Das sind für mich keine Helden, sondern ekelhafte Faschisten. Also Dalic und Thompson
Zlatko Dalić, ein Held, der auf HDZ und Thompsons Kroatien zugeschnitten ist
Zum Glück geht die Weltmeisterschaft zu Ende. Es ist ein unersetzlicher Verlust, was aus dem Fußball und seinem einst so elitären und beliebten Wettbewerb geworden ist. Figuren wie Trump und Infantino und der korrupte Gigant FIFA haben die Weltmeisterschaft in ein groteskes Massenspektakel verwandelt, bei dem ein Tor wegen einer Haarberührung annulliert wird und eine Rote Karte die Einladung des Gastgebers an den Marionetten-Bauchredner, der als Zeremonienmeister fungiert, zunichtemacht.
Der Zauber der Weltmeisterschaft, der uns den Fußball lieben ließ, wird von Spielern wie Haaland oder dem kapverdischen Torwart am Leben erhalten, doch der bleibende Gesamteindruck ist bitter und abstoßend. Und machen wir uns nichts vor: Diese Weltmeisterschaft ist nicht anders. Die WM 2018, bei der Kolinda den Kriegsverbrecher Putin umarmte und Modrić von dessen blutigen Händen die Auszeichnung zum besten Spieler entgegennahm, war nicht besser. Man erinnere sich nur daran: Putin hatte vier Jahre zuvor einen brutalen Angriff auf die Ukraine verübt.
Kroatiens erfolgreichster Trainer verlässt das Land.
Die darauffolgende Weltmeisterschaft fand in Katar statt, einem Land, das die Menschenrechte mit Füßen tritt. Dort steht jede Frau unter männlicher Vormundschaft, und Homosexuellen droht eine einjährige Haftstrafe. Kroatien gewann dort Bronze in Stadien, die auf den Knochen Tausender Gastarbeiter errichtet wurden. Moderne Sklaven, die massenhaft beim Bau dieser prunkvollen Sportanlagen mitten in der Wüste starben und sich in Containern ohne Klimaanlage in unerträglicher Hitze ihren Lebensunterhalt verdienten.
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