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Balkangreuel

Also da ich wieder mehrmals erwähnt wurde, noch einmal dargelegt:

Wenn man mir nicht unmissverständlich und stichhaltig beweisen kann, dass die gezielte Vernichtung angestrebt wurde, ist meine Meinung zu diesem Thema auch nicht variabler.
 
Gibt doch einen offiziellen Parlamentsbeschluss dazu und diverse Aussagen, dazu noch die Truppen, wie Arkanovi, die gezielt für sowas eingesetzt wurden. 20 Jahre hat man Phantomdiskussionen geführt, weil man nicht den Mut hatte, richtige Fakten zu schaffen.

Man muss sich das mal vorstellen, wie die Biljana vor Del Ponte sitzt und ihr noch kackfrech erzählt, dass Serben nun einmal genetisch überlegen sind und bla bla bla. Man hat es ja nicht einmal hingekriegt, dass die Ex YU Staaten volle Akteneinsicht für die Wissenschaft ermöglichen.


Quelle?

Und falls es diesen gibt, wieso wurde dieser nicht als "Beweis" vorgebracht, und falls er als Beweis vorgebracht wurde, dann kann ich erst wieder nur spekulieren....

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Also da ich wieder mehrmals erwähnt wurde, noch einmal dargelegt:

Wenn man mir nicht unmissverständlich und stichhaltig beweisen kann, dass die gezielte Vernichtung angestrebt wurde, ist meine Meinung zu diesem Thema auch nicht variabler.

Ich kann dir nur empfehlen, dich lieber auf die Holocaust-Variante zu berufen.
In den anderen Gefilden wird das Eis dünn, sehr dünn, immer dünner....


Das Thema Völkermord im allgemeinen ist einfach zu wichtig, als dass es bloß darum ginge, es dahingehend zu missbrauchen, sich hinter einem Chauvi-Nationalismus zu verschanzen und darauf stolz zu sein, dass man es tun kann aus irgendwelchen Gründen, die jenseits davon liegen (zB Interessen der USA/EU etc.).

Umgekehrt gilt es aber auch für viele andere, die dieses Thema auch dazu missbrauchen, um es als politische Waffe gegen die Türkei zu verwenden.

hier ein wirklich guter Aufsatz dazu:

http://www.fb03.uni-frankfurt.de/62082143/DSFraMoV05-NET-Voelkermord-14.pdf

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Also die Spanier haben Lateinamerika v.a. mit Diplomatie erobert, Kriegshandlungen gab es nicht besonders viele. Die Mayakultur war schon lange vor Ankunft der Spanier größtenteils untergegangen.


:lol: manchmal kommst du mir wie ein Troll vor....aber ich fürchte, es ist wieder einmal schon ernst gemeint, was du da schreibst....
 
Ich kann dir nur empfehlen, dich lieber auf die Holocaust-Variante zu berufen.
In den anderen Gefilden wird das Eis dünn, sehr dünn, immer dünner....


Das Thema Völkermord im allgemeinen ist einfach zu wichtig, als dass es bloß darum ginge, es dahingehend zu missbrauchen, sich hinter einem Chauvi-Nationalismus zu verschanzen und darauf stolz zu sein, dass man es tun kann aus irgendwelchen Gründen, die jenseits davon liegen (zB Interessen der USA/EU etc.).

Umgekehrt gilt es aber auch für viele andere, die dieses Thema auch dazu missbrauchen, um es als politische Waffe gegen die Türkei zu verwenden.

hier ein wirklich guter Aufsatz dazu:

http://www.fb03.uni-frankfurt.de/620...kermord-14.pdf

Ich lasse mich gerne eines Besseren belehren. Ich lerne wirklich gerne dazu.
 
Im Grunde sinnlos, da niemand bei diesem Thema von seiner Prämisse abkehren wird. Ist so.

Letzten Herbst war auf der Dokfilmwoche in Leipzig, wo ich zugegen sein durfte, Türkei als Spezialthema. Es liefen viele Filme. Auch zum Thema Aghet. Was mir auffiel. Die "Örtlichen" aus den sehr stark betroffenen Gebieten, meist sind es Kurden, scheinen in der Tendenz einen etwas anderen Zugang zu haben als sowieso unsere Diasporasuperpatriotenhelden. Gab in etlichen Filmen viele, die sehr gern Kontakt zu Armeniern hätten, mit ihnen zu sprechen, sie vielleicht auch herum zu führen. Wo bedauert wird, dass sie nicht mal als Gäste kommen, sich quasi die alte Heimat anzusehen. Da war es auch nichtunbedingt Tabu, es auch als Völkermord zu bezeichnen oder mancher zeigte auch Stätten grausamster Massaker. Manche haben auch zerfallene Kirchen oder Gräber zum Beispiel gepflegt. Viele haben von so einem merkwürdigen Gefühl erzählt durchaus von gewissen Fremdsein auf Land, in Häusern, die einst anderen gehörten und die nun nicht mehr waren. Natürlich gab es auch ganz ablehnende Haltung von Menschen, deren Vorfahren wiederum Opfer armenischer Gewalt waren.

