Aktuelles
  • Herzlich Willkommen im Balkanforum
    Sind Sie neu hier? Dann werden Sie Mitglied in unserer Community.
    Bitte hier registrieren

Den Haag: Ein (politisches) Gericht, das im Nachhinein anstatt der Versöhnung und Aufarbeitung den Westbalkan mehr spaltete als je zuvor?

Das Urteil lese ich mir noch durch, aber es ist sicherlich noch nichts rechtskräftig.

Wie auch immer, das Urteil kann nicht als Messlatte dafür dienen, ob der Kosovo einen Anspruch auf eine Unabhängigkeit hat, oder nicht, es beleuchtet erst einmal nur einige Verbrechen und sorgt dafür, dass die Verantwortlichen büßen müssen.

Ich bin mir jedoch sicher, dass die Albaner, so wie die Serben, dieses Urteil nicht zum Anlass nehmen werden, um auf die jeweils andere Seite zuzugehen.

@Maradona du bist halt nicht gut beraten den Dreck von Vucic nachzulabern, sondern dein eigenes Hirn einzuschalten, dann hättest du nicht die Behauptung von heute Morgen getroffen.
 
Das Schuldurteil gegen Thaci ist eine absolute Ohrfeige für das offizielle Bild von der „Unabhängigkeit“. Im Endeffekt zeigt es, dass dieses ganze, von den USA und der NATO hochgezogene Staatsbaufeld auf einer Terror-Truppe basierte. Das Märchen von der "heroischen Befreiung" wurde damit offiziell zu hahnebüchenem Bullshit erklärt. Man kann das Ganze nicht mehr schönreden, wenn man an die vielen serbischen Zivilisten denkt, die entführt, gefoltert, vertrieben oder für Organhandel ausgeschlachtet wurden – während die Opfer der NATO-Bomben damals bloß als „Kollateralschaden“ abgetan wurden. Das Urteil stellt nicht nur ein paar Ex-Terroristen bloß, sondern rechnet mit der ganzen kosovarischen Abspaltungsbewegung ab.

Tyler in welchem Arsch hattest du diesmal deinen Kopf stecken?

Wieder Mal das Urteil nicht verstanden. Auch heute nochmals bestätigt UCK an sich vorbildliche Befreiungsarmee.

Einzeltäter werden verurteilt.
 
@Maradona du bist halt nicht gut beraten den Dreck von Vucic nachzulabern, sondern dein eigenes Hirn einzuschalten, dann hättest du nicht die Behauptung von heute Morgen getroffen.

Du glaubst doch nicht wirklich, dass dieses Urteil aufrecht bleibt. Auch der Kriegsverbrecher Gotovina wurde erst zu 24 Jahren verurteilt und dann politisch freigesprochen.


So wird es auch jetzt sein. Im zweiten Revisionsverfahren wird Thaçi freigesprochen oder zu deutlich weniger Haft verurteilt, sodass er vielleicht nur noch so viel sitzen muss, wie er bereits abgesessen hat, oder nur noch 2–3 Jahre.


Zudem wurde er von den Anklagen wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit freigesprochen – die ganzen Morde an Serben, Entführungen von Kindern und Zivilisten, Vertreibungen, die Zerstörung serbischer Häuser , Organhandel usw. wurden freigesprochen. Er wurde nur wegen Mordes und Misshandlungen von Gefangenen verurteilt.


Demnach sage ich ja: Für serbische Opfer gibt es im politischen Gericht in Den Haag keine Gerechtigkeit – weder in BiH, in der Krajina noch im Kosovo.


Somit haben sich der Westen und die NATO schön reingewaschen, denn wären sie verurteilt worden, würde das ja heißen, dass die NATO Terroristen und Kriegsverbrechern geholfen hätte – genauso im Fall der Krajina mit der Bewaffnung der kroatischen Armee.
 
Noch eine kurze Anmerkung, irgendwo heute gelesen, das einer der Verurteilten heute u.a. auch deswegen verurteilt wurden ist, weil er Kenntnis von einem Verbrechen hatte und dagegen nichts unternommen hat.

Ich frag mich war Fascho Vucic nicht Minister im Slobos Kabinett als Massaker gegen die alb. Bevölkerung verübt wurden sind?

