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Der Ukraine Sammelthread

Der stellvertretende Vorsitzende des Verteidigungsausschusses der Staatsduma, Alexei Schurawlew, erklärte, Russland sei zum Einsatz taktischer Atomwaffen verpflichtet.

„Wir müssen so zuschlagen, dass der Feind begreift, dass er kapitulieren muss. Es gibt Diskussionen: Dürfen wir taktische Atomwaffen einsetzen oder nicht? Solche Diskussionen dürften gar nicht erst stattfinden; wenn nötig, sind wir verpflichtet, sie einzusetzen. Wir dürfen nicht denselben Fehler machen. Wenn wir zuschlagen müssen, werden wir zuschlagen. Und das steht nicht zur Debatte. Sehen Sie, die Amerikaner haben zwei Atombomben auf Japan abgeworfen, und heute kriechen die Japaner ihnen in den Hintern. Ihr Premierminister legt Blumen auf die Gräber der amerikanischen Piloten, die die Atombombe auf Japan abgeworfen haben", sagte Schurawlew.


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Der Z-Patriot Pawel Gubarew:
„Kommandeure urinieren Soldaten in den Mund. Offiziere zwingen Soldaten, Urin zu trinken“, sagte Gubarew und beschrieb damit die Praktiken an der russischen Front. Kommandeure bestraften Soldaten auf diese Weise sowohl für Vergehen als auch rein präventiv.
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2014 war Gubarew einer der Anführer der selbsternannten, von Russland kontrollierten Volksrepublik Donezk. Gubarev wurde Leiter der Mobilisierungsdirektion des Verteidigungsministeriums der DVR. Er unterliegt derzeit Sanktionen der EU, der USA, Großbritanniens und mehrerer anderer Länder.
Er war Mitglied der neonazistischen Bewegung „Russische Nationale Einheit“.
 
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Moskau: Zwei Tote bei Raketenangriff auf Belgorod
Bei einem Raketenangriff auf die russische Stadt Belgorod nahe der Grenze zur Ukraine sind laut Behördenangaben zwei Menschen getötet und 16 weitere verletzt worden.

Die Ukraine habe bei dem Angriff ein Betriebsgelände getroffen, teilte der amtierende Gouverneur der Region, Alexander Schuwajew, auf Telegram mit. Durch den Angriff seien außerdem Brände in sieben Lagerhallen der Stadt ausgebrochen.

Lawrow: NATO-Aktivitäten in Arktis direkte Bedrohung
Indes erklärte der russische Außenminister Sergej Lawrow, dass Russland die Aktivitäten der NATO in der Arktis als direkte Bedrohung für seine Sicherheit betrachte. „Eine derartige militärische Aktivität im hohen Norden stellt eine direkte Bedrohung für die Sicherheit Russlands dar“, hieß es.

 
Cherson: Die Stadt, die nicht zur Ruhe kommt
Im November 2022 wurde Cherson von der ukrainischen Armee zurückerobert. Nun rufen die Behörden die Bewohner auf, Cherson zu verlassen

Viktoriia Maryshchuks Leben besteht derzeit aus einer Abfolge von Tagen, die einander ähneln. Aufstehen, arbeiten, essen, schlafen.

Am Wochenende besucht sie eines der wenigen Fitnesscenter in Cherson, die irgendwo versteckt im Untergrund weiter betrieben werden. Oder sie malt europäische Hauptstädte und Landschaften nach dem Schema von Malen nach Zahlen und liest romantische Bücher.

"Bevor ich das Haus verlasse, schaue ich auf mein Handy, um zu sehen, ob Drohnen fliegen. Erst vor kurzem, als ich aus einem Geschäft kam, hörte ich das Geräusch einer Drohne. Zum Glück hatte ich noch Zeit, mich in einem anderen Geschäft zu verstecken. Nachdem unsere Verteidiger sie abgeschossen hatten, rannte ich nach Hause", erzählt Maryshchuk am Telefon.

 
Der stellvertretende Vorsitzende des Verteidigungsausschusses der Staatsduma, Alexei Schurawlew, erklärte, Russland sei zum Einsatz taktischer Atomwaffen verpflichtet.

„Wir müssen so zuschlagen, dass der Feind begreift, dass er kapitulieren muss. Es gibt Diskussionen: Dürfen wir taktische Atomwaffen einsetzen oder nicht? Solche Diskussionen dürften gar nicht erst stattfinden; wenn nötig, sind wir verpflichtet, sie einzusetzen. Wir dürfen nicht denselben Fehler machen. Wenn wir zuschlagen müssen, werden wir zuschlagen. Und das steht nicht zur Debatte. Sehen Sie, die Amerikaner haben zwei Atombomben auf Japan abgeworfen, und heute kriechen die Japaner ihnen in den Hintern. Ihr Premierminister legt Blumen auf die Gräber der amerikanischen Piloten, die die Atombombe auf Japan abgeworfen haben", sagte Schurawlew.


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Stellt euch vor, der statt Putin wäre russischer Präsident.
 
Verteidigungs- und Außenminister beraten Ukraine-Hilfen
Auf EU-Ebene starten heute die ersten informellen Ministertreffen nach der Sommerpause diese Woche im Vorsitzland Irland.