Ein bisschen ist das so auch eine Erfahrung wie ich zumindest sie so ein wenig bei uns mache. In der Regel lassen auch Russen Dinge wie den Völkermord an den Tscherkessen, die ganzen Verbrechen bei der Eroberung des Kaukasus nicht stark an sich ran. Sehr viele reagieren auch sofort in Abwehrhaltung. Aber viele ethnische Russen, die selbst Wurzeln im Nordkaukasus geschlagen haben, da lässt sich zumindest leichter darüber reden und mancher wird dir da auch sogar sehr freimütig erzählen: Hier war mal dieses und jenes Viertel, Friedhof....

Nun ja...:(
 
Zuletzt bearbeitet:
:lol: manchmal kommst du mir wie ein Troll vor....aber ich fürchte, es ist wieder einmal schon ernst gemeint, was du da schreibst....

In Südamerika sind ein paar Dutzend Spanier gelandet. Es ist schon alleine rein logistisch nicht möglich, dass ein paar Dutzend Menschen große Reiche erobern und große Genozide begehen.
 
Also fest steht, dass die Meisten so gut wie gar nichts über dieses Thema wissen. Ist zwar ein sehr erhabenes Gefühl dem Opfer beizustehen und auch sehr einfach mit dem Zeigefinger auf andere zu zeigen aber wenn es darum geht, ein Geständnis zu erzwingen, ist euer Vorgehen leider ziemlich verkehrt.

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Im Grunde sinnlos, da niemand bei diesem Thema von seiner Prämisse abkehren wird. Ist so.

Sehe ich genauso aber fürs Protokoll muss man halt immer wieder neu die eigene Sicht darlegen. ^^

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Gibt leider auch sehr viele "Historiker", die sich gerne mit diesem Thema Ruhm und Anerkennung erhaschen wollen. Zumeist sind das iwelche armenischen nonames.
 
Ich glaube genau darin liegt das Problem. Warum ist ein Völkermord nur ein Völkermord, wenn er irgendwie holocaustähnlich ist? Der Holocaust war eine industrielle Tötungsmaschinerie, die auch Roma, Behinderte, Schwule, usw. betraf und taugt nur bedingt zum Vergleich.

Der Völkermord an den Armenieren, wenn man schon einen Vergleich braucht, wäre doch am ehesten mit dem an den Nama und Herero zu vergleichen. In beiden Fällen gabs einen doch berechtigten "Aufstand", das heisst eben nicht dass der darauf folgende Völkermord "Verteidigung" war, sondern das gezielt getötet wurde um diese Aufstände "nachhaltig" zu unterbinden und die jeweils eigenen Interessen zum Erfolg zu bringen.

Welche Beweise brauchs denn da noch?
 
Ich glaube genau darin liegt das Problem. Warum ist ein Völkermord nur ein Völkermord, wenn er irgendwie holocaustähnlich ist? Der Holocaust war eine industrielle Tötungsmaschinerie, die auch Roma, Behinderte, Schwule, usw. betraf und taugt nur bedingt zum Vergleich.

Der Völkermord an den Armenieren, wenn man schon einen Vergleich braucht, wäre doch am ehesten mit dem an den Nama und Herero zu vergleichen. In beiden Fällen gabs einen doch berechtigten "Aufstand", das heisst eben nicht dass der darauf folgende Völkermord "Verteidigung" war, sondern das gezielt getötet wurde um diese Aufstände "nachhaltig" zu unterbinden und die jeweils eigenen Interessen zum Erfolg zu bringen.

Welche Beweise brauchs denn da noch?

Gebraucht wird ein Beweis der eindeutig darlegt, dass die Vernichtung geplant wurde. Den Holocaust mit den Ereignissen im Jahre 1915 zu vergleichen, ist eine unerhörte Dreistigkeit. Aber ich verstehe auch die deutsche Seite, es lebt sich halt einfacher, wenn Schuldgefühle geteilt werden können.

Und mit dieser Instrumentalisierung oder nennen wir es Politisierung, was eigentlich ein Missbrauch der Opfer ist, tut ihr den heutigen Armeniern auch keinen Gefallen
 
Ich glaube genau darin liegt das Problem. Warum ist ein Völkermord nur ein Völkermord, wenn er irgendwie holocaustähnlich ist? Der Holocaust war eine industrielle Tötungsmaschinerie, die auch Roma, Behinderte, Schwule, usw. betraf und taugt nur bedingt zum Vergleich.

Der Völkermord an den Armenieren, wenn man schon einen Vergleich braucht, wäre doch am ehesten mit dem an den Nama und Herero zu vergleichen. In beiden Fällen gabs einen doch berechtigten "Aufstand", das heisst eben nicht dass der darauf folgende Völkermord "Verteidigung" war, sondern das gezielt getötet wurde um diese Aufstände "nachhaltig" zu unterbinden und die jeweils eigenen Interessen zum Erfolg zu bringen.

Welche Beweise brauchs denn da noch?

Toruko sieht die Armenier, Griechen, und Assyrer halt wie du und die Juden die Palästinenser sehen. Sie leben auf Land, welches ihnen ja eigentlich gar nicht gehört, daher kann man mit ihnen verfahren, wie man möchte.
 
Ihr seid doch alle durch. Es gibt nen Genozidthread dafür.
Hier geht es eigentlich um die erotischen Fantasien eines Österreichers. Pfffff. And they call me spammer.
 
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