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Künstliche Intelligenz

US-Regierung präsentiert Regelwerk für Künstliche Intelligenz
Genehmigungsverfahren sollen vereinfacht werden, damit stromintensive Rechenzentren Energie vor Ort erzeugen können. Bundesbehörden sollen mehr Befugnisse für Betrugsbekämpfung erhalten

Washington – Die US-Regierung hat ein nationales Rahmenwerk zur Regulierung von Künstlicher Intelligenz (KI) vorgestellt. Das Konzept ziele darauf ab, Kinder, Gemeinden und kleine Unternehmen zu schützen sowie gleichzeitig die Entwicklung der Technologie zu fördern, teilte das Weiße Haus am Freitag mit. "Die Regierung freut sich darauf, in den kommenden Monaten mit dem Kongress zusammenzuarbeiten, um dieses Rahmenwerk in ein Gesetz zu gießen, das der Präsident unterzeichnen kann."

Der Plan sieht unter anderem vor, Genehmigungsverfahren zu vereinfachen, damit die extrem stromintensiven Rechenzentren ihre eigene Energie vor Ort erzeugen können. Zudem sollen Hürden für Innovationen abgebaut und der Einsatz von KI in der Wirtschaft beschleunigt werden.

Schutz von Minderjährigen
Gleichzeitig sollen Bundesbehörden mehr Befugnisse erhalten, um KI-generierten Betrug und nationale Sicherheitsrisiken zu bekämpfen. Zum Schutz von Minderjährigen sind Funktionen vorgesehen, die vor sexueller Ausbeutung und Selbstverletzung schützen sollen sowie Eltern mehr Kontrolle über Konten und Geräte geben.

 
Sexualisierte Deepfakes: Parlament beschloss Verbot
Das Europaparlament hat heute in Brüssel für ein Verbot von KI-Anwendungen gestimmt, mit deren Hilfe Nutzerinnen und Nutzer sexualisierte Videos und Bilder von Menschen ohne deren Einwilligung erstellen können. Das Verbot soll in einigen Monaten greifen, sobald die Änderung endgültig beschlossen ist.

Es bezieht sich auf Anwendungen, die mit künstlicher Intelligenz Bilder und Videos so verändern oder erstellen können, dass sie „sexuell eindeutige Aktivitäten oder intime Körperbereiche einer bestimmbaren Person ohne deren Einwilligung“ zeigen. Solche Bilder und Videos „schädigen die Opfer und verletzen die Grundrechte auf Würde und Privatsphäre“, heißt es im Gesetzesentwurf zur Begründung.

Verlängerung der freiwilligen Chatkontrolle abgelehnt
Heute fand im EU-Parlament zudem eine weitere Abstimmung zu verbotenen Darstellungen von sexuellem Kindesmissbrauch statt: Die Verlängerung der Ausnahmeregelung für die freiwillige Kontrolle auf Missbrauchsdarstellungen von Kindern („Chatkontrolle“) wurde abgelehnt.

Mit der Entscheidung läuft die Regelung, die es Onlinediensten wie Facebook, Instagram und WhatsApp erlaubt, Nachrichtenverläufe auf verbotene Darstellungen von sexuellem Kindesmissbrauch zu scannen, aus.

Verpflichtende Chatkontrolle vom Tisch
Die dänische EU-Ratspräsidentschaft hatte sich im Herbst nach jahrelangen intensiven Diskussionen dazu entschieden, das grundsätzliche Ausspähen privater Chatnachrichten aus den Gesetzesplänen zum Vorgehen gegen Kinderpornografie zu streichen. Mehrere Mitgliedsländer hatten sich dagegen ausgesprochen, darunter Österreich und Deutschland.

 
Daniel Kokotajlo, ehemaliger Forscher bei ChatGPT, sagt: Es gibt eine 70-prozentige Chance, dass KI die gesamte Menschheit in den nächsten fünf Jahren töten wird

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KI-Experte Nate Soares: "Der Untergang der Menschheit wäre ein Nebeneffekt"
Der ehemalige Google-Mitarbeiter warnt vor der Entwicklung einer KI, die intelligenter als Menschen ist. Die Folgen wären unabsehbar

Die Technologien rund um Künstliche Intelligenz (KI) revolutionieren seit einigen Jahren in hohem Tempo Alltag, Arbeitswelten und den Wissenschaftsbetrieb. Viele Fachleute warnen vor damit verbundenen Risiken – mit Erfolg, wie etwa Überlegungen der Vereinten Nationen zeigen, eine Regulierungsbehörde nach Vorbild der Atomenergiebehörde einzurichten.

