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Der Ukraine Sammelthread

Selenskyj: USA informierten Kiew über Treffen in Moskau
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat eigenen Angaben zufolge von den USA Informationen über einige Treffen in Moskau erhalten. „Heute haben wir von der amerikanischen Seite Informationen über die Treffen in Moskau erhalten, die in diesen Tagen stattgefunden haben“, so Selenskyj gestern auf Telegram.

Es habe dort mehrere Gespräche gegeben, ergänzte er, ohne Einzelheiten zu den Teilnehmenden zu nennen. Selenskyj dankte für die Informationen und den „notwendigen Ton“ des Gesprächs mit Russland.

Die Zeitung „Wall Street Journal“ hatte am Mittwoch berichtet, dass CIA-Direktor John Ratcliffe nach Moskau gereist sei, um Russland vor einem Angriff auf ein NATO-Mitglied zu warnen. Der Kreml wies den Bericht zurück, während US-Präsident Donald Trump erklärte, der russische Präsident Wladimir Putin werde keinen Angriff auf ein NATO-Land befehlen.

 
Ex-Minister Fedorow wird Berater in Italien
Der ehemalige ukrainische Verteidigungsminister Mychajlo Fedorow wird Berater für militärische Innovationen im italienischen Verteidigungsministerium. Das teilte das Ministerium in Rom gestern mit. Der italienische Verteidigungsminister Guido Crosetto hatte dem Ukrainer den Posten nach dessen Entlassung im Juli angeboten.

Fedorow bedankte sich auf X für das Angebot. Er wolle Italien dabei unterstützen, „moderne Technologien der Kriegsführung zu übernehmen, seinen Verteidigungssektor zu stärken und sich an neue globale sicherheitspolitische Herausforderungen anzupassen“, schrieb der Politiker.

Er betonte, die Ukraine verfüge über einzigartige Erfahrungen, die das Land mit seinen Verbündeten teilen wolle. Fedorow stellte aber trotz des Beraterpostens für Italien klar: „Gleichzeitig bleibt mein Hauptfokus unverändert: Ich setze meine Arbeit in der Ukraine an zentralen Projekten fort, die unsere Verteidigung stärken und dazu beitragen, internationale Ressourcen zu gewinnen.“

Forderung nach Wahlen in Ukraine
Fedorow ist in der Ukraine bereits der vierte Verteidigungsminister seit Kriegsbeginn, der entlassen wurde. Der 35-Jährige musste im Juli nach Konflikten mit der Militärführung und politischen Rivalen über Reformen bei der Beschaffung und Mobilisierung gehen.

 
 
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Ein Munitionslager, in dem Raketen und Drohnen gelagert wurden, wurde nahe Kiew von russischen Drohnen angegriffen. Die Munition im Depot detonierte die ganze Nacht hindurch. Das Lager befand sich in einer Ortschaft, unweit von Wohnhäusern. Insgesamt kamen 37 Menschen ums Leben; 20 von ihnen starben bei einem Brand in einem Heim für ältere und behinderte Menschen.
 
Ein Munitionslager, in dem Raketen und Drohnen gelagert wurden, wurde nahe Kiew von russischen Drohnen angegriffen. Die Munition im Depot detonierte die ganze Nacht hindurch. Das Lager befand sich in einer Ortschaft, unweit von Wohnhäusern. Insgesamt kamen 37 Menschen ums Leben; 20 von ihnen starben bei einem Brand in einem Heim für ältere und behinderte Menschen.

Viele Tote nach Angriff auf Munitionsdepot
Bei einem russischen Luftangriff auf das Dorf Myla in der Region Kiew sind Freitagabend mindestens 37 Menschen getötet worden, Dutzende wurden verletzt. Nach ukrainischen Angaben wurde ein Munitionsdepot getroffen. Die ukrainischen Behörden prüfen, ob das Kriegsgerät dort überhaupt gelagert werden durfte. Die Staatsanwaltschaft leitete Ermittlungen wegen Fahrlässigkeit ein.

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft wurde bei dem Drohnenangriff auf das knapp fünf Kilometer von der Stadtgrenze Kiews entfernte Dorf Myla ein Unternehmensgelände getroffen. Infolge des Angriffs sei ein Feuer ausgebrochen, zudem sei es zu weiteren Explosionen gekommen, so Tymur Tkatschenko, Gouverneur der Region Kiew.

Die Explosion zog die umliegende Infrastruktur in Mitleidenschaft. Laut Präsident Wolodymyr Selenskyj entstanden an einem Wohnblock, einem Altersheim und einer Einrichtung für Menschen mit Behinderung erhebliche Schäden. 300 Rettungskräfte standen im Einsatz. Die Hauptverbindungsstrecke von Kiew Richtung Westen musste in der Folge auf einem mehrere Kilometer langen Abschnitt für die Lösch- und Rettungsarbeiten komplett gesperrt werden.

