skenderbegi
Ultra-Poster
Serbische Söldner genannt "Die Weisse Legion" kämpfte bereits 1997 im Kongo für 3.000-10.000 US-Dollar im Monat !
Wie gesagt war Mobutu offensichtlich knapp bei Kasse und nicht bereit für Söldnerdienste seine Reserven bei den Schweizer Banken anzugreifen. Für einen Monatssold von zwischen 3.000 und 10.000 US$ winkten bei der Schwierigkeit der Aufgabe die meisten Profis in Frankreich jedoch dankend ab. Allerdings existierte da noch ein größerer "Restposten" an arbeitslosen Kämpfern und nutzlosem Militärmaterial, zu dem französische Dienste lange beste Kontakte gepflegt hatten. Nachdem die kroatische Armee in einer Blitzoffensive die Krajina erobert hatte, gab es in Serbien plötzlich eine Menge arbeitsloser Kämpfer, für die ein paar tausend Dollar nicht nur eine Menge Geld waren, sondern die auch gelegentlich Gründe hatten das Land zu verlassen.
Taverniers bestand dann auch zum Großteil aus Serben, die kurz zuvor noch in der Krajina und in Bosnien gekämpft hatten. Eine 80 Mann starke Gruppe, die an dem Massaker in Srebrenica 1995 beteiligt gewesen sein soll, stand unter dem Kommando eines Leutnants Milorad Palemis. Eine weitere wichtige Figur soll ein gewisser Jugoslav Petrusic gewesen sein, ein ehemaliger Fremdenlegionär, dem ebenfalls die Beteiligung an mehreren Morden und Massakern in Ex-Jugoslawien vorgeworfen wird. Die Times schrieb er habe im Kongo "wie ein kleiner Tyrann geherrscht" und Dutzende von Menschen exekutiert. Zu den Serben kamen dann noch etwa 16 Franzosen, einige Rumänen – angeblich Ex-Securitate – und ein paar Belgier. Eine wichtige Funktion hatten ukrainische Piloten, die die ebenfalls aus serbischen Beständen stammenden Mi-24 "Hind" Helikopter flogen.
Neben Söldnern und Helikoptern lieferte Serbien dann auch sonst noch, was an Kriegsgerät gewünscht war: AK47-Gewehre, russische Maschinengewehre, Granat- und Raketenwerfer und SAM-Luftabwehrraketen. Die Aufgabe der Söldner bestand dann auch hauptsächlich darin, die zairischen Soldaten im Gebrauch dieser Waffen zu unterweisen. Allerdings blieb es nicht dabei. Als die Rebellen immer weiter vorstießen, wurden auch die Söldner in Gefechte verwickelt. Zu den schwersten Gefechten kam es dabei im Kampf um Kisangani, von dessen Flugplatz aus die Helikopter der Söldner operierten. Es ist nicht unwahrscheinlich, dass dabei einige der Krajina-Emigranten mit den alten Katanga-Gendarmen zusammenstießen. Mitte März war dann auch Kisangani nicht mehr zu halten; die Söldner sprengten ihr Hauptquartier und zogen sich in den Helikoptern zurück. Anfang April wurden dann einige verwundete Serben in einem ukrainischen Flugzeug nach Belgrad ausgeflogen. Der Rest scheint kurz darauf gefolgt zu sein. Über Petrusic war dann wieder während des Kosovo-Krieges 1999 zu hören, und man kann annehmen, dass dort auch einige seiner alten Kampfgefährten aus dem Kongo erneut im Einsatz waren.
Der Einsatz der serbischen Söldner blieb ohne große Wirkung, verdeutlicht aber, dass die große Zeit der "Weißen Riesen" lange vorbei ist. Gegenüber den gut ausgebildeten Truppen aus Uganda und Ruanda, hatten sie keinerlei Vorteile.So soll die Ankunft der weißen Söldner den Soldaten Mobutus anfangs zwar starken moralischen Auftrieb gegeben haben, als sie dann aber feststellten, dass die Weißen auch keine Wunder mehr vollbringen konnten, rechneten sie sich sehr schnell aus, was diese verdienten, während sie selbst sich mit einem Monatssold von 2 US$ begnügen mussten. Das führte selbstverständlich zu Neid und Konkurrenz, zudem gab es Sprachprobleme, da sich sicher nur wenige der Serben in Französisch verständlich machen konnten. Von großer Bedeutung blieben dagegen Fachkräfte wie die ukrainischen Piloten, und einzelne Spezialisten, die in den Bereichen Logistik, Planung und Telekommunikation zum Einsatz kommen. Das einfache Fußvolk dagegen, wird inzwischen in Afrika selbst in immer größeren Mengen produziert. Als z. B. nach dem Sturz Mobutus die Koalition zwischen Kabila, Uganda und Ruanda zerbrach und der Krieg damit in eine neue Phase trat, kämpften angolanische Regierungstruppen für Kabila, während die Angolaner der UNITA Uganda und Ruanda unterstützten. Dazwischen gibt es im Ostkongo tausende von Hutu-Emigranten, die ebenfalls bereit sind für die eine oder andere Fraktion in den Kampf zu ziehen, wenn nur das Geld stimmt.
http://www.kriegsreisende.de/soeldne...htm&td=3132004
ja ja ich höre die user die schreien er hetzt wieder.....
aber irgendwer muss doch auf die unangenehmen dinge hinweisen.....