Heute kommen zuerst die Verteidigungsministerinnen und -minister, ab morgen die Außenministerinnen und -minister zusammen. Bei beiden Treffen wird die Unterstützung der Ukraine eine zentrale Rolle spielen. Österreich wird von Verteidigungsministerin Klaudia Tanner (ÖVP) und Außenministerin Beate Meinl-Reisinger (NEOS) vertreten.

Ziel bei informellen Treffen ist nicht die Fassung formeller Beschlüsse, sondern der Austausch zu aktuellen Themen und die Vorbereitung der nächsten formellen Ratstreffen und EU-Gipfel.

Neben der weiteren Unterstützung der Ukraine besprechen die Verteidigungsminister in Wicklow laut Ratsagenda die generelle Verteidigungsfähigkeit der EU, die Weiterführung der UNO-Mission im Libanon und das Thema Weltraum in Bezug auf Sicherheit und Verteidigung.

Tanner fordert geordneten Übergang bei Libanon-Mission
„Wichtig ist für mich bei diesem Treffen besonders, wie es mit unserer Mission im Libanon weitergehen wird. Österreich stellt bei diesem Einsatz die Logistik und wird daher auch als Letztes den Einsatzraum verlassen“, sagte Tanner im Vorfeld.

 
Der europäische Traum und der Weg nach Hause: Was die Zukunft für junge Ukrainer bereithält
1,2 Millionen junge Menschen haben die angegriffene Ukraine verlassen, etwa zwei Millionen im Land sind weder in Ausbildung noch in Beschäftigung. Nun will man ihnen gute Chancen bieten

Hinter jeder Diskussion über den Wiederaufbau der Ukraine steht eine weitaus grundlegendere Frage: Wer wird das Land wiederaufbauen? Seit 2022 haben rund 1,7 Millionen junge Menschen das Land verlassen, Hunderttausende verteidigen es an der Front, und etwa zwei Millionen junge Menschen gelten als NEETs – sie befinden sich weder in Ausbildung noch in Beschäftigung oder Weiterbildung ("Not in Education, Employment or Training"). Das geht aus Zahlen des UN-Kinderhilfswerks Unicef und dem ukrainischen Jugendministerium hervor.

Die Regierung sucht nun die Unterstützung ihrer internationalen Partner, allen voran der Europäischen Union, um dieser Generation nach dem Ende des Krieges – wann und wie auch immer dieses Ende aussehen wird – eine echte Grundlage für eine friedliche Zukunft zu schaffen: hochwertige Bildung und menschenwürdige Arbeit in einem Arbeitsmarkt, der sich trotz der Invasion als bemerkenswert robust erwiesen hat.

 
Indiens Premier Modi: Kriegsende ist nötig
Indiens Premierminister Narendra Modi hat bei einem Treffen mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin in Kirgistan die Notwendigkeit eines Kriegsendes angesprochen. Indien unterstütze alle Friedensbemühungen, sagte Modi gestern bei dem Gespräch am Rande des Gipfels der Schanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SCO) in der kirgisischen Hauptstadt Bischkek.

Der Weg von einem endlosen Krieg hin zum Ende des Krieges müsse eingeschlagen werden. Putin entgegnete, dass Russland auf dem Weg sei.

Russland überzieht die Ukraine seit mehr als viereinhalb Jahren mit Angriffen. Modi hatte bereits in der Vergangenheit eine Beendigung des Krieges gefordert. Indien und China gelten für Russland als verlässliche Handelspartner, während die USA und die EU das Land wegen Putins Krieg gegen die Ukraine mit Sanktionen belegt haben.

 
Tote bei Angriffen auf Region Kiew
Zu Beginn des neuen Schuljahres in der Ukraine sind bei neuen russischen Luftangriffen auf die Region Kiew laut Behörden mindestens vier Menschen getötet worden. „Leider kamen bei dem feindlichen Angriff auf die Hauptstadt drei Menschen ums Leben“, teilte die Kiewer Militärverwaltung heute im Onlinedienst Telegram mit. Es gebe zudem Berichte über fünf Verletzte.

In Boryspil östlich von Kiew wurde den Militärbehörden zufolge zudem ein weiterer Mensch bei einem russischen Angriff auf ein Geschäft getötet. Der Chef der Militärverwaltung der Region Kiew, Timur Tkatschenko, sprach von einem „massiven“ nächtlichen Angriff „mit russischen Raketen und Kampfdrohnen“. Ihm zufolge wurde in Boryspil zudem ein Wohnhaus getroffen. Dabei seien acht Menschen verletzt worden.

 
Wegen Ukraine-Krieg: Kaum noch Getreidefrachter im Schwarzen Meer – Türkei will vermitteln
Kein Getreide, drohender Hunger, eskalierender Seekrieg: Die Türkei prescht mit einem neuen Getreide-Deal vor – doch Russland und die Ukraine verhandeln derzeit nicht.

Istanbul – Die Türkei setzt sich für ein neues Abkommen zwischen den Kriegsparteien Russland und Ukraine etwa zum Export von Getreide über das Schwarze Meer ein. Man stehe dazu mit Kiew und Moskau in Kontakt, sagte der türkische Außenminister Hakan Fidan in Istanbul vor der Presse. „Wir arbeiten an einem weiteren Abkommen, ähnlich wie das Getreideabkommen“, sagte Fidan. Ein solches Abkommen hatte es bereits nach Beginn des Ukraine-Kriegs im Jahr 2022 gegeben. Es lief aber 2023 aus.

 
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