die nato ist verpflichtet den türkischen luftraum zu schützen,die türkei ist natomitglied
Das kommt davon, wenn man mit einem Arsch, auch wenn dieser zu den weltgrößten gehört, auf 2 Hochzeiten tanzen möcht.
Patriot‑Systeme wurden zwar angeboten, aber nie gekauft
2009 gab es eine offizielle US‑Meldung über eine mögliche Lieferung von 13 Patriot‑Einheiten an die Türkei.
Das war aber nur eine Option, kein Vertrag.
Die Türkei verhandelte parallel mit China und Russland, um Druck auf die USA auszuüben – und entschied sich am Ende für Moskau
Die S‑400 funktioniert schon – nur eben nicht dort, wo die Türkei sie gerne hätte, in der Realität. Auf dem Papier ist das System ein Wunderwerk russischer Ingenieurskunst, aber in der Praxis steht es in der Türkei hauptsächlich herum wie ein teures Museumsstück, das man nicht einschalten darf, weil sonst die NATO Schnappatmung bekommt und Washington wieder Sanktionen verteilt.
Die Türkei hat also Milliarden ausgegeben, um ein Luftabwehrsystem zu besitzen, das sie weder in ihr eigenes Netzwerk integrieren kann noch politisch einsetzen darf. Ein bisschen wie ein Sportwagen ohne Schlüssel, beeindruckend anzusehen, aber am Ende fährt man doch wieder mit dem Bus.
Die S‑400 ist weniger ein Verteidigungssystem und mehr ein sehr teurer geopolitischer Denkzettel, den Ankara sich selbst verpasst hat