Wie gesagt war Mobutu offensichtlich knapp bei Kasse und nicht bereit für Söldnerdienste seine Reserven bei den Schweizer Banken anzugreifen. Für einen Monatssold von zwischen 3.000 und 10.000 US$ winkten bei der Schwierigkeit der Aufgabe die meisten Profis in Frankreich jedoch dankend ab. Allerdings existierte da noch ein größerer "Restposten" an arbeitslosen Kämpfern und nutzlosem Militärmaterial, zu dem französische Dienste lange beste Kontakte gepflegt hatten. Nachdem die kroatische Armee in einer Blitzoffensive die Krajina erobert hatte, gab es in Serbien plötzlich eine Menge arbeitsloser Kämpfer, für die ein paar tausend Dollar nicht nur eine Menge Geld waren, sondern die auch gelegentlich Gründe hatten das Land zu verlassen.
Taverniers bestand dann auch zum Großteil aus Serben, die kurz zuvor noch in der Krajina und in Bosnien gekämpft hatten. Eine 80 Mann starke Gruppe, die an dem Massaker in Srebrenica 1995 beteiligt gewesen sein soll, stand unter dem Kommando eines Leutnants Milorad Palemis. Eine weitere wichtige Figur soll ein gewisser Jugoslav Petrusic gewesen sein, ein ehemaliger Fremdenlegionär, dem ebenfalls die Beteiligung an mehreren Morden und Massakern in Ex-Jugoslawien vorgeworfen wird. Die Times schrieb er habe im Kongo "wie ein kleiner Tyrann geherrscht" und Dutzende von Menschen exekutiert. Zu den Serben kamen dann noch etwa 16 Franzosen, einige Rumänen – angeblich Ex-Securitate – und ein paar Belgier. Eine wichtige Funktion hatten ukrainische Piloten, die die ebenfalls aus serbischen Beständen stammenden Mi-24 "Hind" Helikopter flogen.
Neben Söldnern und Helikoptern lieferte Serbien dann auch sonst noch, was an Kriegsgerät gewünscht war: AK47-Gewehre, russische Maschinengewehre, Granat- und Raketenwerfer und SAM-Luftabwehrraketen. Die Aufgabe der Söldner bestand dann auch hauptsächlich darin, die zairischen Soldaten im Gebrauch dieser Waffen zu unterweisen. Allerdings blieb es nicht dabei. Als die Rebellen immer weiter vorstießen, wurden auch die Söldner in Gefechte verwickelt. Zu den schwersten Gefechten kam es dabei im Kampf um Kisangani, von dessen Flugplatz aus die Helikopter der Söldner operierten. Es ist nicht unwahrscheinlich, dass dabei einige der Krajina-Emigranten mit den alten Katanga-Gendarmen zusammenstießen. Mitte März war dann auch Kisangani nicht mehr zu halten; die Söldner sprengten ihr Hauptquartier und zogen sich in den Helikoptern zurück. Anfang April wurden dann einige verwundete Serben in einem ukrainischen Flugzeug nach Belgrad ausgeflogen. Der Rest scheint kurz darauf gefolgt zu sein. Über Petrusic war dann wieder während des Kosovo-Krieges 1999 zu hören, und man kann annehmen, dass dort auch einige seiner alten Kampfgefährten aus dem Kongo erneut im Einsatz waren.
Der Einsatz der serbischen Söldner blieb ohne große Wirkung, verdeutlicht aber, dass die große Zeit der "Weißen Riesen" lange vorbei ist. Gegenüber den gut ausgebildeten Truppen aus Uganda und Ruanda, hatten sie keinerlei Vorteile.So soll die Ankunft der weißen Söldner den Soldaten Mobutus anfangs zwar starken moralischen Auftrieb gegeben haben, als sie dann aber feststellten, dass die Weißen auch keine Wunder mehr vollbringen konnten, rechneten sie sich sehr schnell aus, was diese verdienten, während sie selbst sich mit einem Monatssold von 2 US$ begnügen mussten. Das führte selbstverständlich zu Neid und Konkurrenz, zudem gab es Sprachprobleme, da sich sicher nur wenige der Serben in Französisch verständlich machen konnten. Von großer Bedeutung blieben dagegen Fachkräfte wie die ukrainischen Piloten, und einzelne Spezialisten, die in den Bereichen Logistik, Planung und Telekommunikation zum Einsatz kommen. Das einfache Fußvolk dagegen, wird inzwischen in Afrika selbst in immer größeren Mengen produziert. Als z. B. nach dem Sturz Mobutus die Koalition zwischen Kabila, Uganda und Ruanda zerbrach und der Krieg damit in eine neue Phase trat, kämpften angolanische Regierungstruppen für Kabila, während die Angolaner der UNITA Uganda und Ruanda unterstützten. Dazwischen gibt es im Ostkongo tausende von Hutu-Emigranten, die ebenfalls bereit sind für die eine oder andere Fraktion in den Kampf zu ziehen, wenn nur das Geld stimmt.
http://www.kriegsreisende.de/soeldne...htm&td=3132004
ja ja ich höre die user die schreien er hetzt wieder.....
aber irgendwer muss doch auf die unangenehmen dinge hinweisen.....

Zuletzt bearbeitet: