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Iran News....

Einigung auf Waffenruhe zwischen USA und Iran: Von Epic Fury zur "strategischen Niederlage"?
Kurz vor Ablauf von Donald Trumps Ultimatum kam noch eine Einigung zustande. In jenen Fragen, die wirklich zu einem Kriegsende führen könnten, liegen die USA und der Iran aber weit auseinander

Nur wenige Stunden nachdem US-Präsident Donald Trump dem Iran mit der permanenten "Auslöschung seiner Zivilisation" gedroht hatte, hob er in der Nacht auf Mittwoch, erst kurz vor Auslaufen seines Ultimatums, seine genozidale Drohung wieder auf und verkündete, dass unter pakistanischer Vermittlung eine Einigung über eine zweiwöchige Waffenruhe erreicht worden sei.

Weltweit atmeten Menschen auf, Energiepreise fielen, und Staats- und Regierungschefs begrüßten unter anderem den "Schritt zurück vom Abgrund". Aber kann die Einigung den Weg für ein Kriegsende ebnen? DER STANDARD fasst zusammen, was bisher bekannt ist.

Frage: Was haben die USA, der Iran und Israel in einem ersten Schritt vereinbart?

Antwort: Der Iran, der bisher eine temporäre Feuerpause abgelehnt hatte, hat in der Nacht nun doch zugestimmt, seine "defensiven Operationen" vorübergehend einzustellen und Schiffen eine sichere Durchfahrt durch die wichtige Hormus-Meerenge zu gewähren. Zudem hat Teheran Washington einen Zehn-Punkte-Plan für ein dauerhaftes Kriegsende übermittelt. Trump erklärte diesen zur "praktikablen Grundlage für Verhandlungen". Gespräche darüber könnten, wenn Washington zusagt, am Freitag auf Einladung Pakistans in Islamabad beginnen. Die USA haben ihrerseits eingewilligt, ihre "Bombardements und Angriffe im Iran" vorerst einzustellen. Dem hat auch Israel, das den Krieg mit den USA am 28. Februar begonnen hatte, im Verlauf des Mittwochs zugestimmt. Für den Libanon soll die Waffenruhe aus israelischer Sicht jedoch nicht gelten – entgegen früheren Wortmeldungen Pakistans und Aufforderungen von Frankreich, Deutschland, Großbritannien und der EU-Kommission.

Frage: Was bedeutet das konkret für den Libanon?

Antwort: Die Lage ist unübersichtlich. Premier Benjamin Netanjahu hat verneint, dass die Waffenruhe den Libanon umfasst. Zuvor hatte jedoch das vermittelnde Pakistan erklärt, die Vereinbarung gelte "überall, einschließlich im Libanon". Das hatte auch der Iran, der das kleine Mittelmeerland mit seiner Stellvertreter-Miliz Hisbollah in den Krieg hineingezogen hat, gefordert. Während die Hisbollah Mittwochfrüh ankündigte, ihre Waffen niederzulegen, rief Israel zu großflächigen Evakuierungen, auch in Beirut, auf und griff erneut mit massiver Härte im Nachbarland an: Das libanesische Gesundheitsministerium sprach von hunderten Opfern und überfüllten Spitälern. Israel hat nach Reuters-Quellen im neuen Krieg gegen die Hisbollah bisher mehr als 400 Mitglieder der Miliz getötet, die israelischen Angaben liegen bei rund 700 Terroristen. Doch insbesondere die Zivilbevölkerung leidet unter dem Krieg, der im Schatten der Iran-Eskalation immer wieder in Vergessenheit gerät: Ganze Dörfer im Südlibanon liegen in Schutt und Asche, mehr als eine Million Menschen wurden vertrieben und rund 1500 Menschen, darunter etliche Frauen und Kinder, getötet. Wiederaufgeflammt war der Krieg Anfang März, als die Hisbollah nach Beginn der US-israelischen Angriffe im Iran aus Loyalität gegenüber ihrem Schirmherrn ihre Raketenangriffe auf Nordisrael wieder aufnahm – zur massiven Entrüstung großer Teile der libanesischen Bevölkerung.

 
Mit Drohnen und Raketen gegen die Weltwirtschaft: Ein strategischer Sieg für den Iran bei Hormus
Der Iran hat seine Kontrolle über die Meerenge in politisches Kapital verwandeln können und weiß nun, dass er in der Lage ist, eine globale Rezession auszulösen

Fast 24 Stunden, nachdem die USA und der Iran einen zweiwöchigen Waffenstillstand verkündet haben, gibt es immer noch mehr offene Fragen als Antworten rund um die Zukunft der Straße von Hormus. Die Zustimmung zur Waffenruhe hat US-Präsident Donald Trump in der Nacht auf Mittwoch nach eigenen Worten ja unter der Auflage erteilt, dass es zu einer "vollständigen, sofortigen und sicheren Öffnung" der Meerenge kommt. Aktuell sitzen über 1000 Schiffe mitsamt ihren Crews im Persischen Golf fest, weil sie die Passage aufgrund anhaltender Drohnen- und Raketenangriffe der vergangenen Wochen nicht gewagt haben. Darunter sind neben hunderten Containerschiffen auch 420 Öl- und 19 LNG-Tanker.

