Hier geht es doch nicht um zb. Menschen, die für höhere Löhne streiken und von ihrer Partei und dem Unternehmertum entäuscht werden, um auf die Strasse zu gehen und die versprochene Lohnerhöhung einfordern.
Ich hatte es in meinem vorherigen Post beschrieben, um was es geht. Aber wenn du möchtest, gehe ich noch einen Schritt weiter und gebe dir ein anschauliches Beispiel.
Hisbollah, Hamas, Fatah, türkische Faschisten....
Bilder zu benutzen sollte man im Allgemeinen vermeiden, weil sie die Diskussion in einer emotionellen Richtung bringen, weg von der Vernunft. Was willst du genau damit sagen? Auf jeden Fall, sind diese Organisationen als Reaktion zur zionistischen Gewalt gegründet. Gewalt erzeugt Gewalt. So ist auch der Gedanke, dass die Zunahme der Gewalt gegen Palästinenser sie friedbereiter macht (wie in früheren Texten hier vorgeschlagen), ziemlich naiv.
Ja, die Zionisten sehnen sich nach einem weiteren Holocaust.
Nicht im Allgemeinen, nur die fanatischer davon lieben es, darüber zu sprechen. Das ist, wie gesagt, bei allen Ultranationalisten ähnlich, die israelischen sind keine Ausnahmen. Nichts Interessantes hier.
Sag mal , siehst du auch schon überall Zionisten wie der User Muslim?
Nein, nur da, wo es sie gibt.
Es ist eine Tatsache, dass die Arabische Liga direkt nach der Gründung Israels , den Staat Israel vernichten wollte. Sie haben es nicht nur einmal versucht.
Und das war ihr gutes Recht. Die griechischen Partisanen haben auch versucht, das deutsche BEsatzungsregime im 2. WK zu vernichten, und wir in Zypern haben wir versucht, das britische Kolonialregime zu vernichten.
Mittlerweile hat aber dieselbe Arabische Liga schon zwei mal zu Israel Frieden angeboten. Einige arabische Kräfte haben sie sogar schon geschlossen (zu früh, meiner Meinung nach). Das vergisst man sehr gern.
Nun, Zeit ist vergangen und es hat sich eben auch eine arabische Bevölkerung in Israel niedergelassen, sie leben dort und machen ca. 20% der israelisch-arabischen Bevölkerung aus. Dazu kommen die Bevölkerungsschichten vieler Länder aus Europa, aus Afrika und aus Asien, die sich in den letzten 30 Jahren in Israel niedergelassen haben. All diese Menschen leben dort in Israel und sind im laufe der Jahrzehnte dort hingezogen, weil sie alle Zionisten sind und die Araber unterdrücken und das "arabische Land" besetzen wollen. Merkste selber wa!
Ich weiß nicht, warum du das so vereinfacht darstellst. Die Leute sind aus diversen Gründen nach Israel hingezogen.
Auf jeden Fall aber, wenn sie friedlich mit den Arabern zusammenleben wollen, gibt es keine Alternative zu Anerkennung der letzteren als gleichwertige Menschen. Mit einer kolonialen Überlegenheitsmentalität (wie sehr gut im Text demonstriert, der von Metatron zitiert wurden) kommt man nicht weiter.
Du vertauschst die Rollen hier und kreierst eine Opferrolle, den du den Arabern und gleichzeitig den Muslimen zuschreibst, den sie sich selbst auch immer wieder gerne zuschreiben. Sieh dich in der arabischen und allgemein in muslimischen Ländern um. Da wo tausenden Menschen anderer Religionen lebten, im Nahen Osten und auch in der Türkei. Da wurden die Christen verfolgt und ermordet und gänzlich vertrieben. Der jüdischen Bevölkerung erging es ebenso und anderen religiösen Minderheiten auch. Neustes Beispiel sind die ganzen Anschläge und Morde gegen die Kopten. Die Jeziden und Kurden sind nur knapp einem Genozid entkommen, man hat tausende ermordet, verschleppt, entführt und versklavt.
Was schlecht daran ist, sind die Massaker, Verfolgungen und Vertreibungen, und nicht dass sie von Muslimen gemacht werden. In meinen Augen, sind die Massaker gegen Muslimen, Palästinenser und Linken, die von rechten Christen im Libanon durchgeführt wurden, nicht weniger schlecht.
Und weil einige Muslimen oder Christen oder Atheisten an Massakern beteiligt sind, heißt nicht, dass man alle Muslimen/Christen/Atheisten als Untermenschen behandeln darf.
Und was die Juden betrifft, sie wurden damals in Europa und im Nahen Osten verfolgt und ermordet.
Aber sie haben sich auch dem antifaschistischen Kampf angeschlossen und das überall wo sie konnten.
Es gab nicht nur jüdische Einheiten bei den Allierten, bei den Briten, Amis und Franzosen, es gab sie auch bei den Jugoslawischen Partisanen und bei der Roten Armee.
Die Türken und Araber haben auf der Seite der Nazis gestanden. Das darfst du eben auch nicht vergessen.
Du machst gefährlich Verallgemeinungen, die man eher von rechten Nationalisten kennt (also, ganze Völker in einem Topf werfen) - ich glaube, du bist keiner, deswegen kann ich das schwer verstehen. Nicht alle Türken und Araber haben auf der Seite der Nazis gestanden. Die Zahl z.B. der Rumänen, die nicht nur an der Seite des Nazis standen, sondern auch aktiv sie im Krieg und im Holokaust geholfen haben, ist deutlich höher. Das heißt nicht, dass man heute eine Unterdrückung gegen alle Rumänen, oder sogar eine ethnische Säuberung gegen sie zu rechtfertigen ist.
Auch nicht vergessen: alle, die keinen Frieden mit jemanden schließen wollten, versuchen Ähnlichkeiten mit Hitler und Nazis zu finden, um es zu rechtfertigen. Das ist ein alter Trick. Solche billige Taktiken sollte man vermeiden, weil sie letztendlich zur Verharmlosung der Nazis führen.
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Warum eigentlich? hätten Demos nicht gereicht? füt zivilisierte Menschen gibt es Demos wenn ein Politiker provoziert schlägt man so zurück dass es ihm wehtut und seine Laufbahn ein schnelles Ende nimmt und nicht in Intifadas endet....
In Orten und Zeiten, wo fanatischer Nationalismus in allen Seiten herrscht, können Demos sich schnell zu gewaltigen Konflikten entwickeln. Das ist mehrmals in der Geschichte passiert. Am besten sollte man in solchen Situationen Provokationen vermeiden - es sei denn, man will gezielt diese gewaltige Konflikten initiieren.
PS: Das Nicht-Moslems dort nicht beten dürfen ist auch so eine unart für die du sicherlich eine seitenlange nette Erklärung parad hast...
Die Erklärung liegt wahscheinlich an der Dummheit und Fanatismus von muslimischen Führern. Ich habe mich damit nicht beschäftigt.