Nicht das noch ein Wanted Brief nach Belgrad flattert
 
Ich frag mich war Fascho Vucic nicht Minister im Slobos Kabinett als Massaker gegen die alb. Bevölkerung verübt wurden sind?

Ja, März 1998 bis Oktober 2000 war serbischer Informationsminister beim Regime von Milosevic. Zu seinen Aussagen, jetzt nicht als Abgeordneter wo er einen Nazispruch tätigte zu den Bosniaekn oder Großserbien in Glina propagierte, KI befragt:

Als Informationsminister während des Kosovo-Krieges (1998–1999) spielte Aleksandar Vučić eine zentrale Rolle in der staatlichen Propaganda- und Unterdrückungsmaschinerie. [1]


Vučić gehörte damals der ultranationalistischen Serbischen Radikalen Partei (SRS) an, die das Konzept eines „Großserbiens“ verfolgte. Seine damalige politische Rolle und Rhetorik umfassten wesentliche Kernpunkte: [1]
  • Kriegspropaganda gegen Kosovo-Albaner: Das Ministerium unter Vučić steuerte die staatliche Medienlandschaft, um die Militäreinsätze der jugoslawischen Armee und serbischer Paramilitärs im Kosovo ideologisch zu rechtfertigen. Die albanische Bevölkerung und Unabhängigkeitsbestrebungen wurden pauschal als „Terroristen“ und Staatsfeinde dargestellt, um Hass zu schüren und ethnische Säuberungen medial zu decken. [1, 2, 3]
  • Radikale Rhetorik: Vučić fiel bereits vor seiner Ministerzeit durch extreme nationalistische Hetze auf. Bekannt ist vor allem sein Zitat aus dem serbischen Parlament von 1995 (während des Bosnienkrieges): „Tötet ihr einen Serben, werden wir hundert Muslime töten.“ Diese ultranationalistische Linie setzte er auch im Zuge des Kosovo-Konflikts fort.
  • Massive Zensur und Verfolgung: Unter Vučić wurde im Oktober 1998 das sogenannte „Informationsgesetz“ verabschiedet – eines der restriktivsten Mediengesetze Europas. Es erlaubte drakonische Geldstrafen und Verbote für Medien, die nicht der Regierungslinie folgten. Unabhängige Medien sowie albanischsprachige Zeitungen im Kosovo (wie Koha Ditore) wurden systematisch drangsaliert, beschlagnahmt oder verboten. [1, 2, 3]
Spätere Distanzierung
Nach der Abspaltung der Serbischen Fortschrittspartei (SNS) im Jahr 2008 vollzog Vučić eine öffentliche Kehrtwende. Er distanzierte sich teilweise von seinen radikalen Äußerungen der 1990er-Jahre und gab sich fortan als pro-europäischer Reformer. Dennoch werfen ihm Kritiker und Nachbarstaaten bis heute vor, dass der nationalistische Kern und der autoritäre Umgang mit Medien in seiner heutigen Politik als Präsident weiter spürbar sind.

Ja, er distanziert sich von seinen Äußerungen, der ist wirklich gut.
 
B92:
Vučić zum Urteil gegen die UÇK-Anführer: „Alle 6 Punkte abgewiesen“, „Wir haben weder Grund zur Freude noch zur Trauer“ FOTO
Der serbische Präsident Aleksandar Vučić hat sich anlässlich des heute verkündeten Urteils gegen die Anführer der UÇK an die Öffentlichkeit gewandt.

Gleich zu Beginn sagte Vučić: „Für Serbien ist die Wahrung von Frieden und Stabilität von entscheidender Bedeutung, für unser Land gibt es nichts Wichtigeres als das. Ich glaube, das liegt daran, dass die Emotionen auch 20, 27 und 30 Jahre nach den Konflikten in unserer Region so hochkochen.“

„Es wurde viel Ungerechtigkeit begangen, aber wir alle zusammen waren auch nicht bereit genug, uns den Verbrechen zu stellen, die in unserem Namen begangen wurden. Doch in Zukunft liegt die Lösung im Gespräch, in größerem Verständnis und im Dialog mit allen“, erklärte er.
„Was das heutige erstinstanzliche Urteil betrifft, so wurden heute vier Personen zu 25, 18 und 13 Jahren verurteilt“, sagte er.

