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Eurovision Song Contest 2026

Die Türkei ist seit 2013 nicht mehr dabei

Uff, so lange schon?? Das ist mir gar nicht aufgefallen.

Jetzt lese ich, dass es teilweise mit dem Abstimmungsverfahren zusammenhängt. Dieses sehe ich auch kritisch. Wenn es nur nach den Zuschauervotings ginge, hätte z. B. Israel 2024 den zweiten Platz bekommen, Kroatien gesiegt und die Schweiz wäre Fünfter geworden.

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Aber gemeckert wird immer, egal welches Punktesystem.
 
35 Teilnehmerländer für Song Contest 2026 in Wien fixiert
Die Liste der teilnehmenden Länder am 70. Eurovision Song Contest steht fest: Kandidaten aus 35 Ländern werden im Mai in Wien antreten. Mehrere Länder haben sich heuer aus Protest gegen die Teilnahme Israels zurückgezogen, dafür kehren drei Länder zurück, die in den letzten Jahren pausiert haben.

Neben Österreich, Israel und den drei Rückkehrern haben sich Albanien, Armenien, Australien, Aserbaidschan, Belgien, Kroatien, Zypern, Tschechien, Dänemark, Estland, Finnland, Frankreich, Georgien, Deutschland, Griechenland, Italien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, Montenegro, Norwegen, Polen, Portugal, San Marino, Serbien, Schweden, die Schweiz, die Ukraine und Großbritannien zur Teilnahme entschlossen.

Gegen eine Teilnahme haben sich Island, Spanien, Irland, die Niederlande und Slowenien entschieden. Anlass für den Konflikt um Israels Teilnahme beim Song Contest ist das Vorgehen der israelischen Regierung im Gazastreifen nach dem Großangriff der radikalislamischen Palästinenserorganisation Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023.

Mehrere Rundfunkanstalten hatten deshalb bereits vor Monaten mit einem Boykott gedroht. Die Teilnahme Israels war Anfang des Monats bei einer Sitzung der Europäischen Rundfunkunion (EBU) nicht zur Abstimmung gestellt worden, wodurch der Weg für Israels Teilnahme freigemacht wurde.

 
Felicia mit "My System"
Schweden zieht härtere Saiten auf
Schweden hat beim Melodifestivalen am Samstag den Song-Contest-Beitrag für Wien gekürt: Felicia tritt mit ihrer EDM-Nummer „My System“ an. Schon im Vorfeld wurde sie als Favoritin gehandelt, trotz durchaus prominenter Konkurrenz und obwohl ihre Nummer deutlich härter ist als die klassischen Beiträge der skandinavischen Popfabrik.
Mit „My System“ hat eine Nummer das Rennen gemacht, die vermutlich jene Raverinnen und Raver begeistern dürfte, die nach der österreichischen Kandidatin Kaleen und „We Will Rave“ noch nicht genug EDM gehört und zu wenig Lackledertänzer im Stroboskoplicht gesehen haben. Sowohl bei den internationalen Jurys, als auch beim Televotingpublikum landete Felicia damit jedenfalls auf Platz eins.

Ihr Auftreten mit Maske – die sie nicht nur auf der Bühne, sondern auch bei Interviews trägt – erklärt sie nicht mit der Angst vor Infektionskrankheiten, sondern damit, dass sie gerne weiterhin inkognito in der Öffentlichkeit unterwegs sein möchte. In beiden Fällen würde sich aber die Frage aufdrängen, ob filigrane Spitze das geeignete Material der Wahl sein sollte.


 
Feld komplett
Erste Acts in Favoritenrolle
Dieser Tage haben die letzten teilnehmenden Länder ihre Acts veröffentlicht, das Feld für den Song Contest im Mai in Wien ist damit komplett. Bei den Buchmachern haben sich mittlerweile die ersten Favoriten herauskristallisiert – nachvollziehbar sind diese aber nicht immer.

 
Wegen Israel: Über 1100 Musikschaffende rufen zum Boykott des Song Contest auf
Die Namen reichen von Roger Waters über Peter Gabriel bis Massive Attack. Ein Protestkonzert und eine Kundgebung zum ESC in Wien sind geplant

Wien - Mehr als 1100 Musikerinnen und Musiker fordern wegen der Teilnahme Israels einen Boykott des Eurovision Song Contest von Wien. Zu den Unterzeichnerinnen und Unterzeichnern eines entsprechenden Aufrufs gehören auch Stars wie Pink-Floyd-Mitgründer Roger Waters, Ex-Genesis-Frontmann Peter Gabriel, die britische Band Massive Attack, der US-Rapper Macklemore, das schottische Indiekollektiv Mogwai, die isländische Band Of Monsters And Men oder die nordirische Rapgruppe Kneecap.

Auch Kultkomponist Brian Eno, die Rockband Sigur Rós oder die einstige ESC-Gewinnerin Emmelie de Forest aus Dänemark zählen zu den Unterzeichnern. Mehrere der bekannten Bands und Musiker, die den Aufruf mit dem Titel "No Music For Genocide" ("Keine Musik für den Genozid") unterstützen, beteiligen sich teilweise schon seit Jahren an Boykottaufrufen gegen Israel und israelfeindlichen Kampagnen. Gegen einen der Kneecap-Musiker ermittelte die britische Justiz etwa wegen Terrorvorwürfen, weil er sich bei einem Konzert in eine Fahne der libanesischen Hisbollah-Miliz gehüllt hatte.

Reinwaschungs-Vorwurf
Die Kampagne "No Music For Genocide" fordert nun einen Ausschluss des israelischen Fernsehsenders Kan vom ESC, weil dieser sich "an den von Israel begangenen Verbrechen gegen die Menschlichkeit mitschuldig gemacht" habe. Der ESC werde zudem dazu genutzt, "den Völkermord, die Belagerung und die brutale militärische Besatzung" des Gazastreifens durch Israel "reinzuwaschen und zu normalisieren".

Wegen der Teilnahme Israels boykottieren heuer die Niederlande, Spanien, Irland, Slowenien und Island den Wiener ESC. Damit schicken im Mai nur Sendeanstalten aus 35 Ländern Beiträge zur 70. Ausgabe des Musikwettbewerbs. Es ist der umfassendste Boykott in der Geschichte des Wettbewerbs.

 
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