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Sammelthread: Israel/Nahost-Konflikt

Auf wessen Seite seid ihr (eher)???


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Bei der Wahl in Israel kommt es auf die arabischen Parteien an
Die arabische Liste Raam könnte nach der Knesset-Wahl erneut zum Königsmacher werden. Doch ausgerechnet jene Parteien, die Netanjahu ablösen wollen, schließen eine Zusammenarbeit weitgehend aus

Jeder fünfte Israeli ist Araber oder Araberin. Im israelischen Parlament spiegelt sich das nicht wider: Hier sind nicht zwanzig Prozent der Abgeordneten arabische Israelis, sondern nur acht Prozent.

Doch bei der Wahl am Dienstag fällt den israelischen Arabern, die sich oft auch als palästinensische Bürger Israels identifizieren, eine Schlüsselrolle zu. Ob Benjamin Netanjahu Ministerpräsident bleibt oder nicht – vieles hängt von ihnen ab.

Zwei arabische Listen treten an: Die Vereinte Liste, ein Block aus drei liberalen Parteien, und Raam, eine islamische Partei. Mehr als 80 Prozent der israelischen Araber geben ihre Stimme einer dieser Parteien, rund 15 Prozent wählen eine der zionistischen.

 
Navi Pillay als voreingenommen darzustellen, ignoriert, dass die Ergebnisse dieser UN-Kommission auf fünf Jahren akribischer Beweisaufnahme und Ermittlungen basieren. Zudem unterstreicht ihre jüngste Auszeichnung mit dem Friedensnobelpreis die weltweite Anerkennung ihrer kompromisslosen juristischen Integrität und Unabhängigkeit.
Ist nicht so das sie bereits seit 2010 aktiv gegen Israel arbeitet und nicht bewiesene Sachen von sich gibt.
Sorry Pillay‘s Meinung hat für mich die Selbe Bedeutung wie ein Sack Reis der gerade in China vom Laster fällt.

Die Palästinenser können ganz einfach Frieden haben, sie müssen einfach anfangen Ihre Kinder mehr zu lieben als sie Juden hassen und schon hat sich das Thema da unten geregelt.
 
Ist nicht so das sie bereits seit 2010 aktiv gegen Israel arbeitet und nicht bewiesene Sachen von sich gibt.
Sorry Pillay‘s Meinung hat für mich die Selbe Bedeutung wie ein Sack Reis der gerade in China vom Laster fällt.

Als UN-Hochkommissarin für Menschenrechte (2008–2014) unterstanden Pillay globale Untersuchungen. Ihre Berichte kritisierten Menschenrechtsverletzungen weltweit, darunter in Syrien, Sri Lanka, dem Iran und Saudi-Arabien.
Die Behauptung, sie gebe "nicht bewiesene Sachen von sich“, ignoriert den Ermittlungsprozess. Unter ihrer Führung und in den von ihr geleiteten Kommissionen wurden die Raketenangriffe der Hamas und anderer bewaffneter Gruppen auf israelische zivile Zentren explizit als Kriegsverbrechen eingestuft und verurteilt. Die Ermittlungen basieren auf forensischen Beweisen, Satellitendaten und Zeugenaussagen, nicht auf persönlichen Meinungen.
Ich kann deinen Frust als mutmaßlicher Fan von Milosevic schon verstehen, aber du bist da absolut nicht objektiv.

Die Palästinenser können ganz einfach Frieden haben, sie müssen einfach anfangen Ihre Kinder mehr zu lieben als sie Juden hassen und schon hat sich das Thema da unten geregelt.

Das oft zitierte historische Golda-Meir-Statement verkürzt einen der komplexesten geopolitischen Konflikte der Moderne auf eine rein emotionale Frage. Ein nachhaltiger Frieden hängt jedoch von messbaren, völkerrechtlichen Faktoren wie sicheren Grenzen für Israel, dem Stopp des Siedlungsbaus und einer echten Perspektive gegen den Extremismus ab. Die UN-Berichte von Experten wie Pillay sind dabei keine unbedeutenden Meinungen, sondern gerichtsverwertbare Beweissammlungen, die explizit auch die Kriegsverbrechen der Hamas verurteilen und direkt in internationale Verfahren einfließen.
Und von meiner Seite kommt absolut keine Verteidigung der Hamas, ganz im Gegenteil. Es sind eben die Verbrechen von Netanjahu und seinen Kumpanen, die ich schon seit vielen Jahren kritisiere. Kann man auch in diesem Thread nachlesen.
 