„Das heute verkündete erstinstanzliche Urteil erging vor dem Gericht des Kosovo – denn dies ist das Gericht des sogenannten Kosovo. Sie haben diesen Spezialmechanismus vor 11 Jahren unter dem Druck der internationalen Gemeinschaft geschaffen, um die Gründung eines Ad-hoc-Tribunals zu vermeiden. Eines, wie es angeblich für das Gebiet des ehemaligen Jugoslawiens gebildet wurde, in Wirklichkeit aber gegen die Serben und das serbische Volk gerichtet war.“
„Es ist mir wichtig, auf Folgendes hinzuweisen: Vor allem hat die Strafkammer keine systematischen Angriffe auf die Zivilbevölkerung festgestellt. Sie wollten die Glaubwürdigkeit der UÇK nicht beschädigen“, sagte er.

Vučić zeigte anschließend Bilder von Verbrechen an Serben und der nicht-albanischen Bevölkerung, für die die UÇK-Anführer nicht bestraft wurden.
„Ich kann Ihnen nur dieses Bild hier zeigen, damit Sie sehen, was für ein Massaker vergangen ist. Und für dieses Verbrechen hat, wie Sie sehen, auch dieses Mal niemand die Verantwortung getragen. Wir haben hier noch viele weitere Bilder. Das ist dieses Massaker, genau am Radonjić-See. Das hier ebenfalls. Schreckliche Bilder. Es wurde nicht berücksichtigt“, sagte Vučić.
In Bezug auf andere Fälle führte er die Verbrechen in Klečka, die Vertreibungen und Morde in der Gemeinde Dečani, das Verschwinden von Serben an den Kontrollpunkten der sogenannten UÇK im Jahr 1998 sowie die Ermordung der Mitglieder der Familie Šutanović in Đakovica an.

„Klečka von Juli bis August 1998, wo 22 serbische Zivilisten getötet und ihre Körper verbrannt wurden. Es wurde nicht berücksichtigt. Vertreibungen und Morde in der Gemeinde Dečani. Das Verschwinden von Serben an den Kontrollpunkten der sogenannten UÇK im Jahr 1998. Die Liquidation der Familie Šutanović in Đakovica: Nedeljko, Darinka, Aleksandar, Đorđe, Radoman, am 12. Juni 1999 – genau aus dem Grund, den ich Ihnen genannt habe. Sie sagen nämlich, dass ab dem 10. Juni kein bewaffneter Konflikt mehr existierte, weshalb es auch kein Kriegsverbrechen gibt“, sagte der serbische Präsident.

Vučić erwähnte sodann auch das Verschwinden und die Entführung der Familie Kostić aus Prilužje, die Entführungen und Morde in der Umgebung von Peć, das Verschwinden serbischer Zivilisten aus Suva Reka während der Bombardierung 1999 sowie Fälle aus Žač, Klina, Đakovica und Vučitrn.
Er nannte zudem die Ermordung von Pater Hariton, den Mord an Marica Mirić, das Verbrechen in Dojnice bei Prizren, den Mord an serbischen Kindern auf der Bistrica in Goraždevac und das März-Pogrom von 2004.

„All das wurde also nicht berücksichtigt, und wie ich schon sagte, wurden sie in diesen sechs Punkten, die die schwersten und wichtigsten Straftaten – die Verbrechen gegen die Menschlichkeit – betreffen, nicht für schuldig befunden“, sagte Vučić.

Er sprach anschließend über den weiteren Verlauf des Verfahrens und die Möglichkeit einer Berufung gegen das erstinstanzliche Urteil.
„Was sehr wichtig ist: Wir haben in diesem Moment weder Grund zur Freude noch zur Trauer oder sonst etwas, da hier nur eine kleine Anzahl von Menschen weiß, wie das funktioniert, weil wir das mit dem Haager Tribunal verwechseln. Wir denken, dass es hier eine Berufungskammer gibt, die eine endgültige Entscheidung treffen wird. Nein. Hier gibt es noch eine weitere Instanz über der Berufungskammer dieses sogenannten Kosovo-Gerichts oder des Kosovo-Gerichts in Den Haag“, sagte der serbische Präsident.

Vučić o presudi vođama OVK: "Odbačeno svih 6 tačaka", "Nemamo razloga ni da se radujemo ni da tugujemo" FOTO
Predsednik Srbije Aleksandar Vučič obratio se javnosti povodom presude koja je danas izrečena liderima OVK.

