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Der Ukraine Sammelthread

Der Kreml hat signalisiert, dass er nicht beabsichtigt, seine militärischen Ziele in der Ukraine aufzugeben, wie Bloomberg berichtet.
Putin ist nur zu einer Beendigung des Krieges zu seinen eigenen Bedingungen bereit; zudem verschärft Moskau seine Forderungen, da es sich der Ukraine militärisch überlegen wähnt – so verlautet es aus Kreml-nahen Kreisen.


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Mit Angriffen auf Lagerhäuser, Logistikeinrichtungen und große Handelsunternehmen zielt Russland auf jenen Sektor ab, der rund 70 % des ukrainischen BIP ausmacht, erklärte der Ökonom Oleksiy Kushch. Ihm zufolge entfallen auf Handel und Dienstleistungen zudem mehr als 70 % der Arbeitsplätze und fast 80 % der Steuereinnahmen.

„Indem Russland Logistiklager zerstört und große Handelsunternehmen angreift, versetzt es dem tertiären Sektor der ukrainischen Wirtschaft faktisch einen schweren Schlag“, sagte Kushch.

Er wies darauf hin, dass es – anders als im Energiesektor – keine etablierten Mechanismen für die rasche Wiederherstellung der Logistik- und Transportinfrastruktur gebe. Folglich könnten sich die Auswirkungen solcher Angriffe in den kommenden Monaten noch verstärken.

Als mögliche Konsequenzen nannte Kushch unter anderem einen Rückgang des BIP bereits im vierten Quartal, Arbeitsplatzverluste, sinkende Steuereinnahmen sowie ein Anwachsen der Schattenwirtschaft. Er schätzt, dass sich die Auswirkungen der jüngsten Großangriffe auf die Unternehmen bereits Ende September in den Haushaltszahlen niederschlagen werden.

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Die Ukraine scheint den Krieg zu verlieren – es sei denn es geschieht ein Wunder. Allerdings wäre es nur um eine taktische Niederlage; strategisch und auf lange Sicht werden die Ukraine und der Westen den Krieg gewinnen, und Russland, folglich, verlieren.
 
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Polizeikräfte aus Israel sind in Uman eingetroffen, um die Sicherheit in dem Gebiet zu verstärken, in dem sich chassidische Juden während Rosch Haschana aufhalten und pilgern – so die Polizei der Region Tscherkassy.

Die Feierlichkeiten zum jüdischen Neujahrsfest finden vom 11. bis 13. September statt.

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Ukrainische Strafverfolgungs- und Sicherheitsbeamte verdienen monatlich mehr als 24 Millionen US-Dollar, indem sie betrügerische Callcenter vor behördlichen Zugriffen schützen; dies berichtet das ukrainische Online-Medium *Dzerkalo Tyzhnia*. Im Land sind schätzungsweise 2.000 solcher betrügerischen Callcenter tätig, von denen mehr als tausend eine monatliche „Schutzgebühr“ an Sicherheitsbeamte zahlen, um Razzien zu entgehen. Als Empfänger dieser Zahlungen wurden Vertreter des SBU, des GUR (Militärnachrichtendienst), der Polizei, der Generalstaatsanwaltschaft, des Dienstes für Finanzüberwachung sowie des staatlichen Grenzschutzdienstes identifiziert.

Im Rahmen der Operation „Karthago“ führte das Nationale Antikorruptionsbüro der Ukraine (NABU) – eine vom Präsidenten und der Regierung unabhängige Behörde – in dieser Woche Durchsuchungen bei der Generalstaatsanwaltschaft durch und nahm einen hochrangigen Beamten fest, der betrügerische Callcenter gedeckt hatte.
 
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Der Kreml hat signalisiert, dass er nicht beabsichtigt, seine militärischen Ziele in der Ukraine aufzugeben, wie Bloomberg berichtet.
Putin ist nur zu einer Beendigung des Krieges zu seinen eigenen Bedingungen bereit; zudem verschärft Moskau seine Forderungen, da es sich der Ukraine militärisch überlegen wähnt – so verlautet es aus Kreml-nahen Kreisen.


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Mit Angriffen auf Lagerhäuser, Logistikeinrichtungen und große Handelsunternehmen zielt Russland auf jenen Sektor ab, der rund 70 % des ukrainischen BIP ausmacht, erklärte der Ökonom Oleksiy Kushch. Ihm zufolge entfallen auf Handel und Dienstleistungen zudem mehr als 70 % der Arbeitsplätze und fast 80 % der Steuereinnahmen.

