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Sammelthread: Israel/Nahost-Konflikt

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Hoffnung auf Freilassung weiterer Geiseln
Nach der Verlängerung der Feuerpause im Gaza-Krieg um zwei Tage besteht Hoffnung auf die Freilassung weiterer Geiseln. Am Montagabend einigten sich Israel und die islamistische Hamas auf eine Verlängerung der zunächst auf vier Tage angelegten Feuerpause bis Donnerstagfrüh. Am Montagabend ließ die Hamas weitere elf Geiseln frei, Israel setzte im Gegenzug 33 palästinensische Häftlinge aus verschiedenen Gefängnissen auf freien Fuß.

Seit Freitag kamen damit 69 Geiseln frei. In der Nacht auf Dienstag ging bei der israelischen Regierung eine weitere Liste mit für die Freilassung vorgesehenen Menschen ein. Die in der Liste der Hamas aufgeführten Menschen dürften schon am Dienstag freikommen, berichtete die Times of Israel unter Berufung auf das Büro von Premierminister Benjamin Netanjahu. Es wäre die erste Gruppe, die nach der Verlängerung der Feuerpause aus der Gewalt der Terroristen entlassen wird.

Israelische Medien hatten zuvor unter Berufung auf das Rote Kreuz berichtet, dass elf am Montag freigelassene israelische Geiseln – zwei Mütter und neun Kinder – auf dem Weg nach Israel seien. Die jüngsten Kinder sind dreijährige Zwillinge. Die Entführten würden zunächst medizinisch untersucht, bevor sie zu ihren Familien gebracht werden, teilte die israelische Armee mit.

 
Freilassung Strafgefangener lenkt Blicke auf Israels Justizsystem
Der Deal zwischen Israel und der Hamas hat mindestens 50 von Terroristen Verschleppten die Freiheit gebracht. Im Gegenzug ließ Israel palästinensische Strafgefangene frei – das lenkt auch den Fokus auf Kritik an deren Haft

Rund sechs Kilometer von jener Linie entfernt, die Israel an der Nordgrenze Jerusalems von den Palästinensergebieten trennt, liegt die israelische Haftanstalt 385. Das Ofer-Gefängnis gibt es seit den späten 1960er-Jahren, betrieben wird es trotz seines Standortes von der israelischen Gefängnisverwaltung. Untergebracht sind dort bis zu 1200 Menschen – unter ihnen waren auch jene, die am Freitag als Erste im Zuge des Deals zwischen der Terrororganisation Hamas und Israel freigekommen sind. Sie sind der im Westen vermutlich am wenigsten beachtete Teil der Vereinbarung – aus Sicht der Palästinenser aber ist ihre Freilassung bedeutend. Die Bilder von ihrem Empfang am unweit vom Gefängnis gelegenen Checkpoint Baituniya, bei dem laut anwesenden Reportern von Teilen der Menge auch Hamas-Flaggen geschwenkt und deren Slogans gerufen wurden, sind für die eigentlich in Gaza dominierende Terrorgruppe auch ein Propagandaerfolg.

 
Palästinenser: Drei Tote bei Konfrontationen im Westjordanland
Bei Konfrontationen mit der israelischen Armee im besetzten Westjordanland sind nach palästinensischen Angaben drei Menschen getötet worden. Ein 26-Jähriger sei in der Nähe von Ramallah erschossen worden, während die Armee die Freilassung von palästinensischen Häftlingen vorbereitet habe, teilte das Gesundheitsministerium in Ramallah heute mit.

Ein 14-Jähriger sei in der Nähe von Tubas im nördlichen Westjordanland getötet worden. Nach Angaben der israelischen Armee kam es bei den Vorbereitungen für die Freilassung von Häftlingen als Teil des Abkommens zwischen Israel und der islamistischen Hamas in der Nähe von Ramallah zu Unruhen. Soldaten seien mit Brandflaschen und Sprengsätzen beworfen worden. Die Armee habe auch mit scharfer Munition geschossen, um die Unruhen aufzulösen.

In Tubas habe es Antiterror-Aktivitäten gegeben, bei denen zwei gesuchte Verdächtige festgenommen worden seien, teilte die israelische Armee weiter mit. Dort hätten Bewaffnete auf die Sicherheitskräfte geschossen, die zurückgeschossen hätten. Es seien Treffer festgestellt worden. Nach Angaben des Gesundheitsministerium wurde zudem ein 17-Jähriger nordwestlich von Ramallah erschossen. Zu diesem Vorfall äußerte sich die Armee zunächst nicht.

 
Israel: Schusswechsel im nördlichen Gazastreifen
Nach Angaben der israelischen Armee wurden heute bei einem Schusswechsel im nördlichen Gazastreifen israelische Soldaten beschossen. Diese hätten zurückgeschossen. Zudem seien insgesamt drei Sprengsätze neben Soldaten an zwei Standorten explodiert. Damit sei der Rahmen der Waffenruhe „verletzt worden“, hieß es.

Die Hamas bestätigte eine Konfrontation mit der israelischen Armee. Die Terrororganisation warf Israel eine Verletzung der Waffenruhe im Norden des Gazastreifens vor. Die Hamas betonte allerdings, sie fühle sich weiter an die Vereinbarung gebunden, solange Israel sich ebenfalls verpflichtet fühle.

Die Hamas rief die Vermittler Katar und Ägypten dazu auf, Israel zur Einhaltung der Waffenruhe zu drängen. Laut Armee wurden mehrere Soldaten leicht verletzt. Die Soldaten hätten sich an den im Rahmen der Waffenruhe vereinbarten Standorten aufgehalten.

 
@ TUFFI,
du hast ein ausgeprägtes Spektrum entwickelt zur Dauerbombardierung mit schlimmeren Dummheiten als es noch Jabbelköppen eigen ist.
Was haben die mit dir gemacht ?
Wenn du fortfährst werde ich dich nicht mehr Jabbelkopp nennen.
 
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