Na samom početku, Vučić je rekao: "Za Srbiju je od presudnog značaja očuvanje mira i stabilnosti, za našu zemlju nema ničeg važnijeg od toga. Verujem da je zato što su emocije tako visoke i posle 20, 27 i30 godina od sukoba na našim prostorima".

"Mnogo je nepravde učinjeno, ali ni svi mi zajedno nismo bili dovoljno spremni da se suočimo sa zločinima koji su u naše ime počinjeni, ali u budućnosti rešenje leži u razgovoru, većem razumevanju i dijalogu sa svima", objasnio je on.

"Što se tiče današnje prvostepene presude, danas su 4 lica osuđena na 25, 18 i 13 godina", rekao je on.

"Prvostepena presuda danas doneta pred sudom Kosova, jer ovo je takozvano Kosovo sud, oni su napravili taj specijalan mehanizam pre 11 godina pod pritiskom međunarodne zajednice, da bi izbegli stvaranje ad hoc tribunala, onakav kakav je bio formiran tobože za prostor bivše Jugoslavije, a u stvari je bio formiran protiv Srba i srpskog naroda".

"Bitno je da ukažem na sledeće - pre svega Sudsko veće nije utvrdilo sistematske napade na civilno stanovništvo. Nisu hteli da uruše kredibilitet UČK", rekao je on.

Vučić je potom pokazao slike zločina nad Srbima i nealbanskim stanovništvom za koje vođe OVK nisu kažnjeni.

"Ja samo mogu da vam pokažem, evo, tu sliku, da vidite kakav je to masakr bio počinjen, i za taj zločin, kao što vidite, ni ovoga puta niko nije odgovarao. Imamo ovde još mnogo slika. Ovo je taj masakr, baš na Radonjićkom jezeru. Ovo takođe. Jezive slike. Nije uzeto u obzir", rekao je Vučić.

Govoreći o drugim slučajevima, naveo je zločine u Klečki, progone i ubistva u opštini Dečani, nestanke Srba na kontrolnim punktovima tzv. OVK, kao i ubistvo članova porodice Šutanović u Đakovici.

"Klečka od jula do avgusta 1998, gde je ubijeno 22 srpska civila čija su tela spaljena. Nije uzeto u obzir. Progoni i ubistva u opštini Dečani. Nestanci Srba na kontrolnim punktovima takozvane OVK 1998. godine. Likvidacija porodice Šutanović u Đakovici: Nedeljko, Darinka, Aleksandar, Đorđe, Radoman, 12. juna 1999, upravo zbog toga što sam vam rekao. Dakle, od 10. juna kažu da ne postoji oružani sukob, zato ni nema ratnog zločina", rekao je predsednik Srbije.

Vučić je zatim pomenuo i nestanak i otmicu porodice Kostić iz Prilužja, otmice i ubistva u okolini Peći, nestanak srpskih civila iz Suve Reke tokom bombardovanja 1999. godine, kao i slučajeve iz Žača, Kline, Đakovice i Vučitrna.

Naveo je i ubistvo oca Haritona, ubistvo Marice Mirić, zločin u Dojnicama kod Prizrena, ubistvo srpske dece na Bistrici u Goraždevcu i martovski pogrom 2004. godine.

"Dakle, sve to nije uzeto u obzir, i kao što rekoh, ovih šest tačaka koje se tiču najtežih i najvažnijih krivičnih dela, zločina protiv čovečnosti, nisu oglašeni krivim", rekao je Vučić.

On je potom govorio o daljem toku postupka i mogućnosti žalbe na prvostepenu presudu.

"Ono što je veoma važno: mi u ovom trenutku nemamo razloga ni da se radujemo, ni da tugujemo, niti bilo šta, pošto ovde mali broj ljudi zna kako funkcioniše, zato što mi ovo mešamo sa Haškim tribunalom. Mi mislimo da ovde postoji Apelaciono veće koje će da donese konačnu odluku. Ne. Ovde postoji još jedna instanca iznad Apelacionog veća, ovog takozvanog Suda Kosova ili Kosovskog suda u Hagu", rekao je predsednik Srbije.

