„Xavier Naidoo ist und Xavier Naidoo ist nicht. Der, der 2022 bereute, war ein anderer – oder war es derselbe? Er schreibt diese Worte und erkennt sich nicht darin. Es gibt einen Xavier, der singt, einen, der lügt, einen, der glaubt, dass er bereut hat. Sie alle leben in ihm wie in verschiedenen Städten. Der eine sagt: „Ich war verblendet.“ Der andere sagt: „Nein, ich war immer wach.“ Ein dritter schweigt und tritt vor das Kanzleramt. Er beobachtet sie alle und kann nicht sagen, welcher er ist. Vielleicht ist er nur der Zuschauer seiner eigenen Widersprüche, ein Mann, der zusieht, wie Xavier Naidoo sein Leben lebt – oder mehrere Leben gleichzeitig. Wer spricht hier? Er weiß es nicht mehr.“ (Anmerkung der Redaktion)
Kinder- und Menschenfresser“ vor dem Kanzleramt – Xavier Naidoo knüpft wieder an alte Verschwörungsbilder an
Xavier Naidoo hat bei einer Demonstration vor dem Bundeskanzleramt erneut schwerwiegende Verschwörungsbehauptungen verbreitet. Mit Blick auf veröffentlichte Epstein-Dokumente sprach er von „Kinderfressern“ und behauptete, es gehe nicht um gewöhnlichen Menschenhandel, sondern darum, dass „unsere Babys gefressen“ würden. Zudem sagte er, er könne nicht mit „Kinderfressern“ zusammenleben, und stellte die These auf, alle Menschen hätten unwissentlich bereits Menschenfleisch gegessen.
Die Wortwahl ist nicht neu. Sie greift Bilder auf, die seit Jahrhunderten in antisemitischen Verschwörungserzählungen kursieren. Der baden-württembergische Antisemitismusbeauftragte Michael Blume warnte, ein Teil von Naidoos Anhängern werde solche Begriffe im Kontext früherer Äußerungen als antijüdische Chiffren verstehen. In der Vergangenheit hatte Naidoo mit Formulierungen wie „Tothschild“ gearbeitet und sich auf Motive aus dem QAnon-Umfeld bezogen, darunter die Behauptung, Kindern werde in satanischen Ritualen Blut entzogen. 2022 hatte sich der Sänger öffentlich von extremen Positionen distanziert und erklärt, er sei von Verschwörungserzählungen geblendet gewesen. Danach zog er sich von großen Bühnen zurück. Im Dezember folgte das Comeback mit einem ausverkauften Konzert in Köln, Ende Januar erschien eine neue Single.
Die Veranstalter der Demonstration „Sexuelle Gewalt an Kindern stoppen“ distanzierten sich im Nachgang von seinem Auftritt. Man habe keine politische Vereinnahmung gewollt. Gleichzeitig laufen am Landgericht Mannheim zwei Verfahren wegen Volksverhetzung gegen Naidoo. Es geht um Inhalte mit Holocaust-leugnendem und antisemitischem Charakter, die über einen Telegram-Kanal verbreitet worden sein sollen. Ob es zur Eröffnung eines Hauptverfahrens kommt, ist offen.
Ich denke mir immer, kann nur Satire sein. Ein paar Minuten auf FB, eben auf den "richtigen " Seiten.Irgendwie scheint der Typ nicht ganz sauber im Kopf zu sein, kam feiert der sein Comeback, scheffelt wieder ein bisschen Geld und schon dreht der wieder am Rad ! Entweder kommt der mit seinem erneuten Höhenflug nicht klar oder das alles macht der mit Kalkül!
Schade eigentlich, Mega Stimme und gute Songs, der Beigeschmack aber übertrifft leider beides.

Der nächste Unfug von dir. Senomyx hat keine Embryos in Lebensmitteln verarbeitet, sondern eine Zelllinie aus den 1970ern, die im Labor seit Jahrzehnten genutzt wird, um Geschmacksrezeptoren zu testen. Diese Zellen landen nie im Endprodukt. Das ist Standard in der Biotechnologie und hat nichts mit Embryogewürz oder irgendeiner Horrorstory zu tun.Das mit dem Embryogewürz hat Xavier entweder falsch verstanden oder zieht die Wahrheit mit Absicht ins Lächerliche.
"Senomyx war ein Biotechnologieunternehmen aus Kalifornien, das sich auf die Entwicklung neuartiger Geschmacksverstärker (süß, salzig, herzhaft) für die Lebensmittelindustrie spezialisierte. Durch die Nutzung von Rezeptor-Technologien halfen ihre Zutaten, Zucker, Salz oder MSG zu reduzieren, ohne den Geschmack zu beeinträchtigen. Zu den Partnern gehörten große Konzerne wie PepsiCo, Nestlé und Coca-Cola. Senomyx nutzte die HEK-293 (Human Embryonic Kidney) Zelllinie – eine in den 1970ern aus einem weiblichen Fötus isolierte immortalisierte Zelllinie – zur Entwicklung von Geschmacksverstärkern, was zu Kontroversen führte. Diese Zellen dienten als Modell, um menschliche Geschmacksrezeptoren zu testen. Aufgrund des Ursprungs der Zellen gab es Boykottaufrufe."
ersollte nur singen. Das reden liegt ihm eher nicht so.Folge dem Video um zu sehen, wie unsere Website als Web-App auf dem Startbildschirm installiert werden kann.
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