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GEWALTAUSBRUCH IM KOSOVO

Europa & Welt​
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KFOR bringt Lage in Mitrovica unter Kontrolle
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Etwa 100 Verletzte nach Zusammenstößen von Serben und Militärkräften
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Letzte Aktualisierung: 17-03-2008 15:34
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(dpa). - Nach schweren gewalttätigen Auseinandersetzungen im Norden des Kosovos hat die internationale Schutztruppe KFOR in der Stadt Mitrovica die Lage unter Kontrolle gebracht. Das berichtete KFOR-Sprecher Etienne Du Fayet am Montag in Pristina. Alle Straßen in Richtung Mitrovica seien geschlossen und würden von KFOR-Verbänden kontrolliert. Vor dem umkämpften Kreisgericht hielten sich nur noch rund 100 Serben auf, sagte der Offizier weiter.

Bei den Zusammenstößen zwischen starken Polizeiverbänden der UN - Kosovo-Verwaltung (UNMIK) und KFOR-Einheiten mit Serben sind rund 100 Personen verletzt worden. Etwa 70 Serben wurden ärztlich behandelt, erläuterte das Krankenhaus in Mitrovica. Nach offiziellen Angaben wurden rund 25 internationale Polizisten, die meisten aus Polen, und acht französische KFOR-Soldaten verletzt. Die Unruhen waren nach der gewaltsamen Räumung des seit Freitag von Serben besetzten Kreisgerichts ausgebrochen.
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[FONT=Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif] © saint-paul luxembourg
Redaktion wort.lu
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würde man serbien den norden geben so würde man die serbische politik belohnen die diese betrieben hat die letzten 20 jahre.

sowohl serbiens wie kosovas - politiker haben sich bei der status-lösung gegen eine teilung ausgesprochen.

die ganzen unruhe werden aus serbien gesteuert im hinblick auf die wahlen sprich kostu und nikolic stecken dahinter.

man sollte mit aller härte gegen die demonstranten vorgehen dazu die grenze noch stärker bewachen.

die serbische bevölkerung hat keinen anlass zu protestieren den ihre rechte sind garantiert damit ist die gewaltbereitschaft ihrer seits völlig fehl am platz da diese nicht mal ein politisches anliegen oder gar forderungen stellen.
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Sucht man bei den Serben nach den Entscheidungsträgern, dann bewegt man sich auch in Kafkas Schloß. Das Parlament Serbiens ist aufgelöst, Neuwahlen finden im Mai statt. Im Namen der serbischen nurmehr technischen Regierung kommunizieren mit den politischen Führern der Kosovo-Serben nur die Vertrauten des national-konservativen Premiers, Vojislav Kostunica. Auf den prowestlichen Staatspräsidenten, Boris Tadic, hören die Kosovo-Serben nicht. Beide machen eine eigene Außenpolitik, was für schizophrene Zustände in Serbien sorgt.


Die unklare Verantwortungs- und Kommandostruktur erschwert also die Kommunikation im Viereck Belgrad-Prishtina-Serben und der internationale Gemeinschaft im Kosovos enorm. Sporadische Gewaltausbrüche sind nur die logische Folge. Wenn sich aber die Kosovo-Serben weiter mit Unmik und Kfor anlegen, dann wird irgendwann die internationale Gemeinschaft, wie seinerzeit in Kroatien, für einen Augenblick beide Augen zudrücken und der Massenvertreibung der Serben freien Lauf lassen. Statt einem de facto geteilten Kosovo, wird man ein serbenfreies Kosovo bekommen. Die multiethnischen EU-Tiraden im Kosovo sind sowieso ein Scherz. Keine Serben, keine Probleme.

taz.de - Kommentar Kosovo: Keine Serben, keine Probleme

:idea1:
 
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