 
Es ist wirklich eine juristische Meisterleistung, wie Möchtegerngenozidler und Großserbe Vucic es schafft, als moralischer Richter über die Vergangenheit aufzutreten, während seine eigene rhetorische Karriere im Den Haager Tribunal eigentlich eine eigene Akte verdient hätte.
Wer erinnert sich nicht gerne an seine pazifistischen Glanzzeiten, als er im Parlament drohte, für einen getöteten Serben gleich einhundert Muslime zu opfern? Dass man für solch tiefgründige Beiträge zur Völkerverständigung und als damaliger Informationsminister unter dem Schlächter vom Balkan (Milosevic) keine Einladung auf die Anklagebank bekommen hat, grenzt fast schon an ein diplomatisches Wunder.
Aber im modernen Serbien gilt es wohl als juristischer Freispruch, wenn man behauptet, solche Zitate seien bloß "aus dem Kontext gerissen“ worden. Es ist eben viel bequemer, medienwirksam Bilder fremder Gräueltaten in die Kamera zu halten, anstatt sich an die eigenen Worte zu erinnern, die damals das Benzin für genau diese Feuer geliefert haben.
 
Trumps Mann: Skandalöses Urteil des Haager Tribunals
Richard Grenell, der Sondergesandte von US-Präsident Donald Trump, kritisierte die Verurteilung von vier ehemaligen Führern der Kosovo-Befreiungsarmee (UCK) scharf.

Der 58-jährige Thaçi wurde wegen Verbrechen, die er als Anführer der UÇK während des Unabhängigkeitskrieges gegen Serbien Ende der 1990er Jahre begangen hatte, zu 25 Jahren Haft verurteilt. Auch Thaçis Mittäter wurden der gemeinsamen kriminellen Vereinigung für schuldig befunden.

Der ehemalige UÇK-Kriegskommandant Jakup Krasniqi wurde ebenfalls zu 25 Jahren Haft verurteilt, Kadri Veseli und Rexhep Selimi, ebenfalls ehemalige UÇK-Kriegskommandanten, erhielten Haftstrafen von 18 bzw. 13 Jahren. Alle vier wurden von einigen Anklagepunkten wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit freigesprochen.

Der vorsitzende Richter Charles Smith, der das Urteil „im Namen des Volkes von Kosovo“ verkündete, sagte zu Thaçi, dass er sich der Verhaftung und illegalen Inhaftierung von 385 Personen, der grausamen Behandlung von 49 Personen, des Missbrauchs von 303 Personen und des Mordes an 96 Personen schuldig gemacht habe.

Was sagte Grenell?
„Das Urteil des Haager Gerichtshofs gegen Hashim Thaçi für den Krieg, der vor 25 Jahren geführt wurde, ist skandalös. Niemand ist vor diesen internationalen Gerichten sicher, wo akademische Eliten politische Entscheidungen treffen. Diese drei Richter und der amerikanische Ankläger sind linke Fanatiker. Offensichtlich haben sie nicht auf Bill Clintons Berater gehört, die klargestellt hatten, dass Thaçi den Krieg nicht geführt hat.“

 
B92:
Vučić zum Urteil gegen die UÇK-Anführer: „Alle 6 Punkte abgewiesen“, „Wir haben weder Grund zur Freude noch zur Trauer“ FOTO
Der serbische Präsident Aleksandar Vučić hat sich anlässlich des heute verkündeten Urteils gegen die Anführer der UÇK an die Öffentlichkeit gewandt.

Gleich zu Beginn sagte Vučić: „Für Serbien ist die Wahrung von Frieden und Stabilität von entscheidender Bedeutung, für unser Land gibt es nichts Wichtigeres als das. Ich glaube, das liegt daran, dass die Emotionen auch 20, 27 und 30 Jahre nach den Konflikten in unserer Region so hochkochen.“

„Es wurde viel Ungerechtigkeit begangen, aber wir alle zusammen waren auch nicht bereit genug, uns den Verbrechen zu stellen, die in unserem Namen begangen wurden. Doch in Zukunft liegt die Lösung im Gespräch, in größerem Verständnis und im Dialog mit allen“, erklärte er.
„Was das heutige erstinstanzliche Urteil betrifft, so wurden heute vier Personen zu 25, 18 und 13 Jahren verurteilt“, sagte er.