 
AKW Saporischschja ohne externe Stromversorgung
Das russisch besetzte ukrainische Atomkraftwerk Saporischschja ist nach Angaben der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) seit mehr als einer Woche von der externen Stromversorgung abgeschnitten. Die Anlage werde derzeit mit Notstrom-Dieselgeneratoren versorgt, erklärte die Organisation gestern.

Der vorhandene Dieselvorrat reiche für etwa zehn Tage. Die externe Stromversorgung sei infolge militärischer Aktivitäten auf der Nordseite des Flusses Dnipro ausgefallen.

Die IAEA bemühe sich um eine örtliche Waffenruhe, damit beschädigte Stromleitungen repariert werden könnten. Eine zuverlässige externe Stromversorgung und sichere Versorgungswege seien für die nukleare Sicherheit „unverzichtbar“, erklärte IAEA-Chef Rafael Grossi.

 
Diplomatischer Protest der Türkei nach ukrainischen Attacken auf Schiffe
Der Botschafter Kiews musste zum Rapport.
Nach Luftangriffen auf zwei türkische Schiffe im Schwarzen Meer hat Ankara den ukrainischen Botschafter herbeizitiert. In dem Gespräch habe die Türkei „betont, dass die Sicherheit des Personen- und Güterverkehrs sowie der Schifffahrt und der Umwelt gewährleistet sein muss“, erklärte das türkische Außenministerium am Samstag.

Mit dem Schritt reagierte Ankara auf Angriffe auf türkische Schiffe am Mittwoch und Donnerstag. Dabei wurde nach türkischen Angaben zunächst das Containerschiff „Lider Bordo Mavi“ vor dem russischen Schwarzmeerhafen Tuapse attackiert.

 
In Odessa erschoss ein Mann seine Eltern, verletzte seinen Bruder und beging anschließend mit einem Jagdgewehr Selbstmord, wie die Polizei berichtet.
Die Schießerei ereignete sich am 29. August in einem Hochhaus im Kiewer Bezirk. Die Eltern des 50-Jährigen starben, sein Bruder wurde ins Krankenhaus eingeliefert. Nach der Tat verbarrikadierte sich der Mann in der Wohnung. Als die Polizei eintraf, erschoss er sich.

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In Dortmund tötete ein 15-jähriger Jugendlicher seinen Vater, einen ukrainischen Soldaten, wie die Bild-Zeitung berichtet.

Laut Ermittlern erlitt der 49-jährige Alexander zwei Stichwunden in die Brust, die Lunge und Herz verletzten, und starb noch am Tatort. Sein Sohn alarmierte den Notruf und wurde festgenommen. Die Bild-Zeitung berichtet unter Berufung auf Quellen innerhalb der Ermittlungen, dass der Jugendliche etwa ein Jahr vor dem Mord zum Islam konvertiert war. Die Ermittler räumen ein, dass er möglicherweise radikalisiert wurde, es ist aber noch nicht geklärt, ob dies mit dem Tatmotiv zusammenhängt. Nachbarn berichteten zudem von Konflikten innerhalb der Familie, weshalb die Ermittler auch häusliche Gewalt in Betracht ziehen.
 
Eine Gruppe Polen hat in Posen einen anderen Polen brutal zusammengeschlagen, weil sie ihn irrtümlich für einen Ukrainer hielten, wie lokale Medien berichteten. Während der Prügelattacke riefen sie „Verpiss dich in den Krieg!“ und beleidigten die UPA und Bandera.
Friendly Fire, kurwa 😄

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Laut lokalen Medienberichten wurde Angelina Jolie heute in Charkiw gesehen. Sie soll sich gestern auch in Ternopil aufgehalten haben. Eine offizielle Bestätigung dieser Information liegt noch nicht vor, aber auch beim letzten Mal reiste sie ohne Ankündigung an.
 
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Ein Munitionslager, in dem Raketen und Drohnen gelagert wurden, wurde nahe Kiew von russischen Drohnen angegriffen. Die Munition im Depot detonierte die ganze Nacht hindurch. Das Lager befand sich in einer Ortschaft, unweit von Wohnhäusern. Insgesamt kamen 37 Menschen ums Leben; 20 von ihnen starben bei einem Brand in einem Heim für ältere und behinderte Menschen.

Der Mineralwasserhersteller „Chistaya Voda“, in dessen Lager Drohnen und Raketen gelagert wurden, hat die Produktion eingestellt.

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Russland zerstört Lager und Logistikeinrichtungen in der Ukraine, und die Supermarktregale leeren sich landesweit: Videos zeigen Geschäfte in Iwano-Frankiwsk und Winnyzja.
 
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