„Indem Russland Logistiklager zerstört und große Handelsunternehmen angreift, versetzt es dem tertiären Sektor der ukrainischen Wirtschaft faktisch einen schweren Schlag“, sagte Kushch.

Er wies darauf hin, dass es – anders als im Energiesektor – keine etablierten Mechanismen für die rasche Wiederherstellung der Logistik- und Transportinfrastruktur gebe. Folglich könnten sich die Auswirkungen solcher Angriffe in den kommenden Monaten noch verstärken.

Als mögliche Konsequenzen nannte Kushch unter anderem einen Rückgang des BIP bereits im vierten Quartal, Arbeitsplatzverluste, sinkende Steuereinnahmen sowie ein Anwachsen der Schattenwirtschaft. Er schätzt, dass sich die Auswirkungen der jüngsten Großangriffe auf die Unternehmen bereits Ende September in den Haushaltszahlen niederschlagen werden.

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Die Ukraine scheint den Krieg zu verlieren – es sei denn es geschieht ein Wunder. Allerdings wäre es nur um eine taktische Niederlage; strategisch und auf lange Sicht werden die Ukraine und der Westen den Krieg gewinnen, und Russland, folglich, verlieren.


Ich würde sagen, über das was in naher Zukunft geschehen wird kann man spekulieren. Wenn es aber zum Kriegsende kommt und der Donbas an Russland geht, weiß keiner was danach folgt. Bei was ich mir sicher bin ist, dass Deutschland sich keinen Gefallen tut, wenn es sich weiter vor den Karren spannen lässt. Die eigenen Interessen und die eigene Sicherheit sollten Vorrang vor allem anderen haben.
"Der Westen" sind für mich politisch vor allem die USA und Großbritannien.
 
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Ich würde sagen, über das was in naher Zukunft geschehen wird kann man spekulieren. Wenn es aber zum Kriegsende kommt und der Donbas an Russland geht, weiß keiner was danach folgt. Bei was ich mir sicher bin ist, dass Deutschland sich keinen Gefallen tut, wenn es sich weiter vor den Karren spannen lässt. Die eigenen Interessen und die eigene Sicherheit sollten Vorrang vor allem anderen haben.
"Der Westen" sind für mich politisch vor allem die USA und Großbritannien.
Deutschlands Interesse besteht darin, Rohstoffe aus Russland zu importieren und Fertigwaren auf dem russischen Markt abzusetzen; solange jedoch der KGB – unter der Führung Putins – in Russland an der Macht bleibt und eine imperiale sowie westfeindliche Agenda verfolgt, werden die USA die Sanktionen nicht aufheben, was bedeutet, dass kein Handel mit Russland stattfinden wird. Daher liegt Deutschlands aktuelles Interesse in einem Machtwechsel im Kreml.


Was für die kommenden Monaten absehbar ist:
- Für Ende September sind in Russland Duma-Wahlen angesetzt, auf die möglicherweise eine Mobilisierung und eine verstärkte Offensive in der Ukraine folgen könnten.
- Merz könnte im September oder Oktober zurücktreten. Die politische Ausrichtung des neuen Kanzlers ist noch unbekannt.
- Im November finden in den USA Kongress-Wahlen statt; danach könnte Trump zur „lahmen Ente“ werden – oder sogar ganz zurücktreten, und Vance an seine Stelle treten wird (aber auch er wegen des Verlusts der Kongressmehrheit zu einer „lahmen Ente“ werden wird).
- Im Winter wird Russland wahrscheinlich die Infrastruktur der Ukraine zerstören; Städte werden ohne Heizung und Strom sein, viele Unternehmen werden ihren Betrieb einstellen, die Arbeitslosigkeit wird steigen – was noch mehr Ukrainer zur Flucht aus dem Land treiben wird.
- Macron wird im Frühjahr aus dem Amt scheiden; die neue Regierung befürwortet eine Kürzung der Ukraine-Hilfen, strebt ein Ende des Krieges an und könnte sogar aus der NATO austreten. Welchen politischen Kurs wird die neue französische Regierung einschlagen weiss man jetzt nicht, doch die Unterstützung für die Ukraine wird mit Sicherheit reduziert werden.

Es gibt also zu viele Unwägbarkeiten, doch die Gesamtaussichten für die Ukraine sehen nicht rosig aus
 
Deutschlands Interesse besteht darin, Rohstoffe aus Russland zu importieren und Fertigwaren auf dem russischen Markt abzusetzen; solange jedoch der KGB – unter der Führung Putins – in Russland an der Macht bleibt und eine imperiale sowie westfeindliche Agenda verfolgt, werden die USA die Sanktionen nicht aufheben, was bedeutet, dass kein Handel mit Russland stattfinden wird. Daher liegt Deutschlands aktuelles Interesse in einem Machtwechsel im Kreml.

