Syriens neue Machthaber kriegen viel Geld aus Saudi-Arabien – und sie teilen sich den gleichen Erzfeind: Iran. Nun bestätigt Außenminister al-Shaibani, dass sein Land dem Verteidigungspakt der Saudis beitreten könnte.
Mir stellt sich da die Frag, ob Syrien gezwungen wird. Wenn ja, ist es nicht gut.
Übrigens haben wir einen Syrienthread,
https://balkanforum.info/threads/syrien.241603/
die Operation Euphrat war insgesamt gesehen ein Kriegsverbrechen. Nicht nur von der Türkei
Uno wirft Syrien, Russland und Rebellen Kriegsverbrechen vor
Im Kampf um Aleppo hat die syrische Armee mehrfach Chlorgas eingesetzt und einen Hilfskonvoi vorsätzlich bombardiert, so ein Uno-Bericht. Doch auch die Rebellen haben Kriegsverbrechen begangen.
Im Kampf um Aleppo hat die syrische Armee mehrfach Chlorgas eingesetzt und einen Hilfskonvoi vorsätzlich bombardiert, so ein Uno-Bericht. Doch auch die Rebellen haben Kriegsverbrechen begangen.
www.spiegel.de
Erdrückende Beweise für Kriegsverbrechen durch türkische Streitkräfte und verbündete Milizen
Die türkischen Streitkräfte und verbündete syrische bewaffnete Gruppen haben während der Offensive im Nordosten Syriens schwere Menschenrechtsverletzungen und Kriegsverbrechen begangen. Dazu gehören summarische Exekutionen und rechtswidrige Angriffe in Wohngebieten, erklärte Amnesty International.
Die Menschenrechtsorganisation sammelte zwischen dem 12. und 16. Oktober Zeugenaussagen von 17 Personen, darunter ÄrztInnen und Rettungspersonal, vertriebene Zivilpersonen, JournalistInnen und Mitarbeitende lokaler und internationaler Hilfsorganisationen. Zudem hat Amnesty International Videomaterial analysiert und verifiziert sowie medizinische Berichte und andere Unterlagen eingesehen.
Die gesammelten Informationen liefern erdrückende Beweise für willkürliche Angriffe der türkischen Streitkräfte und verbündeter syrischer Kämpfer in Wohngebieten; darunter Angriffe auf Wohnhäuser, eine Bäckerei und eine Schule. Zu zahlreichen Toten und Verletzten führte auch ein Luftangriff vom 13. Oktober auf einen grossen zivilen Konvoi zwischen Qamischli und Ras al-Ain, in dem auch mehrere Journalistinnen und Journalisten unterwegs waren. Mit grausamen Details wird zudem die kaltblütige Erschiessung einer prominenten syrisch-kurdischen Politikerin, Hevrin Khalaf, durch Mitglieder von Ahrar Al-Sharqiya dokumentiert, einer Koalition syrischer bewaffneter Gruppen, die von der Türkei ausgerüstet und unterstützt wird.