die Mitgliedschaft Kosovos in internationalen Organisationen nicht behindert, in dem Fall wird es Russland von einem Veto abraten. Da kommt wahrscheinlich das BRD-DDR-Modell ins Spiel, nur ohne anschließende Wiedervereinigung.
Die EU hat mit oder ohne Kosovo noch viel größere Sorgen. In unserem Fall ist es leicht, denn da kann man die Kriminalität noch gut unter Kontrolle bekommen, allein schon wegen unserer Fläche. Das dies momentan niemand will ist zum Teil auch Schuld der Albaner selbst.
Fakt ist, dass die AKS den Serben einen Ahtisaari-Plus garantiert, aber keine Autonomie oder ein Konstrukt wie die Srpska. Ob jene dann gute nachbarschaftliche Beziehungen mit der albanischen Mehrheit führen oder isolierter als Nordkorea leben wollen sei denen überlassen. Wichtig ist nur, dass die Albaner frei und unbeschwert in den Norden spazieren können, ohne Angst um ihr Leben zu haben. Dann wirst du sehen, dass in "8-10 Jahren" ein fetter Anteil der serbischen Grundstücke an Albaner verkauft wurde. Früher z.B. hat sich keine Sau durch Gracanice getraut und heute hast du einstöckige serbische Hütten neben fetten albanischen Hochbauten stehen sowie eine veraltete serb. Bevölkerung und eine junge albanische. Gleiches gilt für Shterpce, Partesh, Kllokot usw.
Die Zeit spielt für uns. Die Taktik mit den Steinen in den Weg legen ist man bei Serbien gewohnt. Was die Serben aber nicht wissen ist, dass man sich selbst welche in den Weg legt.
Wäre die serb. Regierung schlau, hätte sie einfach den Kosovo anerkannt, sich auf die Wirtschaft konzentriert und als eine Art blockfreier Staat die Unterstützung des Westens UND Russlands in Anspruch genommen...wer weiß, wo man heute wäre. Aber nein, man muss immer noch an seinen Märchen klammern.
Ist nun mal euer Problem.