„Das heute verkündete erstinstanzliche Urteil erging vor dem Gericht des Kosovo – denn dies ist das Gericht des sogenannten Kosovo. Sie haben diesen Spezialmechanismus vor 11 Jahren unter dem Druck der internationalen Gemeinschaft geschaffen, um die Gründung eines Ad-hoc-Tribunals zu vermeiden. Eines, wie es angeblich für das Gebiet des ehemaligen Jugoslawiens gebildet wurde, in Wirklichkeit aber gegen die Serben und das serbische Volk gerichtet war.“
„Es ist mir wichtig, auf Folgendes hinzuweisen: Vor allem hat die Strafkammer keine systematischen Angriffe auf die Zivilbevölkerung festgestellt. Sie wollten die Glaubwürdigkeit der UÇK nicht beschädigen“, sagte er.

Vučić zeigte anschließend Bilder von Verbrechen an Serben und der nicht-albanischen Bevölkerung, für die die UÇK-Anführer nicht bestraft wurden.
„Ich kann Ihnen nur dieses Bild hier zeigen, damit Sie sehen, was für ein Massaker vergangen ist. Und für dieses Verbrechen hat, wie Sie sehen, auch dieses Mal niemand die Verantwortung getragen. Wir haben hier noch viele weitere Bilder. Das ist dieses Massaker, genau am Radonjić-See. Das hier ebenfalls. Schreckliche Bilder. Es wurde nicht berücksichtigt“, sagte Vučić.
In Bezug auf andere Fälle führte er die Verbrechen in Klečka, die Vertreibungen und Morde in der Gemeinde Dečani, das Verschwinden von Serben an den Kontrollpunkten der sogenannten UÇK im Jahr 1998 sowie die Ermordung der Mitglieder der Familie Šutanović in Đakovica an.

„Klečka von Juli bis August 1998, wo 22 serbische Zivilisten getötet und ihre Körper verbrannt wurden. Es wurde nicht berücksichtigt. Vertreibungen und Morde in der Gemeinde Dečani. Das Verschwinden von Serben an den Kontrollpunkten der sogenannten UÇK im Jahr 1998. Die Liquidation der Familie Šutanović in Đakovica: Nedeljko, Darinka, Aleksandar, Đorđe, Radoman, am 12. Juni 1999 – genau aus dem Grund, den ich Ihnen genannt habe. Sie sagen nämlich, dass ab dem 10. Juni kein bewaffneter Konflikt mehr existierte, weshalb es auch kein Kriegsverbrechen gibt“, sagte der serbische Präsident.

Vučić erwähnte sodann auch das Verschwinden und die Entführung der Familie Kostić aus Prilužje, die Entführungen und Morde in der Umgebung von Peć, das Verschwinden serbischer Zivilisten aus Suva Reka während der Bombardierung 1999 sowie Fälle aus Žač, Klina, Đakovica und Vučitrn.
Er nannte zudem die Ermordung von Pater Hariton, den Mord an Marica Mirić, das Verbrechen in Dojnice bei Prizren, den Mord an serbischen Kindern auf der Bistrica in Goraždevac und das März-Pogrom von 2004.

„All das wurde also nicht berücksichtigt, und wie ich schon sagte, wurden sie in diesen sechs Punkten, die die schwersten und wichtigsten Straftaten – die Verbrechen gegen die Menschlichkeit – betreffen, nicht für schuldig befunden“, sagte Vučić.

Er sprach anschließend über den weiteren Verlauf des Verfahrens und die Möglichkeit einer Berufung gegen das erstinstanzliche Urteil.
„Was sehr wichtig ist: Wir haben in diesem Moment weder Grund zur Freude noch zur Trauer oder sonst etwas, da hier nur eine kleine Anzahl von Menschen weiß, wie das funktioniert, weil wir das mit dem Haager Tribunal verwechseln. Wir denken, dass es hier eine Berufungskammer gibt, die eine endgültige Entscheidung treffen wird. Nein. Hier gibt es noch eine weitere Instanz über der Berufungskammer dieses sogenannten Kosovo-Gerichts oder des Kosovo-Gerichts in Den Haag“, sagte der serbische Präsident.

Vučić o presudi vođama OVK: "Odbačeno svih 6 tačaka", "Nemamo razloga ni da se radujemo ni da tugujemo" FOTO
Predsednik Srbije Aleksandar Vučič obratio se javnosti povodom presude koja je danas izrečena liderima OVK.

Na samom početku, Vučić je rekao: "Za Srbiju je od presudnog značaja očuvanje mira i stabilnosti, za našu zemlju nema ničeg važnijeg od toga. Verujem da je zato što su emocije tako visoke i posle 20, 27 i30 godina od sukoba na našim prostorima".