Gut, aber was wäre westfreundliche Politik? Die Russen haben ja auch ihre nachvollziehbaren Interessen.
Die einzige Phase in der ich eine russlandfreundliche Haltung bei den USA bemerkte war in der Jelzin-Ära, und das spricht Bände, wie sie Russland sehen wollen.
 
Die USA und der Westen wären mit einem solchen Russland, wie in den 1990er unter Jelzin wahrscheinlich voll zufrieden – oder, noch besser, mit 4 oder 5 solcher Russlands anstelle des einen großen, wie heute. Ich persönlich auch, und habe hier das bereits mehrfach geschrieben
 
Die USA und der Westen wären mit einem solchen Russland, wie in den 1990er unter Jelzin wahrscheinlich voll zufrieden – oder, noch besser, mit 4 oder 5 solcher Russlands anstelle des einen großen, wie heute. Ich persönlich auch, und habe hier das bereits mehrfach geschrieben

Aus russischer Perspektive dient deren eigener Imperialismus als Verteidigung gegen eben solche Szenarien.
 
Aus russischer Perspektive dient deren eigener Imperialismus als Verteidigung gegen eben solche Szenarien.
«Was Rußland betrifft, so konnte es nur als Besitzerin einer ungeheuren Menge gestohlenen Eigentums erwähnt werden, das am Tage der Abrechnung zurückgegeben werden muß.»
Friedrich Engels, Artikel «What has the Working Class to do with Poland?», 1866
 
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Trumps Delegation scheitert in Moskau – und fährt weiter in die Ukraine
Die beiden Gesandten im Auftrag von US-Präsident Donald Trump hatten keinen neuen Plan im Gepäck: Laut Financial Times verfügten sie über aktualisierte Versionen früherer Dokumente, überarbeitet, um die veränderten Umstände seit der Aussetzung der Verhandlungen zu Beginn des Kriegs im Iran im Februar zu berücksichtigen. Nach der ersten Gesprächsrunde bezeichnete Steve Witkoff die Gespräche als „sehr bedeutend“ und „substanziell“: „Wir fühlen uns sehr ermutigt.“ Jared Kushner erklärte, sein Schwiegervater Trump sei nicht nur entschlossen, ein Ende vom Ukraine-Krieg zu erleben, sondern eine „lange und dauerhafte“ Friedenslösung zu sichern und den Ukrainern zu ermöglichen, die im Krieg gezeigte Stärke und Erfindungskraft in den Wiederaufbau ihres Landes zu lenken.

Er vergaß auch nicht, den „deutschen, französischen und britischen Partnern“ zu danken, die an den Gesprächen teilgenommen haben. Die Positionen bleiben jedoch weit auseinander, denn auf der einen Seite erleben die Ukrainer bereits im fünften Jahr die russische Aggression, die darauf abzielt, ihr Land zu zerstören. Ukraines Präsident Wolodymyr Selenskyj hob hervor, dass das Ziel der Gespräche nicht nur die Beendigung des Kriegs sei, sondern auch, zu verhindern, dass Moskau sie erneut überfällt. Auf der anderen Seite lehnt Putin weiterhin einen Waffenstillstand entlang der aktuellen Frontlinie ab, weil er will, dass Kiew den von ihm kontrollierten Teil des Donbass abtritt und zudem seine Ambitionen aufgibt, der NATO beizutreten.

 
US-Gesandte drängen auf Kompromisse
Bei ihrem ersten Besuch in Kiew seit Beginn des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine haben die US-Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner Zugeständnisse von beiden Seiten gefordert. „Beide Parteien müssen Kompromisse eingehen und Differenzen abbauen“, sagte Witkoff am Sonntag bei einer Pressekonferenz in Kiew. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj betonte, dass Gebietsfragen nur bei einem Treffen der Staatschefs geklärt werden könnten. Zuvor waren die US-Gesandten im Kreml bei Russlands Präsident Wladimir Putin.

„Wir denken, über die notwendigen Elemente“ für einen Kompromiss zu verfügen, sagte Witkoff in der ukrainischen Hauptstadt, in die er gemeinsam mit dem Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump, Kushner, gereist war. „Es ist sehr schwer, aber wir sind entschlossen, es liegt uns am Herzen, und wir hoffen, dass dss alles zu einer erfolgreichen, friedlichen, diplomatischen Lösung führen wird“, fügte Witkoff hinzu.

 
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