Israel-Wahl
Zeichen stehen auf politisches Patt
Die Parlamentswahl in Israel am Dienstag hat Nachwahlbefragungen zufolge keine klaren Mehrheitsverhältnisse gebracht. Der Block rund um Herausforderer und Ex-Militärchef Gadi Eisenkot lag demnach mit 52 bis 53 Sitzen hauchdünn vor jenem von Regierungschef Benjamin Netanjahu mit etwa 50 Sitzen. Für eine Mehrheit in der 120-köpfigen Knesset braucht es 61 Sitze. Ohne arabische Parteien, die deutliche Zugewinne verzeichneten, erreicht kein Lager die absolute Mehrheit. Die Wahlbeteiligung war auf einem Rekordhoch.

Unter den Einzelparteien führte Netanjahus Likud mit 24 bis 25 Sitzen leicht gegenüber Eisenkots Partei Jaschar mit 21 bis 23 Sitzen. Deutliche Zugewinne verzeichneten laut den Nachwahlbefragungen die arabischen Parteien. Die islamisch-konservative Raam-Partei komme auf sieben Sitze, die linksgerichtete Vereinigte Liste auf zehn bis elf Sitze. Arabische Parteien könnten einer Regierungskoalition im Parlament zu einer Mehrheit verhelfen.

Eine solche Koalition mit arabischen Parteien schloss aber nicht nur der Netanjahu-Block, sondern weitgehend auch der Oppositionsblock aus. Die Folge könnten lange und schwierige Koalitionsverhandlungen sein. Sollten sich die Parteien auf keine Regierungskoalition einigen können, könnte Premierminister Netanjahu an der Spitze einer Übergangsregierung vorerst im Amt bleiben.

 
Als UN-Hochkommissarin für Menschenrechte (2008–2014) unterstanden Pillay globale Untersuchungen. Ihre Berichte kritisierten Menschenrechtsverletzungen weltweit, darunter in Syrien, Sri Lanka, dem Iran und Saudi-Arabien.
Die Behauptung, sie gebe "nicht bewiesene Sachen von sich“, ignoriert den Ermittlungsprozess. Unter ihrer Führung und in den von ihr geleiteten Kommissionen wurden die Raketenangriffe der Hamas und anderer bewaffneter Gruppen auf israelische zivile Zentren explizit als Kriegsverbrechen eingestuft und verurteilt. Die Ermittlungen basieren auf forensischen Beweisen, Satellitendaten und Zeugenaussagen, nicht auf persönlichen Meinungen.
Ich kann deinen Frust als mutmaßlicher Fan von Milosevic schon verstehen, aber du bist da absolut nicht objektiv.



Das oft zitierte historische Golda-Meir-Statement verkürzt einen der komplexesten geopolitischen Konflikte der Moderne auf eine rein emotionale Frage. Ein nachhaltiger Frieden hängt jedoch von messbaren, völkerrechtlichen Faktoren wie sicheren Grenzen für Israel, dem Stopp des Siedlungsbaus und einer echten Perspektive gegen den Extremismus ab. Die UN-Berichte von Experten wie Pillay sind dabei keine unbedeutenden Meinungen, sondern gerichtsverwertbare Beweissammlungen, die explizit auch die Kriegsverbrechen der Hamas verurteilen und direkt in internationale Verfahren einfließen.
Und von meiner Seite kommt absolut keine Verteidigung der Hamas, ganz im Gegenteil. Es sind eben die Verbrechen von Netanjahu und seinen Kumpanen, die ich schon seit vielen Jahren kritisiere. Kann man auch in diesem Thread nachlesen.
Du wirfst mir fehlende Objektivität vor, unterstellst mir aber gleichzeitig Sympathien für Milošević. Genau das ist keine sachliche Argumentation, sondern eine persönliche Unterstellung.