Laut dem Schiffs-Tracker Marine Traffic haben am Mittwoch einige Schiffe Hormus in Richtung Golf von Oman verlassen. Darunter war etwa der griechische Frachter NJ Earth und die Daytona Beach, die unter liberianischer Flagge unterwegs ist. Dazu kommt, dass einige Schiffe wohl auch ihre Transponder abschalten und die Meerenge passieren, ohne von den üblichen maritimen Trackingdiensten erfasst zu werden.

Allerdings kann von einer Normalisierung des Schiffsverkehrs noch keine Rede sein. Im vergangenen Jahr haben 120 bis 150 Schiffe am Tag die Meerenge durchquert, so viele waren es im ganzen März. Unklar ist einerseits, wie viele Schiffe tatsächlich den Persischen Golf in den kommenden zwei Wochen verlassen können. Auf der Plattform "X" teilten dem iranischen Revolutionsgarten nahestehende Accounts mit, dass pro Tag lediglich zehn bis 15 Schiffe die Meerenge passieren dürfen. Die Nachrichtenagentur Reuters zitierte eine hochrangige iranische Quelle, wonach das Land nur einer begrenzten Zahl an Tankern und Frachtern die Durchfahrt erlaube. Nach israelischen Angriffen auf den Libanon war dann auch plötzlich die Rede davon, dass die Straße wieder ganz gesperrt sei.

Eine Million Dollar für den Iran
Andererseits bleiben auch die Modalitäten dafür vorerst nebulös. Laut Revolutionsgarden dürfen Schiffe nur nach Zahlung einer Gebühr passieren.

 
es wird kein Frieden geben solange das Netanjahu Regime sich nicht vor einem Tribunal verantworten muss, Entwaffnet und unter UN Blauhelm Besatzung liegt.
Deutschland als Kollaborateur der massiv die Kriegsverbrechen und den Genozid des Netanjahu Regimes unterstützt hat muss mindestens für die Kriegsschäden in der Region aufkommen und oder Reperationen zahlen. Für die hinterbliebenen der gezielten Morde muss eine lebenslange Rente gezahlt werden.


„Fällt Israel, fällt die Welt“ – Die Samson-Option„Wir verfügen über mehrere hundert Atomsprengköpfe und Raketen und können sie auf Ziele in jede Richtung abfeuern, vielleicht sogar auf Rom. Die meisten europäischen Hauptstädte sind Ziele unserer Luftwaffe. […] Wir haben die Fähigkeit, die Welt mit in den Abgrund zu reißen. Und ich kann Ihnen versichern, dass dies geschehen wird, bevor Israel fällt.“So der israelische Militärhistoriker Martin van Creveld in einem Interview aus dem Jahr 2003.
 
Zuletzt bearbeitet:
eine blamage für die angebliche weltmacht usa im iran konflikt. iran hat durch paar hundert abgefeuerte hyperschallraketen und drohnen ,die usa auf den verhandlungstisch geholt.
die usa hat ihre ziele alle verfehlt.

-wurde ein regimewechsel erreicht?-nein
-hat die usa die kontrolle über die straße von hormus?-nein
-wurde die strategische iranische insel kharg besetzt?-nein
-hat der iran sein atomprogramm aufgegeben?-nein
 
es wird kein Frieden geben solange das Netanjahu Regime sich nicht vor einem Tribunal verantworten muss, Entwaffnet und unter UN Blauhelm Besatzung liegt.
Deutschland als Kollaborateur der massiv die Kriegsverbrechen und den Genozid des Netanjahu Regimes unterstützt hat muss mindestens für die Kriegsschäden in der Region aufkommen und oder Reperationen zahlen. Für die hinterbliebenen der gezielten Morde muss eine lebenslange Rente gezahlt werden.
Tja, da bleibt die Frage offen, wann sich das Erdogan Regime vor einem Tribunal verantworten wird, bei den massenhaften Kriegsverbrechen und Kriegsschäden in dieser Region, die Erdogan und das türkische Militär angerichtet haben. Für die Hinterbliebenen der gezielte Morde muss eine lebenslange Rente bezahlt werden.
 
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