Anschläge schüren Furcht vor Ausweitung
Nach einem Bombenanschlag im Iran mit fast hundert Toten am Mittwoch und der Tötung eines Anführers der islamistischen Hamas im Libanon am Dienstag wächst die Furcht vor einer Ausweitung des Gaza-Kriegs. Die mit der Hamas verbündete Hisbollah im Libanon droht mit Vergeltung für Saleh al-Aruris Tod.
Der Anschlag im Iran wurde laut Staatsmedien mit zwei im Abstand von etwa 15 Minuten gezündeten Bomben in der Nähe der Saheb-al-Saman-Moschee in Kerman verübt, auf deren Gelände sich das Grab des 2020 von den USA getöteten Generals Kassem Soleimani befindet. Dort hatten sich am Mittwoch an dessen viertem Todestag zahlreiche Menschen versammelt. 95 Menschen seien ums Leben gekommen, über 200 verletzt worden.
Der iranische Präsident Ebrahim Raisi erklärte, es bestehe „kein Zweifel, dass die Urheber dieses feigen Akts bald identifiziert und bestraft werden“. Das geistliche Oberhaupt des Iran, Ajatollah Chamenei, machte die „bösen und kriminellen Feinde der iranischen Nation“ verantwortlich und kündigte eine „scharfe Reaktion“ an. Die Führung in Teheran sprach von einer „terroristischen Tat“ und rief für Donnerstag einen landesweiten Trauertag aus. Bereits am Mittwochabend versammelte sich eine Menschenmenge am Anschlagsort und rief „Tod Israel“ und „Tod den USA“.
Im Juli 2023 hatte das iranische Geheimdienstministerium laut amtlicher Nachrichtenagentur IRNA erklärt, es habe eine „Spionageorganisation mit Verbindungen zu Israel“ zerschlagen. Diese habe „Terroreinsätze“ geplant, unter anderem eine Explosion an Soleimanis Grab.
USA weisen Beteiligung zurück
orf.at
Nach einem Bombenanschlag im Iran mit fast hundert Toten am Mittwoch und der Tötung eines Anführers der islamistischen Hamas im Libanon am Dienstag wächst die Furcht vor einer Ausweitung des Gaza-Kriegs. Die mit der Hamas verbündete Hisbollah im Libanon droht mit Vergeltung für Saleh al-Aruris Tod.
Der Anschlag im Iran wurde laut Staatsmedien mit zwei im Abstand von etwa 15 Minuten gezündeten Bomben in der Nähe der Saheb-al-Saman-Moschee in Kerman verübt, auf deren Gelände sich das Grab des 2020 von den USA getöteten Generals Kassem Soleimani befindet. Dort hatten sich am Mittwoch an dessen viertem Todestag zahlreiche Menschen versammelt. 95 Menschen seien ums Leben gekommen, über 200 verletzt worden.
Der iranische Präsident Ebrahim Raisi erklärte, es bestehe „kein Zweifel, dass die Urheber dieses feigen Akts bald identifiziert und bestraft werden“. Das geistliche Oberhaupt des Iran, Ajatollah Chamenei, machte die „bösen und kriminellen Feinde der iranischen Nation“ verantwortlich und kündigte eine „scharfe Reaktion“ an. Die Führung in Teheran sprach von einer „terroristischen Tat“ und rief für Donnerstag einen landesweiten Trauertag aus. Bereits am Mittwochabend versammelte sich eine Menschenmenge am Anschlagsort und rief „Tod Israel“ und „Tod den USA“.
Im Juli 2023 hatte das iranische Geheimdienstministerium laut amtlicher Nachrichtenagentur IRNA erklärt, es habe eine „Spionageorganisation mit Verbindungen zu Israel“ zerschlagen. Diese habe „Terroreinsätze“ geplant, unter anderem eine Explosion an Soleimanis Grab.
USA weisen Beteiligung zurück
Gaza-Krieg: Anschläge schüren Furcht vor Ausweitung
Nach einem Bombenanschlag im Iran mit fast hundert Toten am Mittwoch und der Tötung eines Anführers der islamistischen Hamas im Libanon am Dienstag wächst die Furcht vor einer Ausweitung des Gaza-Kriegs. Die mit der Hamas verbündete Hisbollah im Libanon droht mit Vergeltung für Saleh al-Aruris Tod.