Ich bestreite nicht, dass Hamas Kriegsverbrechen begangen hat. Aber daraus folgt nicht automatisch, dass jede Anschuldigung gegen Israel bewiesen ist oder jeder UN-Bericht unangreifbar wäre. Auch UN-Ermittler müssen sich an überprüfbaren Fakten, nachvollziehbaren Methoden und denselben Maßstäben für alle Konfliktparteien messen lassen.


Meine Kritik an Pillay richtet sich gegen ihre politische Einordnung Israels und die Frage, ob sie tatsächlich die notwendige Neutralität wahrt. Dass sie auch Hamas-Verbrechen verurteilt, entkräftet diese Kritik nicht automatisch. Und die Behauptung, ihre Berichte seien gerichtsverwertbar, bedeutet noch lange nicht, dass jede darin enthaltene Anschuldigung gerichtlich bewiesen wurde.


Im Übrigen: Ich muss weder Netanjahu verteidigen noch Hamas relativieren, um die Glaubwürdigkeit einer UN-Funktionärin infrage zu stellen. Wer Objektivität einfordert, sollte Gegenargumente prüfen, statt dem Gegenüber politische Sympathien zu unterstellen.
 
Golda Meirs Aussage ist zugespitzt, aber den Kern der Problematik einfach als emotionale Verkürzung abzutun, greift zu kurz. Man sollte keine Tatsachen verdrehen, nur weil sie nicht ins eigene Weltbild passen.


Das von der EU beauftragte Georg-Eckert-Institut hat 2021 insgesamt 172 palästinensische Schulbücher und Lehrpläne untersucht. Die Studie dokumentierte antisemitische Narrative, die Verherrlichung von Gewalt und eine feindselige Darstellung Israels. In einem Religionsbuch wurden Juden kollektiv als Gegner dargestellt, die versucht hätten, Mohammed zu töten. Solche Darstellungen sind keine Erziehung zu Toleranz und friedlichem Zusammenleben.

Noch aktueller: Eine Untersuchung des Schulcurriculums 2025/26 durch IMPACT-se analysierte 290 Schulbücher und 71 Lehrerhandbücher. Sie dokumentierte weiterhin Antisemitismus, die Verherrlichung von Terrorismus und die Ablehnung friedlicher Verständigung.

Und bevor du mir jetzt unterstellst, ich würde behaupten, jedes palästinensische Kind werde ausdrücklich zum Judenmord aufgefordert: Das ist nicht meine Aussage. Die Befunde sind differenzierter. Aber wenn Kinder mit antisemitischen Feindbildern und der Verherrlichung tödlicher Gewalt aufwachsen, darf man die Rolle solcher Erziehung bei der Verfestigung des Konflikts nicht einfach ausblenden.

Natürlich sind weder alle Palästinenser noch alle palästinensischen Eltern dafür verantwortlich. Aber wer ernsthaft Frieden will, muss auch bereit sein, solche Missstände innerhalb der eigenen Gesellschaft zu benennen und zu bekämpfen. Frieden kann nicht allein von Israel eingefordert werden, während die Verantwortung für Hass und Gewalt ausschließlich auf der israelischen Seite gesucht wird.
 
Du wirfst mir fehlende Objektivität vor, unterstellst mir aber gleichzeitig Sympathien für Milošević. Genau das ist keine sachliche Argumentation, sondern eine persönliche Unterstellung.
Ist eine sachliche Feststellung
Ich bestreite nicht, dass Hamas Kriegsverbrechen begangen hat. Aber daraus folgt nicht automatisch, dass jede Anschuldigung gegen Israel bewiesen ist oder jeder UN-Bericht unangreifbar wäre. Auch UN-Ermittler müssen sich an überprüfbaren Fakten, nachvollziehbaren Methoden und denselben Maßstäben für alle Konfliktparteien messen lassen.
Aber du bestreitest, dass Israel Kriegsverbrechen begangen hat und die UN-Ermittler haben überprüfbare Fakten. Und da wären wir schon wieder bei Slobo

Meine Kritik an Pillay richtet sich gegen ihre politische Einordnung Israels und die Frage, ob sie tatsächlich die notwendige Neutralität wahrt. Dass sie auch Hamas-Verbrechen verurteilt, entkräftet diese Kritik nicht automatisch. Und die Behauptung, ihre Berichte seien gerichtsverwertbar, bedeutet noch lange nicht, dass jede darin enthaltene Anschuldigung gerichtlich bewiesen wurde.

