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Fidel Castro - El Maximo Lider gestorben.

Als Anteil der Weltbevölkerung sind sie auf jeden Fall nicht viel.

Im Allgemeinen, es ist selbstverständich, dass Oppositionellen oder Dissidenten in einem autoritärem Regime den Staatsführer hassen. Das ändert nichts an seiner Bedeutung, weder sagt etwas über seine Beliebtheit bei der kubanischer Bevölkerung.

Es ist lächerlich einen Unterdrücker als Widerstand gegen Unterdrückung (ob diese vom amerikanischen Imperialismus überhaupt ausgeht sei dabei auch dahingestellt) feiern zu wollen. Es ist so, als würde man Hitler als Symbol für kommunistischen Widerstand feiern.

Die Palästinenser sind übrigens auch nur ein winziger Teil der Weltbevölkerung, daher sollten die Israelis dort ja tun und lassen können, was sie wollen. Irgendwelche Spinner wie du interpretieren das ja auch gerne mal als Widerstand gegen islamischen Fundamentalismus.
 
Am Beispiel Castro kann jeder erkennen, dass rechter und linker Faschismus nahe beieinander liegen. Castro hat es vielleicht gut gemeint aber schlecht gemacht. Der Antiamerikanismus war ihm stets wichtiger als die eigene Bevölkerung. Machtanmaßung und Korruption waren stetige Begleiter Castros, Armut und Perspektivlosigkeit waren die Folge seiner Herrschaft.
Eine Militärdiktatur, egal ob links oder rechts motiviert, bleibt immer eine Militärdiktatur.
 
RIP

Es ist lächerlich einen Unterdrücker als Widerstand gegen Unterdrückung (ob diese vom amerikanischen Imperialismus überhaupt ausgeht sei dabei auch dahingestellt) feiern zu wollen. Es ist so, als würde man Hitler als Symbol für kommunistischen Widerstand feiern.
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Auch als zwiespältiger "Freund" der USA muss ich bekennen, dass sie mit ihrem "Hinterhof" (Mittel- u. Südamerika") umgegangen sind, wie mit einem Fußabtreter. Wo immer sie ihre wirtschaftlichen Interessen gefährdet sahen, haben sie in den letzten 100..120 Jahren mit aller Gewalt (CIA, Militär etc.) demokratisch gewählte Regierungen gestürzt, um die allerschlimsten Diktaturen an die Macht zu bringen und dort zu halten. Ich könnte das jetzt hier mit (fast) zigtausend Links untermauern, mach es aber nicht, weil das zum Allgemeinwissen gehören sollte. Nur ein Beispiel:

Besonders in den 1970er- und 1980er-Jahren waren Todesschwadronen in Lateinamerika verbreitet. Verschiedene Regierungen haben sich ihrer bedient. Oft setzten sie sich aus Mitgliedern nationaler Streitkräfte zusammen und kooperierten eng mit hochrangigen Militärs. Meist verfolgten sie linksgerichtete Rebellen und deren vermutete Sympathisanten im Land, ermordeten ihre Opfer und vernichteten teilweise ganze Dörfer. Als Ausbildungsstätte für die Anführer solcher Gruppen diente auch die von den USA betriebene School of the Americas, was zu zahlreichen politischen Protesten innerhalb und außerhalb der USA führte (siehe auch Reagan-Doktrin).

https://de.wikipedia.org/wiki/Todesschwadron


Fidel ist wieder nur ein Beispiel für die Ignoranz der amer. Politik: Mit ihrem Embargo gegen Kuba haben sie es geschafft, aus einer nationalen Erhebung eine kommunistische Bewegung zu machen - ähnlich wie Jahrzehnte früher in Vietnam.
 
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