KI ist nicht das Problem, sondern die Vorstellung, dass mittelalterliche Toponyme eine eindeutige ethnische Besitzlinie beweisen könnten.KI ist sehr oft ungenau und sogar manchmal falsch. Was wissen schon deutsche Quellen nach welchen KI sucht über Details des serbischen Staat im Mittelalter? Fast Null.
Warum haben die meisten Dörfer dann serbische Befeutung, WENN SIE DOCH NUR ÜBERNOMMEN WURDEN? Also alles quatsch.
Ortsnamen entstehen in Schichten.
In ganz Europa überlagern sich illyrische, thrakische, romanische, slawische, osmanische und moderne Namen. Dass ein Name slawisch klingt, heißt nicht automatisch, dass der Ort von Slawen gegründet wurde.
Viele mittelalterliche Namen sind Verwaltungs- oder Kirchenbezeichnungen. Sie spiegeln die Sprache der Herrschaft wider, nicht zwingend die ethnische Zusammensetzung der Bevölkerung. Serbische Bedeutung ist kein Beweis für Gründung. Sprachen beeinflussen einander. Ein Dorf kann romanisch oder illyrisch gewesen sein und später einen slawischen Namen bekommen, das ist in Europa völlig normalAuserdem sagte ich Städte und Dörfer NamenDörfer und Kleinstadt namen gibt es mehr als Großstädte. Die meisten Kosovo Städte und Dörfer wurden sogar von Serben selbst gegründet im Mittelalter, sprich die meisten Dörfer existierten vor den Serben so nicht.
Die Bevölkerungszahlen im Kosovo vor dem 19. Jahrhundert sind unsicher. Osmanische Steuerregister listen Haushalte nach Religion, nicht nach Ethnie. Daraus ethnische Mehrheiten abzuleiten, ist methodisch schwierig.Osmanen herrschten lange über Kosovo, ja, lebten aber kaum im Kosovo, genauso wie Albaner. Serben lebten im Kosovo 1400 Jahre und stellten dort bis weit in die osmanische Zeit die
Mehrheitsbevölkerung, Kosovo konnte zwar etwas später erst von Byzanz befreit werden, wurde dafür aber umso wichtiger , Kosovo stellte das wirtschaftliche , religiöse und den Höhepunkt des ersten richtigen serbischen Staat der heiligen serbischen Nemanjiden. Verstehst du, komshu?
Die Vorstellung einer durchgehenden 1400‑jährigen ethnischen Kontinuität ist historisch nicht belegbar. Migrationen, Assimilationen und Sprachwechsel sind im Balkan die Regel, nicht die Ausnahme
pa: und selbst die im 6. Jahrhundert autochthon romanisierten Völker gingen in slawische Serben auf , sprich sie wurden slawisiert, so das in Serben auch autochthones Balkanblut fließt, ist aber jetzt ein anderes Thema.
Erst nach der Liga von Prizren wurden Albaner das erste mal zur absoluten Mehrheit 1899, erst im 18. Jahrhundert wurden Albaner zur relativen Mehrheit im Kosovo.
Auch die These, dass Albaner erst im 18. oder 19. Jahrhundert zur Mehrheit wurden, ist umstritten. Verschiedene Historiker kommen zu unterschiedlichen Ergebnissen, weil die Quellenlage lückenhaft ist. Ortsnamen beweisen keine ethnische Kontinuität. Wenn das so wäre, müssten halb Deutschland den Slawen gehören, halb Frankreich den Römern und halb Italien den Griechen. Einfach totaler Unsinn welchen du da verzapfst.