Pillay als voreingenommen abzustempeln, ist eine haltlose Verleumdung, die ihre jahrzehntelange, als IStGH-Richterin und Friedensnobelpreisträgerin bewiesene juristische Integrität völlig verkennt. Ihre Kommissionen betreiben keine politische Vorverurteilung, sondern erheben unter strengsten internationalen Standards gerichtsverwertbare Beweise, um Menschenrechtsverletzungen auf allen Seiten lückenlos aufzudecken.

Im Übrigen: Ich muss weder Netanjahu verteidigen noch Hamas relativieren, um die Glaubwürdigkeit einer UN-Funktionärin infrage zu stellen. Wer Objektivität einfordert, sollte Gegenargumente prüfen, statt dem Gegenüber politische Sympathien zu unterstellen.

Kritik an UN-Methoden ist legitim, aber die pauschale Demontage einer Friedensnobelpreisträgerin als "politische Funktionärin“ ist schlichtweg billig. Wer echte Objektivität einfordert, sollte den Unterschied zwischen einer fundierten völkerrechtlichen Beweisaufnahme und persönlicher Voreingenommenheit sauber trennen können.
 
Golda Meirs Aussage ist zugespitzt, aber den Kern der Problematik einfach als emotionale Verkürzung abzutun, greift zu kurz. Man sollte keine Tatsachen verdrehen, nur weil sie nicht ins eigene Weltbild passen.


Das von der EU beauftragte Georg-Eckert-Institut hat 2021 insgesamt 172 palästinensische Schulbücher und Lehrpläne untersucht. Die Studie dokumentierte antisemitische Narrative, die Verherrlichung von Gewalt und eine feindselige Darstellung Israels. In einem Religionsbuch wurden Juden kollektiv als Gegner dargestellt, die versucht hätten, Mohammed zu töten. Solche Darstellungen sind keine Erziehung zu Toleranz und friedlichem Zusammenleben.

Noch aktueller: Eine Untersuchung des Schulcurriculums 2025/26 durch IMPACT-se analysierte 290 Schulbücher und 71 Lehrerhandbücher. Sie dokumentierte weiterhin Antisemitismus, die Verherrlichung von Terrorismus und die Ablehnung friedlicher Verständigung.

Und bevor du mir jetzt unterstellst, ich würde behaupten, jedes palästinensische Kind werde ausdrücklich zum Judenmord aufgefordert: Das ist nicht meine Aussage. Die Befunde sind differenzierter. Aber wenn Kinder mit antisemitischen Feindbildern und der Verherrlichung tödlicher Gewalt aufwachsen, darf man die Rolle solcher Erziehung bei der Verfestigung des Konflikts nicht einfach ausblenden.

Natürlich sind weder alle Palästinenser noch alle palästinensischen Eltern dafür verantwortlich. Aber wer ernsthaft Frieden will, muss auch bereit sein, solche Missstände innerhalb der eigenen Gesellschaft zu benennen und zu bekämpfen. Frieden kann nicht allein von Israel eingefordert werden, während die Verantwortung für Hass und Gewalt ausschließlich auf der israelischen Seite gesucht wird.
Niemand bestreitet die erschreckenden Befunde über Antisemitismus und Gewaltverherrlichung in palästinensischen Schulbüchern, das ist eine reale Hürde für jeden Frieden. Aber die Verurteilung dieser Erziehung macht die unabhängige Beweissicherung von UN-Juristen zu aktuellen Völkerrechtsverletzungen auf dem Boden nicht hinfällig. Man kann und muss den Hass in den Lehrplänen bekämpfen, ohne gleichzeitig die Augen vor der methodischen Dokumentation von Kriegsverbrechen im Westjordanland und in Gaza zu verschließen.
 
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