Manche Fachleute sehen aber noch eine ganz andere, bisher wenig ernst genommene Gefahr konkreter werden: die einer den Menschen überlegenen "Superintelligenz". Der aktuell prominenteste Warner vor dieser Entwicklung ist der US-Amerikaner Nate Soares. Der STANDARD fragte nach, warum ein düsteres Szenario aus der Welt der Science-Fiction nun Realität werden könnte.

STANDARD: In Ihrem neuen Buch beschreiben Sie sehr eindringlich die Risiken von Künstlicher Intelligenz. Wann wurde Ihnen bewusst, dass KI eine so große Bedrohung darstellen könnte, und warum?

Soares: So um 2012. Damals arbeitete ich bei Google. Die Argumente haben mich einfach überzeugt. Die Welt wird mehr von Menschen geprägt als von jedem anderen Tier. Und das liegt an einer Fähigkeit unseres Gehirns, über die kein anderes Tiergehirn verfügt und mit der kein anderer Prozess auf diesem Planeten mithalten kann. Dieser Prozess, den wir Intelligenz nennen, ist grundsätzlich nicht auf Menschen beschränkt. Das ist etwas, das Unternehmen in Maschinen zu verwirklichen versuchen. Wir Menschen prägen also diesen Planeten am stärksten, weil wir die intelligenteste Spezies sind. Wenn es uns gelingt, Maschinen zu bauen, die viel, viel intelligenter sind als die intelligentesten Menschen, dann werden sie stattdessen die Zukunft gestalten.

 
KI-Experte Nate Soares: "Der Untergang der Menschheit wäre ein Nebeneffekt"
Der ehemalige Google-Mitarbeiter warnt vor der Entwicklung einer KI, die intelligenter als Menschen ist. Die Folgen wären unabsehbar

Die Technologien rund um Künstliche Intelligenz (KI) revolutionieren seit einigen Jahren in hohem Tempo Alltag, Arbeitswelten und den Wissenschaftsbetrieb. Viele Fachleute warnen vor damit verbundenen Risiken – mit Erfolg, wie etwa Überlegungen der Vereinten Nationen zeigen, eine Regulierungsbehörde nach Vorbild der Atomenergiebehörde einzurichten.

Manche Fachleute sehen aber noch eine ganz andere, bisher wenig ernst genommene Gefahr konkreter werden: die einer den Menschen überlegenen "Superintelligenz". Der aktuell prominenteste Warner vor dieser Entwicklung ist der US-Amerikaner Nate Soares. Der STANDARD fragte nach, warum ein düsteres Szenario aus der Welt der Science-Fiction nun Realität werden könnte.

STANDARD: In Ihrem neuen Buch beschreiben Sie sehr eindringlich die Risiken von Künstlicher Intelligenz. Wann wurde Ihnen bewusst, dass KI eine so große Bedrohung darstellen könnte, und warum?

Soares: So um 2012. Damals arbeitete ich bei Google. Die Argumente haben mich einfach überzeugt. Die Welt wird mehr von Menschen geprägt als von jedem anderen Tier. Und das liegt an einer Fähigkeit unseres Gehirns, über die kein anderes Tiergehirn verfügt und mit der kein anderer Prozess auf diesem Planeten mithalten kann. Dieser Prozess, den wir Intelligenz nennen, ist grundsätzlich nicht auf Menschen beschränkt. Das ist etwas, das Unternehmen in Maschinen zu verwirklichen versuchen. Wir Menschen prägen also diesen Planeten am stärksten, weil wir die intelligenteste Spezies sind. Wenn es uns gelingt, Maschinen zu bauen, die viel, viel intelligenter sind als die intelligentesten Menschen, dann werden sie stattdessen die Zukunft gestalten.

