14. März 2008, 14:05, NZZ Online
Serben besetzen Uno-Gebäude in Mitrovica
Serben besetzen Uno-Gebäude in Mitrovica
Serbische Flagge auf Dach gehisst


Polizisten vor dem Uno-Gerichtsgebäude in der Stadt Mitrovica. (Bild: Reuters)
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Serben besetzen Uno-Gebäude in Mitrovica
Serbische Flagge auf Dach gehisst
Hunderte von Kosovo-Serben haben am Freitag in der ethnisch gemischten Stadt Mitrovica das Uno-Gericht besetzt. Das Gebäude diente bis 1999 der serbischen Justiz. Sie trafen kaum auf Widerstand, nachdem Uno-Sonderpolizisten aus Polen und der Ukraine das Feld geräumt hatten. ...
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Hunderte von Kosovo-Serben haben am Freitag im ethnisch gemischten Mitrovica das Uno-Gericht besetzt. Sie trafen kaum auf Widerstand, nachdem Uno-Sonderpolizisten aus Polen und der Ukraine das Feld geräumt hatten.
(sda/Reuters/dpa) Die Serben, bei denen es sich mehrheitlich um frühere Justizmitarbeiter handelte, entfernten ein Schild der Uno und hissten die serbische Flagge.
Das Gebäude diente bis 1999 der serbischen Justiz. «Wir haben unser Haus zurückgeholt, in dem wir bis 1999 gearbeitet haben», sagte Staatsanwalt Milan Bigovic.
Scheffer in Pristina
Das Justizgebäude wurde wenige Stunden vor dem Besuch von Nato-Generalsekretär Jaap de Hoop Scheffer in der Stadt besetzt. Laut Berichten aus Kreisen der Uno soll es bei der Besetzung des Gebäudes zu vereinzelten Übergriffen auf Polizisten gekommen sein.
Anzeige

Der Chef der Uno im Kosovo, Joachim Rücker, wies die Uno-Polizei an, das Gebäude wieder der Kontrolle der Vereinten Nationen zu unterstellen und die öffentliche Ordnung wiederherzustellen. Das Verhalten der Serben sei «ganz und gar unakzeptabel».
Rücker traf in Pristina mit Nato-Generalsekretär Scheffer zusammen, der zu einem eintägigen Besuch in der Kosovo-Hauptstadt weilte.
Anschluss verhindern
Der Norden des Kosovos, das sich vor einem Monat von Serbien getrennt hatte und selbstständig geworden war, wird mehrheitlich von Serben bewohnt.
Sie wollen die Unabhängigkeit des Kosovos nicht anerkennen und den Norden an die benachbarte «Mutterrepublik» Serbien anschliessen. Die Unmik sowie die von der Nato geführte internationale Schutztruppe KFOR wollen das verhindern.
Dossier: Kosovos Weg in die Unabhängigkeit Link: Kosovo: Weg in die Unabhängigkeit (International, NZZ Online)
Mazedonien: Krise wegen Kosovo-Frage Link: Regierungskrise in Mazedonien (International, NZZ Online)
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Polizisten vor dem Uno-Gerichtsgebäude in der Stadt Mitrovica. (Bild: Reuters)
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Serbische Flagge auf Dach gehisst
Hunderte von Kosovo-Serben haben am Freitag in der ethnisch gemischten Stadt Mitrovica das Uno-Gericht besetzt. Das Gebäude diente bis 1999 der serbischen Justiz. Sie trafen kaum auf Widerstand, nachdem Uno-Sonderpolizisten aus Polen und der Ukraine das Feld geräumt hatten. ...
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(sda/Reuters/dpa) Die Serben, bei denen es sich mehrheitlich um frühere Justizmitarbeiter handelte, entfernten ein Schild der Uno und hissten die serbische Flagge.
Das Gebäude diente bis 1999 der serbischen Justiz. «Wir haben unser Haus zurückgeholt, in dem wir bis 1999 gearbeitet haben», sagte Staatsanwalt Milan Bigovic.
Scheffer in Pristina
Das Justizgebäude wurde wenige Stunden vor dem Besuch von Nato-Generalsekretär Jaap de Hoop Scheffer in der Stadt besetzt. Laut Berichten aus Kreisen der Uno soll es bei der Besetzung des Gebäudes zu vereinzelten Übergriffen auf Polizisten gekommen sein.
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Der Chef der Uno im Kosovo, Joachim Rücker, wies die Uno-Polizei an, das Gebäude wieder der Kontrolle der Vereinten Nationen zu unterstellen und die öffentliche Ordnung wiederherzustellen. Das Verhalten der Serben sei «ganz und gar unakzeptabel».
Rücker traf in Pristina mit Nato-Generalsekretär Scheffer zusammen, der zu einem eintägigen Besuch in der Kosovo-Hauptstadt weilte.
Anschluss verhindern
Der Norden des Kosovos, das sich vor einem Monat von Serbien getrennt hatte und selbstständig geworden war, wird mehrheitlich von Serben bewohnt.
Sie wollen die Unabhängigkeit des Kosovos nicht anerkennen und den Norden an die benachbarte «Mutterrepublik» Serbien anschliessen. Die Unmik sowie die von der Nato geführte internationale Schutztruppe KFOR wollen das verhindern.

Die werden sich nicht ihr Kraftwerk dass 2012 in Mitrovica fetiggestellt wird nicht nehmen lasen..imperialer kapitalismus