"Mnogo je nepravde učinjeno, ali ni svi mi zajedno nismo bili dovoljno spremni da se suočimo sa zločinima koji su u naše ime počinjeni, ali u budućnosti rešenje leži u razgovoru, većem razumevanju i dijalogu sa svima", objasnio je on.

"Što se tiče današnje prvostepene presude, danas su 4 lica osuđena na 25, 18 i 13 godina", rekao je on.

"Prvostepena presuda danas doneta pred sudom Kosova, jer ovo je takozvano Kosovo sud, oni su napravili taj specijalan mehanizam pre 11 godina pod pritiskom međunarodne zajednice, da bi izbegli stvaranje ad hoc tribunala, onakav kakav je bio formiran tobože za prostor bivše Jugoslavije, a u stvari je bio formiran protiv Srba i srpskog naroda".

"Bitno je da ukažem na sledeće - pre svega Sudsko veće nije utvrdilo sistematske napade na civilno stanovništvo. Nisu hteli da uruše kredibilitet UČK", rekao je on.

Vučić je potom pokazao slike zločina nad Srbima i nealbanskim stanovništvom za koje vođe OVK nisu kažnjeni.

"Ja samo mogu da vam pokažem, evo, tu sliku, da vidite kakav je to masakr bio počinjen, i za taj zločin, kao što vidite, ni ovoga puta niko nije odgovarao. Imamo ovde još mnogo slika. Ovo je taj masakr, baš na Radonjićkom jezeru. Ovo takođe. Jezive slike. Nije uzeto u obzir", rekao je Vučić.

Govoreći o drugim slučajevima, naveo je zločine u Klečki, progone i ubistva u opštini Dečani, nestanke Srba na kontrolnim punktovima tzv. OVK, kao i ubistvo članova porodice Šutanović u Đakovici.

"Klečka od jula do avgusta 1998, gde je ubijeno 22 srpska civila čija su tela spaljena. Nije uzeto u obzir. Progoni i ubistva u opštini Dečani. Nestanci Srba na kontrolnim punktovima takozvane OVK 1998. godine. Likvidacija porodice Šutanović u Đakovici: Nedeljko, Darinka, Aleksandar, Đorđe, Radoman, 12. juna 1999, upravo zbog toga što sam vam rekao. Dakle, od 10. juna kažu da ne postoji oružani sukob, zato ni nema ratnog zločina", rekao je predsednik Srbije.

Vučić je zatim pomenuo i nestanak i otmicu porodice Kostić iz Prilužja, otmice i ubistva u okolini Peći, nestanak srpskih civila iz Suve Reke tokom bombardovanja 1999. godine, kao i slučajeve iz Žača, Kline, Đakovice i Vučitrna.

Naveo je i ubistvo oca Haritona, ubistvo Marice Mirić, zločin u Dojnicama kod Prizrena, ubistvo srpske dece na Bistrici u Goraždevcu i martovski pogrom 2004. godine.

"Dakle, sve to nije uzeto u obzir, i kao što rekoh, ovih šest tačaka koje se tiču najtežih i najvažnijih krivičnih dela, zločina protiv čovečnosti, nisu oglašeni krivim", rekao je Vučić.

On je potom govorio o daljem toku postupka i mogućnosti žalbe na prvostepenu presudu.

"Ono što je veoma važno: mi u ovom trenutku nemamo razloga ni da se radujemo, ni da tugujemo, niti bilo šta, pošto ovde mali broj ljudi zna kako funkcioniše, zato što mi ovo mešamo sa Haškim tribunalom. Mi mislimo da ovde postoji Apelaciono veće koje će da donese konačnu odluku. Ne. Ovde postoji još jedna instanca iznad Apelacionog veća, ovog takozvanog Suda Kosova ili Kosovskog suda u Hagu", rekao je predsednik Srbije.

Er hat recht , was ich auch schon in diesem Thread erwähnte, das Haag ein politisches Gericht ist das für serbische Zivilisten und Opfer keine Gerechtigkeit vorsieht und die Mörder unserer Unschuldigen frei spricht, siehe indirekt Thaci Urteil.

Er wurde nur verurteilt weil er gefangene tötete oder misshandelte
 
Zuletzt bearbeitet:
Zurück
Oben