Klingt doch OK.
Ja, aber Kosovo, da liegt der Hund begraben.
Klingt doch OK.
Ja, aber Kosovo, da liegt der Hund begraben.
Heute gönne ich es mir, ein bisschen durch die Vučić Medien zu zappen und ihnen dabei zuzusehen, wie sie die Nerven schmeißen.
Sie sorgen sich um Serbiens Beziehungen zu Russland und China. Sie sorgen sich um die Serben in der Republika Srpska. Sie nennen die Studentenliste ein gegen Serbien gerichtetes Projekt, gesteuert und finanziert von ausländischen Mächten. Ihre Kandidatinnen und Aktivistinnen beschimpfen sie als Lügner*innen und Täuscher*innen – genau wie Vučić selbst, als er gestern zähneknirschend seine Niederlage eingestand.
Und dann sagen dieselben Vučić-Medien: „Endlich hat Serbien eine Opposition.“ Es ist zum Schießen komisch. Gemeint damit ist nämlich die bisherige Regierungspartei SNS, die bekannterweise keine Opposition zugelassen hat. Aber Vučić sagt, er fürchtet sich nicht, Opposition kann er. Wir dürfen gespannt sein.
Die sagen auf Informer TV (korrekter wäre Desinformer TV), dass es Serbien ohne Vučić gehen wird, wie Deutschland ohne Angela Merkel und dass die Studentenliste das Land und die Kirche zerstören wird. Ansonsten reden sie natürlich darüber, wie viel Aleksandar Vučić gebaut und asphaltiert hat. Er hat Belgrad Waterfront gebaut. Er hat mehr Autobahn gebaut als die Asfinag und Hitler zusammen. Und was wird aus der Expo? So, was geht mit den Leuten?
Trotz der massiven medialen Übermacht der Regierung hat sich die Studentenliste durchgesetzt. Viel wurde über soziale Medien mobilisiert, vieles außerhalb jener Öffentlichkeit aufgebaut, die Vučić seit Jahren dominiert.




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