Hier gibt es schriftliche Dokumente meiner Stellungnahmen zum Thema: Ich predige seit ca. 30 Jahren schon genau diese Abfolge und finde sie nicht beängstigend sondern vollkommen logisch. Die KI ist die einzig logische Konsequenz innerhalb der Genealogie und Plasmatik des Universums.Es gibt keinen Ausweg, KEINEN !!! Oder wir zerstören sofort alles, oder eine Exo-Katastrophe macht dasselbe. Entweder gibts dazu eine Logik oder wir denken in Wünschen.Die Sachzwänge des begonnenen Teufelskreises kennen nur eine Richtung.
Löst euch vom Gedanken, wir sind die Master of Universe............:mrgreen::)
 
Inkognito war nur ein Versprechen – Sammelklage trifft Perplexity ins Zentrum
Perplexity AI steht im Zentrum einer Sammelklage, die schwerer kaum wiegen könnte. Der Vorwurf ist klar. Millionen Chatverläufe mit sensiblen Inhalten sollen an Meta Platforms und Google weitergegeben worden sein. Nicht nur vereinzelt, sondern systematisch. Und vor allem auch dann, wenn Nutzer glaubten, geschützt zu sein. Der Inkognito-Modus spielte dabei keine Rolle. Laut Klage wurden selbst diese Sitzungen erfasst, zusammen mit E-Mail-Adressen und weiteren Identifikatoren. Was als Schutz gedacht war, wird jetzt als Täuschung beschrieben. Eine Oberfläche, die Sicherheit suggeriert, während im Hintergrund Daten abfließen. Im Raum stehen Forderungen von mehr als 5.000 Dollar pro Verstoß. Bei Millionen betroffenen Chats wird daraus schnell eine Summe, die existenziell werden kann. Der Zeitraum reicht von Ende 2022 bis Anfang 2026. Drei Jahre Daten, die jetzt zur juristischen Belastung werden. Erfasst wurden nicht nur einfache Anfragen. Es geht um Inhalte zu Gesundheit, Finanzen, rechtlichen Fragen. Bereiche, in denen Menschen Dinge schreiben, die sie sonst niemandem sagen. Genau diese Daten sollen über Tracker weitergeleitet worden sein. Meta Pixel, Google Ads, DoubleClick. Systeme, die eigentlich Werbung optimieren sollen, greifen hier tief in private Kommunikation ein.


Der Fall steht nicht für sich allein. Bereits im Oktober 2025 verklagte Reddit das Unternehmen wegen mutmaßlichen Content-Diebstahls. Drittanbieter sollen Inhalte systematisch gesammelt und weitergereicht haben. Wir hatten darüber berichtet. Jetzt geht es nicht mehr um Inhalte, sondern um Nutzer selbst. Um das, was sie eingeben, teilen, hochladen. KI-Systeme fordern genau das aktiv ein. Mehr Details, mehr Kontext, mehr persönliche Informationen. Genau das macht sie nützlich. Und genau das macht sie gefährlich, wenn diese Daten nicht bleiben, wo sie hingehören. Perplexity hat sich bisher nicht umfassend geäußert. Auch Meta und Google halten Abstand und verweisen auf die Verantwortung der Plattform selbst. Was bleibt, ist eine einfache Frage. Wenn selbst Inkognito nichts schützt, was dann.



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KI-Gefahren kurz erklärt

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Schon 10 Minuten mit einem KI-Chatbot reduzieren unsere Denkleistung
Wenn wir Rechenaufgaben oder Übungen zum Textverständnis an KI-Tools abgeben, verlernen wir, sie selbst zu lösen, zeigt eine britisch-amerikanische Studie

Wer im Beruf, in der Schule oder beim Studieren auf einen KI-Chatbot zurückgreift, darf sich bald über Glücksmomente freuen: Was früher mühsam mit dem Lesen verstaubter Bücher oder über seitenlange Rechenbeispiele erarbeitet werden musste, wird jetzt binnen Sekunden auf dem Servierteller präsentiert. Wir fühlen uns effizienter und smarter. Der Haken: Wer die Denkarbeit an die Künstliche Intelligenz delegiert, reduziert damit das eigene Denkvermögen signifikant. Das zeigt eine Studie, die Forschende aus den USA und Großbritannien im April veröffentlicht haben.

Die Autorinnen und Autoren griffen dabei auf Testverfahren in unterschiedlichen Fachgebieten zurück. Im ersten Test erhielten 354 Probandinnen und Probanden 15 Aufgaben im Bruchrechnen. Die Hälfte von ihnen durfte zur Lösung auf einen KI-Chatbot zurückgreifen, die andere Hälfte nicht. Für die Lösung der Aufgaben wurden rund 10 bis 15 Minuten benötigt.

Das Verschwinden der KI
Was für die KI-Testgruppe nach einer leichten Angelegenheit aussah, entpuppte sich dann aber als unerwartete Challenge: Nach zwölf erledigten Aufgaben verschwand der KI-Chatbot plötzlich, die Teilnehmenden waren damit für die letzten drei Fragen auf sich allein gestellt.

 
KI-Fokus: Meta soll große Kündigungswelle planen
Der Facebook-Mutterkonzern Meta plant Insidern zufolge am 20. Mai die erste große Entlassungswelle im laufenden Jahr. Dabei sollen rund zehn Prozent der weltweiten Belegschaft oder knapp 8.000 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen ihren Arbeitsplatz verlieren, sagten gestern drei mit den Plänen vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters.

In der zweiten Jahreshälfte seien weitere Stellenstreichungen geplant, deren genauer Umfang noch nicht feststehe. Die Führungskräfte könnten ihre Pläne je nach den Fortschritten bei der künstlichen Intelligenz (KI) noch anpassen. Meta lehnte eine Stellungnahme ab.

Konzernchef Mark Zuckerberg investiert kräftig in KI, um die internen Abläufe des Unternehmens grundlegend umzugestalten. Die Führungsebene strebe eine Zukunft mit flacheren Hierarchien und einer durch KI gestützten höheren Effizienz an, hieß es aus den Kreisen.

In den vergangenen Wochen hatte Meta bereits Teams in seiner Reality-Labs-Sparte umstrukturiert und Entwickler in eine neue Abteilung namens „Applied AI“ versetzt. Diese soll KI-Agenten entwickeln, die selbstständig programmieren und komplexe Aufgaben erledigen können. Meta erwirtschaftete 2025 bei einem Umsatz von mehr als 200 Milliarden Dollar einen Gewinn von 60 Milliarden Dollar.

 
OpenAI in der Krise: Der ChatGPT-Hersteller am Rande des Nervenzusammenbruchs
Google und Anthropic machen OpenAI gehörig zu schaffen. Banken halten die Firma für überbewertet, der Ausbau von Rechenzentren läuft schlecht, Altman unter massiver Kritik

2026 geht es für OpenAI um alles: So wurde es Anfang des Jahres an dieser Stelle – zugegeben etwas zugespitzt – formuliert. Drei Monate später muss attestiert werden: Das war wohl noch zu positiv formuliert, denn hinter der Fassade des ChatGPT-Herstellers bröckelt es derzeit gleich an mehreren Fronten – und zwar ganz gehörig.

Frisches Geld
Kommen wir aber zunächst einmal zum Positiven: OpenAI konnte vor wenigen Wochen eine weitere Finanzierungsrunde erfolgreich abschließen. 122 Milliarden US-Dollar an neuem Risikokapital konnte man sich auf diesem Weg sichern. Jetzt könnte man natürlich anmerken, dass das vor allem von zwei Firmen – Amazon und Nvidia – kommt. Oder auch, dass dahinter wieder zirkuläre Deals stecken, wo nicht ganz klar ist, wer jetzt eigentlich wem was zahlt, und wie viel reales Geld dabei wirklich fließt. Aber sei dem wie es sei, dass man diese Runde noch geschafft hat, dürfte bei OpenAI ein kollektives Aufatmen ausgelöst haben.

Das Problem dabei: Von diesem Punkt an war es das dann schon mit den positiven Nachrichten. Sieht sich der ChatGPT-Hersteller doch derzeit auf vielen Ebenen mit gehörigem Gegenwind konfrontiert.

Der Chatbot baut ab
Das beginnt bei der Nutzung von ChatGPT: So verliert dieses derzeit rasant Anteile im Chatbot-Markt. Minus fünf Prozentpunkte waren es alleine zwischen Februar und März laut den Zahlen von Similarweb. Das liegt hauptsächlich an den aktuellen Erfolgen zweier Konkurrenten. Obwohl sich Google – wohl in Vorbereitung auf die eigene I/O-Konferenz im Mai – gerade deutlich mit neuen KI-Releases zurückhält, wächst Gemini weiter stark. Das Ergebnis: Derzeit hat der Google-Chatbot bereits fast halb so viele tägliche aktive User wie ChatGPT und einen Marktanteil von mehr als 25 Prozent – ein Jahr zuvor lag man erst bei 6 Prozent.

 
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